Große Hungersnot in Griechenland

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Die Große Hungersnot (griechisch Megálos Limós, Μεγάλος Λιμός) im Herbst und Winter 1941/1942 war die mit Abstand schlimmste Hungersnot in der Geschichte Griechenlands. Sie war die Folge einer auf maximale wirtschaftliche Ausbeutung ausgelegten Besatzungspolitik des nationalsozialistischen Deutschen Reichs während der Besatzung Griechenlands. Die Schätzungen über die Zahl der Menschen, die in Griechenland während des Zweiten Weltkrieges an den direkten oder indirekten Folgen des Hungers starben, schwanken zwischen 100.000 und 450.000 Opfern.[1]

Chronologie[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Im Rahmen des Balkanfeldzugs überschritt am 6. April 1941 die 12. Armee der deutschen Wehrmacht die Grenze zu Griechenland. Am 9. April durchbrach ein Wehrmachtskorps mit starker fliegerischer Unterstützung durch Sturzkampfflugzeuge die Gebirgsbefestigungen der Metaxas-Linie bei dem Fort Roupel im Tal des Strymonas. Am gleichen Tag erreichten deutsche Panzerverbände Thessaloniki und besetzten die Stadt. Der Feldzug Hitlers auf dem griechischen Festland endete am 29. April mit der Einnahme von Kalamata im Süden der Peloponnes.

1941[Bearbeiten]

Willkürliche Ausbeutung[Bearbeiten]

Wehrmachtssoldaten in einem Ladengeschäft, 1941

Am 28. April 1941 begannen Angehörige der Wehrmacht mit der Plünderung Athens. Der Journalist Laird Archer berichtete, wie Wehrmachtssoldaten Geschäft für Geschäft in der Innenstadt ausräumten. Die erbeuteten Waren wurden von den Soldaten in Päckchen in die Heimat geschickt, leere Geschäfte wurden für nachfolgende Soldaten außen markiert. Dies widersprach der Haager Landkriegsordnung von 1907, aber die Besatzer betrachteten die Güter als ihre legitime Kriegsbeute.[2] Es wird auch berichtet, wie Arbeitnehmer in Büros und Geschäften bereits nach wenigen Tagen nur noch geleerte Geschäftsräume vorfanden. Ladeneinrichtungen und Möbel wurden als Brenn- und Heizmaterial verwendet. Innerhalb kürzester Zeit brach der Handel zusammen.[3] Durch das Konfiszieren vieler Gerätschaften und aller Fahrzeuge, beispielsweise Mühlen und Lieferfahrzeuge bis hin zu Fahrrädern, wurde, wenn auch nicht gezielt beabsichtigt, auch die Verarbeitung, Haltbarmachung und Distribution von Lebensmitteln unterbunden.

Ausgangsverbote und die Verhinderung des Warenverkehrs hatten aufgrund der damals üblichen Vorratshaltung vorerst wenige Auswirkungen. Auch waren die Beschlagnahmungen und Plünderungen durch Wehrmachtsangehörige eher willkürlicher Natur. Auf dem Land waren die Auswirkungen weitaus geringer, da hier anders als in Athen, Thessaloniki und den Kykladeninseln eine Flora und Fauna bestand, die über die beschlagnahmten Lebensmitteln hinaus Essbares bot. Beispielsweise wurden Kerne zu Mehl gemahlen, Wurzeln und Kleintiere verspeist. So gab es in den beiden Regionen Thessalien und Epirus zumindest bis 1943 keine Todesopfer durch Nahrungsmittelmangel.

Auf den Inseln Lesbos und Chios war die Präsenz der deutschen Soldaten unzureichend, weswegen Patrouillengänge und Kontrollen ausblieben. Plünderungen und Repressalien beschränkten sich weitestgehend auf die ersten Tage der Besetzung. Zwischen den Soldaten und der Bevölkerung entwickelte sich mit der Zeit ein reger Tauschhandel.[4]

Systematische Ausbeutung[Bearbeiten]

Durch die Besatzungsbehörden wurde die systematische Demontage von Fertigungsanlagen geplant und organisiert.

Lebensmittel wurden in großen Mengen und systematisch abgezogen. Dem Reichsernährungsministerium konnte gemeldet werden, dass für Athen eine tägliche Brotration von 192 g festgelegt worden sei, diese aber schon kurz darauf auf 92 g gesenkt werden konnte Auf dem Land wurde die Verteilung von Brot gänzlich eingestellt.[5] Die beschlagnahmten Lebensmittel wurden vornehmlich zur Versorgung der Wehrmachtstruppen an der Ostfront, Südosteuropa und Afrika eingesetzt. Der Warenwert der Beschlagnahmungen an Lebensmitteln der ersten Monate aus staatlichen Lagerhäusern wurde damals von der griechischen Regierung auf 15.480.334 £ geschätzt.[6] Laut Wehrmachtsangaben wurden im November 1941 4.000 Tonnen Feigen, 181.000 Tonnen Rosinen und Trauben, 10.000 Tonnen Olivenöl sowie Reis, Zucker, Fett und andere Lebensmittel konfisziert. Anschließend wurden 2.500 Tonnen Olivenöl der Kollaborationsregierung zur Verteilung an die Bevölkerung abgegeben.[7] Günther Altenburg, der Generalbevollmächtigte des deutschen Reiches in Griechenland, erwirkte eine bessere Versorgung von Arbeitern, die in der Rohstoffgewinnung tätig waren.

Auf Lesbos und Chios wurden im Juli 1941 erst 495 Tonnen Olivenöl, 50 Tonnen Lederwaren, 81 Tonnen Seife und 52 Tonnen Felle verschifft, teilweise wurde auch bezahlt, allerdings mit Geld, das zuvor erbeutet wurde. Eine zweite Lieferung von diesen Inseln umfasste 25.000 Orangen, 4500 Zitronen und 100.000 Zigaretten. Die Bevölkerung zeigte sich kooperativ mit der Besatzungsmacht, daher erhielten die Inseln eine Lieferung von 400 t Weizen. Diese wurde der BBC und anderen Medien vorgeführt. Weitere Lieferungen durch die beiden Inseln blieben jedoch ohne Gegenleistung.[8]

Aktivitäten der Bevölkerung zur Linderung der Not[Bearbeiten]

Kinder arbeiten als Schuhputzer für Wehrmachtssoldaten, Kavala 1941

Ende 1941 waren noch Hamsterfahrten der Bevölkerung mit der Bahn möglich. Athener konnten Wertsachen wie Silberbesteck und Goldschmuck – sofern sie noch welche hatten – auf dem Land gegen Lebensmittel tauschen.[9] In einem Fall, in dem zwei Mädchen über Deutschkenntnisse verfügten, wurden sie von Soldaten auf dem LKW mitgenommen, ihnen wurden später aber alle Lebensmittel und Wertsachen gestohlen, nachdem man ihnen gesagt hatte, sie müssten nur kurz für eine Kontrolle aussteigen.[10]

Internationale Hilfsaktionen[Bearbeiten]

Im September 1941 erreichte das türkische Schiff SS Kurtuluş mit einer Hilfslieferung Griechenland. Dies war eher symbolischer Natur und konnte das Leid nicht lindern, es führte aber zu einer weltweiten Aufmerksamkeit für die Situation in Griechenland. Der Winter 1941–1942 war ein Extremwinter mit Tiefsttemperaturen und verschärfte die Lage der Bevölkerung. Das internationale Rote Kreuz befasste sich mit der Situation. Schweden bot sich an, 15.000 Tonnen Weizen aus Kanada herzutransportieren.

Die Besatzungsbehörden führten über die Todesfälle Buch. Die durchschnittliche Anzahl der Todesfälle im November vervierfachte sich 1941 gegenüber dem gleichen Zeitraum von 1931 bis 1940; allein im Zeitraum Januar bis März versechsfachte sich diese. Die Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen erreichte 90 %.[11]

1942[Bearbeiten]

Systematische Ausbeutung ab 1942[Bearbeiten]

Eine weitere Maßnahme der Besatzer war die extreme Steigerung der Geldmenge und die Bezahlung der Wehrmachtssoldaten mit diesem Geld. Am 1. Oktober 1942 wurde die Deutsch-Griechische Warenausgleichsgesellschaft gegründet. Die Bank von Griechenland wurde zur Gewährung eines Kredits an das deutsche Reich verpflichtet. Die weiterhin – wenn auch weniger intensiv – stattfindende Abfuhr von Wirtschaftsgütern wurde mit einer stetigen Anhebung der „Besatzungskosten“ formell ausgeglichen.[12] Griechenland hatte die höchsten Kosten dieser Art eines besetzten Landes zu entrichten.[13] Jüdische Gemeinden in Griechenland wurden im Speziellen Abgaben auferlegt.

Nachdem ab Ende 1942 aufgrund der Demontage der Maschinen und Werkzeuge keine Fertigwaren mehr erzeugt werden konnten, konzentrierte sich die Ausbeutung auf Lebensmittel und Rohstoffe. Für diese wurden Vertreter der deutschen Industrie herbeigeholt. So wurden zwischen Mai 1941 und November 1944 ca. 28.000 Tonnen reines Chrom aus Griechenland abtransportiert. Diese Menge deckte in dem genannten Zeitraum ein Viertel des Bedarfs Deutschlands an dem für die Rüstungsfertigung extrem wichtigen Metall.

Deutsche Propaganda und Rechtfertigung[Bearbeiten]

Kritische Stimmen zur Versorgungssituation der Bevölkerung wurden von amtlicher Seite abgewiesen. Die deutsche Presse ging einen Schritt weiter und suggerierte darüber hinaus, das Land werde von den Achsenmächten unterstützt: «Verdienen es die Menschen in den griechischen Städten, die gegenwärtig nur aus Händlern, Schleichhändlern, Dieben und Arbeitsscheuen zu bestehen scheinen, mit Lebensmittellieferungen der Achsenmächte am Leben gehalten zu werden. […] Wie lange es sich die Achsenmächte es sich in Ihrem harten Kampf leisten können, eine Bevölkerung von Millionen Nichtstuern zu ernähren, bleibt abzuwarten».[14]

Als sich der verbündete italienische Außenminister Galeazzo Ciano über die Situation in Griechenland beschwerte, sagte ihm Hermann Göring im November 1941: „Wir können uns nicht auch noch um die hungernden Griechen kümmern“[15] und riet ihm, die Situation nicht ernst zu nehmen.[16] Der Historiker Mark Mazower kommt zu dem Schluss: „Den Beamten in Berlin war Norwegen, Belgien und die Niederlande wichtiger, falls Deutschland Lebensmittel übrig hatte“[14]

Um eine rechtliche Rechtfertigung für die gezielte Wegnahme von Nahrungsmitteln zu konstruieren, wurde nicht nur auf die „Besatzungskosten“ verwiesen, sondern in der Spätphase auch auf die Partisanenbekämpfung. In einem der Nürnberger Nachkriegsprozesse machte ein Stabsoffizier folgende Aussage: „Um überhaupt nachhaltig die feindliche Tätigkeit zu stören, war die Führung bestrebt, mit stärkeren Kräften in die Organisationszentren des Widerstands einzubrechen und dort die Lebensgrundlagen der aufständischen Verbände zu zerstören. Das bedeutete Abtransport oder Vernichtung feindlicher Versorgungslager, Zerstörung des Nachrichtennetzes und Zerstörung der Hauptbandennester.“[17]

Die Berichterstattung hatte sich ab 1943 zum Negativen gewandelt, ein Mittel dieser neuen Griechenfeindlichkeit war zu suggerieren, die Griechen würden eine Antipathie gegen Deutsche hegen.[18]

Die Situation der Bevölkerung[Bearbeiten]

Das Time-Magazine bezeichnete Griechenland als „Hungriest Country“ und berichtete am 9. Februar 1942, eine Woche zuvor habe in Athen ein Laib Brot umgerechnet 15 $ gekostet. Kartoffeln, Feigen, Rosinen und Tomaten seien zu keinem Preis mehr zu bekommen.[19] Begleitet wurde die Situation durch zahlreiche Epidemien.

Nach einem Jahr Besatzung fragen im April 1942 die in Griechenland erscheinenden „Deutschen Nachrichten“ hinsichtlich der extremen Auswirkungen der Wirtschaftspolitik: „Wird Griechenland überleben“[20] Das Life-Magazine berichtet in der Ausgabe vom 3. August 1942: Menschen sterben in Athen auf den Straßen, weil sie geschwächt durch den Hunger nicht mehr nach Essbarem suchen können. In einigen Gegenden sind 20 % der Bevölkerung seit Anfang des Jahres verhungert. Die Deutschen schlachten das Kalb, welches ihre Truppen mit Milch versorgt." In dem Bericht werden Bilder von Athener Straßen gezeigt, die mit Leichen gesäumt sind, sowie ein Kommunalfahrzeug, welches die Leichen einsammelt.

Abklingen der Hungersnot: Ende 1942 bis 1944[Bearbeiten]

Ende 1942 konnte allgemein ein Rückgang der Todesrate verzeichnet werden. Möglich ist jedoch auch, dass aufgrund der Hilfslieferungen die Angehörigen Todesfälle nicht meldeten. Als nahezu gesichert gilt, dass in den italienisch verwalteten Orten Zahlen verfälscht wurden, um eine geringere Sterblichkeitsrate vorzutäuschen, und das, obwohl die katastrophale Versorgungssituation in erster Linie auf die Wehrmacht zurückging.[21] Während die Wehrmacht weiterhin Lebensmittel im großen Stil konfiszierte und fortschaffte, wurden die dürftigen Hilfslieferungen der Alliierten und neutraler Staaten über das Rote Kreuz verteilt.

Die Zerstörung der Infrastruktur sowie aufgrund der Kriegshandlungen stark eingeschränkte Möglichkeiten, Waren vor deren Verderben in das Deutsche Reich zu schaffen, führten in ländlichen Gegenden teilweise wieder zu einer Linderung der Not.[22] Es ist überliefert, wie die Bewohner einer Insel über lange Zeit nur Orangen oder Trauben aßen.

Plünderungen von Wohnhäusern und Wohnungen waren 1944 keine willkürliche Belohnung von Soldaten, sondern gezielte Beutezüge von Gebirgsjägern:[23] Den deutschen Soldaten wurde spätestens 1944 bewusst, dass ein Rückzug aus Griechenland nur eine Frage der Zeit war. Meistens wurden einige Bewohner einer Ortschaft als Geiseln genommen, während in der Zwischenzeit andere Soldaten die Ortschaft ausräumten und anschließend anzündeten.[24] Gleichzeitig sollten ausgiebige Ausgangsverbote und die Zerstörung der Verkehrsinfrastruktur wie Brücken und Bahnstrecken möglichen Widerstand gegen die Maßnahmen verhindern.

Folgen der Hungersnot[Bearbeiten]

Zahl der Opfer[Bearbeiten]

Bevölkerungsenentwicklung (vermutlich die monatlichen Todesfälle in Relation zur Geburtenrate) in der Stadt Athen
Grafik mit den Zahlen 1941–1944

Die Schätzungen über die Zahl der Menschen, die in Griechenland während des Zweiten Weltkrieges an den direkten oder indirekten Folgen des Hungers starben, schwanken zwischen 100.000 und 450.000 Opfern.[25] Der britische Historiker Mark Mazower schätzt, dass die deutsche Kriegführung und Besatzung bis 1943, einschließlich der durch den Geburtenausfall mit bedingten demographischen Verluste, 300.000 Menschenleben gekostet habe, die direkt oder indirekt als ein Ergebnis der Nahrungsmittelknappheit anzusehen seien.[26] Für den Schwerpunkt der Hungersnot, den Winter 1941/42, werden von Mazower mehrere Zehntausend Hungertote angegeben,[27] von anderen Historikern ungefähr 100.000 Opfer.[28]

Die Ursachen sind nicht zu verwechseln mit Vergeltungsmaßnahmen an der Zivilbevölkerung, welche von den Nationalsozialisten angeordnet und als Vergeltung für Angriffe durch Partisanen gerechtfertigt wurden.

Spätere Auswirkungen[Bearbeiten]

  • Die Anzahl der Menschen, die infolge der Hungersnot langfristige gesundheitliche Schäden davongetragen haben, dürfte die Anzahl der Todesopfer um ein Vielfaches übersteigen.
  • Die Kombination aus Krieg und Hungersnot brachte radikalen Kräften enormen Zulauf. Die Kommunisten konnten erstmals auch in ländlichen Gegenden Fuß fassen.[29]
  • Die Demontage der griechischen Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplatzverluste führten nach 1945 zu einer neuen Auswanderungswelle nach Übersee. Die fehlenden Maschinen in der Landwirtschaft führten zu einer unproduktiven Subsistenzwirtschaft. Das Land war wirtschaftlich destabilisiert und geriet in einen Bürgerkrieg.
  • Die Bedeutung des Wortes Κατοχή für „verfügbare Mittel“ wandelte sich in der griechischen Sprache zu „Besetzung, Unterdrückung“.

Verfolgung von Tätern nach Kriegsende[Bearbeiten]

Die Verfolgung von Tätern wurde von Seiten der Bundesregierung als Belastung der Deutsch-griechischen Beziehungen betrachtet. Man verhandelte mit Griechenland um eine Herabsetzung der Anzahl der Täter, die juristisch belangt werden sollten. Von 911 Verdächtigten, denen „Mord, Körperverletzung, Notzucht, Raub, Plünderung und Brandstriftung“ vorgeworfen wurde, sagte die Bundesregierung zu, 22 Personen strafrechtlich zu verfolgen. Die Verfahren wurden nach Weiterreichung an die Landesbehörden jedoch überwiegend eingestellt.[30] Eine finanzielle Begleichung der verursachten Schäden war nicht Gegenstand der Besprechungen 1952–1953.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kaspar Dreidoppel: Der griechische Dämon: Widerstand und Bürgerkrieg im besetzten Griechenland 1941-1944. Balkanologische Veroffentlichungen Des Osteuropa-Institut der Freien Universitat Berlin. Wiesbaden, Harrassowitz 2009, ISBN 978-3-447-05929-9 (Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2008)
  • Mark Mazower: Inside Hitler’s Greece: The Experience of Occupation, 1941–1944. Yale University Press, New Haven / London 1993, ISBN 0-300-06552-3
  • Lilika Nakou: The children’s inferno: stories of the great famine in Greece. Gateway Books, Hollywood 1946, OCLC 12032713.
  • Violetta Hionidou: Famine and death in occupied Greece: 1941–1944. Cambridge University Press, Cambridge/New York 2006, ISBN 0-521-82932-1. (Abstract)
  • Martin Seckendorf: Ein einmaliger Raubzug. Die Wehrmacht in Griechenland 1941–1944. In: Johannes Klotz (Hrsg.): Vorbild Wehrmacht? Wehrmachtsverbrechen, Rechtsextremismus und Bundeswehr. Papyrossa, Köln 1998, ISBN 3-89438-162-0, S. 96–124.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kaspar Dreidoppel: Der griechische Dämon: Widerstand und Bürgerkrieg im besetzten Griechenland 1941-1944. Balkanologische Veroffentlichungen Des Osteuropa-Institut der Freien Universitat Berlin. Wiesbaden, Harrassowitz 2009, (Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2008), S. 24.
  2. Laird Archer: Balkan Journal. Verlag W. W. Norton, New York 1944, OCLC 602392801, S. 196–199.
  3. Mark Mazower: Inside Hitler’s Greece: The Experience of Occupation, 1941–1944. Yale University Press, New Haven / London 1993, ISBN 0-300-06552-3, Abschnitt „Plunder and collapse of the market“, 2009, S. 23.
  4. Violetta Hionidou: Famine and Death in Occupied Greece, 1941–1944. 2006, S. 60ff.
  5. Maximiliane Rieder: Deutsch-italienische Wirtschaftsbeziehungen. Kontinuitäten und Brüche 1936–1957. Campus, Frankfurt a.M., ISBN 3-593-37136-7, S. 190.
  6. Violetta Hionidou: Famine and Death in Occupied Greece, 1941–1944. Cambridge, University Press 2006, ISBN 978-0-521-82932-8, S. 66.
  7. Violetta Hionidou: Famine and Death in Occupied Greece, 1941–1944. 2006, S. 57.
  8. Violetta Hionidou: Famine and Death in Occupied Greece, 1941–1944. 2006, S. 60ff.
  9. Johannes B. Gadarian: Die Flucht. Von der Hungersnot in den Bombenkrieg. Videel, Niebüll 2003, ISBN 3-89906-491-7, S. 33ff.
  10. Johannes B. Gadarian: Die Flucht. Von der Hungersnot in den Bombenkrieg, S. 37ff.
  11. Eduardo D. Faingold: The Kalamata Diary: Greece, War, and Emigration. Lanham Maryland, 2010, ISBN 978-0-7391-2890-9 S. 13.
  12. Martin Seckendorf: Zur Wirtschaftspolitik der deutschen Besatzer in Griechenland 1941–1944. Ausbeutung, die in die Katastrophe mündete. 2008.
  13. Gerd Bender, Rainer Maria Kiesow, Dieter Simon (Hrsg.): Die andere Seite des Wirtschaftsrechts. Steuerung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts. (= Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 208). Klostermann, Frankfurt a.M. 2006, ISBN 978-3-465-04002-6 S. 81.
  14. a b Mark Mazower: Hitlers Imperium: Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus. C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59271-3, S. 266.
  15. Dieter Wunderlich: Göring und Goebbels. Eine Doppelbiographie. Friedrich Pustet, Regensburg 2002, ISBN 3-7917-1787-1, S. 182.
  16. Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung. Fischer Frankfurt a.M., 1993, ISBN 3-596-11268-0, S. 365.
  17. Kaspar Dreidoppel: Der griechische Dämon. Balkanologische Veröffentlichungen des Osteuropa-Instituts an der Freien Universität Berlin, Band 46 Widerstand und Bürgerkrieg im besetzten Griechenland 1941–1944, S. 331.
  18. Anne Mrotzek: Die Macht der Worte – Wie die deutsche Propaganda das Kriegsgeschehen, 2011, S. 6.
  19. http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,777595,00.html Time-Magazine, Monday, Feb. 09, 1942
  20. R. J. Overy, Gerhard Otto, J. Th. M. Houwink ten Cate: Die „Neuordnung“ Europas: NS-Wirtschaftspolitik. Berlin 1997, ISBN 3-926893-46-X, S. 214.
  21. Tim Dyson, M., Cormac Ó Gráda: Famine Demography: Perspectives from the Past and Present. 2002, S. 187.
  22. Violetta Hionidou: Famine and Death in Occupied Greece, 1941–1944. 2006, S. 64.
  23. Carsten Gansel, Matthias Braun (Hrsg.): Es Geht Um Erwin Strittmatter Oder Vom Streit Um Die Erinnerung, V&R unipress Göttingen 2012, ISBN 978-3-89971-997-0, S. 355.
  24. Matthias Braun: Es Geht Um Erwin Strittmatter Oder Vom Streit Um Die Erinnerung, S. 357.
  25. Kaspar Dreidoppel: Der griechische Dämon: Widerstand und Bürgerkrieg im besetzten Griechenland 1941–1944. Balkanologische Veroffentlichungen des Osteuropa-Institut der Freien Universitat Berlin. Wiesbaden, Harrassowitz 2009, (Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2008), S. 24.
  26. Mark Mazower: Inside Hitler's Greece. The Experience of Occupation, 1941–1944. Yale Nota Bene book 2001 (Erstauflage Yale University Press 1995), ISBN 978-0-300-08923-3, S. 41.
  27. Mark Mazower: Hitlers Imperium: Europa unter der Herrschaft des Nationalsozialismus. C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59271-3, S. 266.
  28. Martin Seckendorf: Ein einmaliger Raubzug. Die Wehrmacht in Griechenland 1941–1944. In: Johannes Klotz (Hrsg.): Vorbild Wehrmacht? Wehrmachtsverbrechen, Rechtsextremismus und Bundeswehr. Papyrossa, Köln 1998, S. 96–124, hier S. 116; Hagen Fleischer: Griechenland. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus. Hrsg. v. Wolfgang Benz u.a. dtv. München, 2. Auflage 1998, ISBN 3-423-33007-4, S. 494–496, hier S. 495.
  29. Eduardo D. Faingold: The Kalamata Diary: Greece, War, and Emigration. 2010, S. 15.
  30. Hans Booms, Ulrich Enders, Konrad Reiser: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. darin: Protokolle der 268. Kabinettssitzung, 1989.