Großbardorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Großbardorf
Großbardorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großbardorf hervorgehoben
50.26666666666710.366666666667296Koordinaten: 50° 16′ N, 10° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Bad Königshofen im Grabfeld
Höhe: 296 m ü. NHN
Fläche: 16,54 km²
Einwohner: 914 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 55 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97633
Vorwahl: 09766
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 126
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Josef-Sperl-Str. 3
97631 Bad Königshofen i.Grabfeld
Webpräsenz: www.grossbardorf.de
Bürgermeister: Josef Demar (CSU)
Lage der Gemeinde Großbardorf im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Großbardorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen im Grabfeld. Überregional bekannt ist Großbardorf durch den Fußballverein TSV Großbardorf, der von 2008 bis 2009 in der Fußball-Regionalliga spielte.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Großbardorf liegt in der Region Main-Rhön. Die Gemeinde liegt 26 km von Schweinfurt und 120 km von Nürnberg entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Großbardorf gliedert sich in fünf Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Großbardorf.

Geschichte[Bearbeiten]

789 wird „Pargthorfum“ (Dorf an der Barget) in der Karolingerzeit in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda erstmals genannt. 1165 tauschte das Kloster Wechterswinkel den Zehnt in Großeibstadt gegen ein Gut in Großbardorf. 1305 fällt Großbardorf nach dem Aussterben der Grafen von Wildberg zur Hälfte an die Grafen von Henneberg und zur anderen an das Hochstift Würzburg. Großbardorf gehört fortan zum würzburgischen Amt Wildberg.[3] 1586 fällt auch der hennebergische Teil im Rahmen des Schleusinger Vertrags an das Hochstift Würzburg.

Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Großbardorf 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0839 Einwohner
  • 1970: 0883 Einwohner
  • 1987: 0876 Einwohner
  • 2000: 1004 Einwohner
  • 2012: 0914 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Josef Demar (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern [4]:

Es besteht eine Listenverbindung zwischen der Freien Wählergruppe und der Parteilosen Wählervereinigung.

Gemeindesteuern[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 309.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 34.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Durch eine eingeschweifte rote Spitze, darin ein gestürztes silbernes Deichselkreuz, das in Mauerankern endet, gespalten von Schwarz und Gold; vorne ein silberner Balken, darüber rechts ein sechsstrahliger silberner Stern, hinten ein steigender, Feuer speiender grüner Drache.

Kommunale Allianz[Bearbeiten]

Die Gemeinde Großbardorf ist Mitglied in der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 19 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 320. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 15 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 31 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 993 ha, davon waren 889 ha Ackerfläche und 103 ha Dauergrünfläche. In der Gemarkung Großbardorf befinden sich wertvolle Biotoptypen wie ein Niederwald mit 140 ha Fläche, Streuobst mit 26 ha und Magerrasen mit 20 ha.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 49 Kindern
  • Schulen: Grundschule

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großbardorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/212708&attr=OBJ&val=1591
  3. Großbardorf im Rhönlexikon
  4. Gemeinderat