Großer Fürstenseer See

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Großer Fürstenseer See
Großer Fürstenseer See vom Ortsrand in Fürstensee
Großer Fürstenseer See vom Ortsrand in Fürstensee
Geographische Lage Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Zuflüsse Kleine anthropogene Zuflüsse aus dem Großen Schmarssee und Plasterinsee
Abfluss Kleine anthropogene Abflüsse zum Tiefen Trebbower See und in den Zwirnsee
Orte am Ufer Fürstensee
Größere Städte in der Nähe Neustrelitz
Daten
Koordinaten 53° 18′ 17″ N, 13° 9′ 50″ O53.30472222222213.16388888888963.4Koordinaten: 53° 18′ 17″ N, 13° 9′ 50″ O
Großer Fürstenseer See (Mecklenburg-Vorpommern)
Großer Fürstenseer See
Höhe über Meeresspiegel 63,4 m ü. NHN
Fläche 2,04 km²[1]
Länge 2,08 km[1]
Breite 1,42 km[1]
Volumen 13,6 Mio. m³dep1[1]
Umfang 12,8 kmdep1[1]
Maximale Tiefe 24,5 m[1]
Mittlere Tiefe 6,7 m[1]
Einzugsgebiet 39,1 km²[1]

Geographie/Topographie[Bearbeiten]

Blick vom Süd-Ostufer auf den Großen Fürstenseer Sees

Der Große Fürstenseer See befindet sich im Osten des Müritz-Nationalparks, etwa vier Kilometer südöstlich von Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Nördlich grenzt das UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder um Serrahn“ an den See. Er wird durch eine schmale Halbinsel, den Pankower Ort, in zwei langgestreckte Teile gegliedert, die als parallele Rinnen in Nord-Süd-Richtung verlaufen und im Süden durch eine größere Seefläche verbunden sind. Der See hat eine Gesamtwasserfläche von 252 Hektar. Das große Becken des Großen Fürstenseer Sees ist mit dem kleineren nordöstlich gelegenen Hinnensee durch eine etwa 50 Meter breite und zwei Meter tiefe Verengung verbunden. Die mittlere Wassertiefe des Großen Fürstenseer Sees beträgt 6,7 Meter, wobei die maximale Tiefe im Süden des Hauptbeckens bei 24,5 Meter liegt.

Tiefenkarte

Der dominierend durch Grundwasser und Niederschlagswasser gespeiste See besitzt zwei kleinere anthropogene Zuflüsse aus dem Plasterinsee und dem Großen Schmarssee. Der See hat zwei Abflüsse in Form des Floßgrabens zum Tiefen Trebbower See und eines weiteren Grabens zum Zwirnsee. Der See lässt sich nach der hydrologischen Seeklassifikation als Fließsee einstufen[2]. Als ein mesotropher See mit hoher aquatischer Biodiversität und sehr guter Wasserqualität besitzt er eine besondere Bedeutung für den Natur- und Gewässerschutz, den Tourismus und die Wissenschaft.

Geologie[Bearbeiten]

Seespiegelveränderung Großer Fürstenseer See (1973–2013)

Der Große Fürstenseer See ist ein glazial, das heißt durch die Wirkung des Inlandeises und seiner Schmelzwässer entstandener See (Rinnensee). Der See ist vollständig in einen Sander eingebettet, der in seinem nördlichen Teil an die Hauptendmoräne der Pommerschen Eisrandlage des Weichselglazials grenzt. Aufgrund von Bohrungen in benachbarten Seen und Mooren kann auch für den Großen Fürstenseer See eine Entstehung durch Toteistieftauen im Spätpleistozän-Frühholozän angenommen werden. Ein flaches bis flachwelliges Umgebungsrelief mit einer Vielzahl kleinerer und größerer Toteishohlformen dominiert um den See, mit Ausnahme des nördlichen Seeteils, wo der relative Höhenunterschied auf kurzer Entfernung etwa 50 Meter beträgt (Umgebungshöhen bis zu 116 Meter NHN). Eine Vielzahl limnischer Reliefformen, wie Terrassen, Strandwälle und fossile Steilufer, bildet das Ufer des Sees.

Limnologie[Bearbeiten]

Das Einzugsgebiet des Großen Fürstenseer Sees wird gegliedert in ein größeres oberirdisches (39,5 km²) und in ein kleineres unterirdisches (ca. 20 km²) Einzugsgebiet. Die Grundwasserfließrichtung im Gebiet verläuft von Nordost nach Südwest.[3]

Maximale Sichttiefen im Großen Fürstenseer See (1973–2011)
Zustand des Südostufers des Großen Fürstenseer Sees bei gleicher Perspektive zu verschiedenen Zeitpunkten. A: Sommer 1981; B: Sommer 1987; C: Mai 2009; D: August 2011. Erkennbar ist die schrittweise Seespiegelabsenkung und Ausbildung einer Strandsituation bis 2009. Der relativ hohe Wasserstand im August 2011 führte zu einer teilweisen Flutung des Strandes.

Der Große Fürstenseer See hat eine direkte Verbindung zum Hinnensee. Die mittlere Wasserverweilzeit beträgt 5,4 Jahre. Der pH-Wert des Sees liegt um 8, es herrschen schwach alkalische Verhältnisse. Die tiefste Stelle des Großen Fürstenseer See-Hinnesees ist im Sommer stabil thermisch geschichtet. Hohe Sichttiefen von maximal 8,1 Meter und die nachgewiesene geringe Biomasse-Produktion, sowie der hohe Tiefengradient und die Morphometrie führen dazu, dass der See als mesotroph eingestuft werden kann.

Klima[Bearbeiten]

Großklimatisch befindet sich der See in einem Gebiet mit ozeanisch-kontinentaler Übergangssituation.[4] Nach Daten der unmittelbar benachbarten Klimastation Neustrelitz des Deutschen Wetterdienstes beträgt die mittlere Jahresdurchschnittstemperatur acht °C und der mittlere Jahresniederschlag 584 mm (Referenzperiode 1961–1990).[5]

Flora[Bearbeiten]

Unterwasservegetation[Bearbeiten]

Der Nährstoffgehalt des Wassers und die Konzentration des Planktons sind entscheidend für die Klarheit des Großen Fürstenseer Sees und somit auch das Artenspektrum seiner Unterwasserpflanzen. Von besonderer Bedeutung ist das großflächige Vorkommen von Armleuchteralgen (Characeen) im See. Diese Algen kommen vor allem in kalkreichen, nährstoffarmen Gewässern vor. Während im Großen Fürstenseer See bis 20 Arten vorkommen (untere Makrophytengrenze bei 9 Meter) finden sich im Hinnensee (untere Makrophytengrenze bei 6 Meter) nur fünf Arten.

Umgebungsvegetation[Bearbeiten]

Die Umgebung des Sees ist im Norden durch Laubwaldbestände (Buchen, Eichen) gekennzeichnet und im Süden durch Nadelwald (Kiefern).

Fauna[Bearbeiten]

Fische[Bearbeiten]

Häufige Fischarten im Fürstenseer See sind Hecht (Esox lucius), Europäischer Aal (Anguilla anguilla), Blei (Abramis brama), Flussbarsch (Perca fluviatilis), Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua), Plötze (Rutilus rutilus), Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus) und Schleie (Tinca tinca). Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen der Kleinen Maräne (Coregonus albula). Maränen (Coregonidae) sind Verwandte der Lachsfische und kommen in klaren, tiefen und sauerstoffreichen Seen vor.

Vögel[Bearbeiten]

Der Wasservogelbestand auf dem Fürstenseer See setzt sich hauptsächlich aus Bleßralle (Fulica atra), Stockente (Anas platyrhynchos) und Haubentaucher (Podiceps cristatus) zusammen, zudem kommt die Schellente (Bucephala clangula) vor. In den Schilfflächen am Uferbereich leben Kleinvogelarten wie Teich- und Drosselrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus, A. arundinaceus), Rohrammer (Emberiza schoeniclus) und Eisvogel (Alcedo atthis). Die Rohrdommel (Botaurus stellaris) hält sich ebenfalls im Uferbereich auf.

Durch die Lage des Fürstenseer Sees inmitten des Müritz-Nationalparks mit seinen ausgedehnten Wäldern bietet der See einen ausgezeichneten Lebensraum für See- (Haliaetus albicilla) und Fischadler (Pandion haliaetus).

Säugetiere[Bearbeiten]

An die Gewässer gebundene Säugetiere im Gebiet sind der Fischotter (Lutra lutra) und der Europäische Biber (Castor fiber). In den Wäldern der Umgebung lebt als größtes Säugetier der Rothirsch (Cervus elaphus). In jüngster Zeit (2012, 2013) wurde der Wolf (Carnis lupus) nachgewiesen.

Geschichte[Bearbeiten]

Siedlungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Seeumgebung wird, nachgewiesen anhand von Bodenfunden, mindestens seit der Mittleren Steinzeit durch den Menschen besiedelt. Seit der Jungsteinzeit verändert der Mensch durch seine Landnutzung (Ackerbau, Viehzucht) die Vegetation und den Wasserhaushalt der Region. Das Dorf Fürstensee wurde urkundlich das erste Mal 1283 erwähnt.[6] Seit dem Mittelalter veränderten zunehmender Bedarf an Bau- und Brennholz, Holzkohle und Teer den Wald. Mit der Einführung geregelter Forstwirtschaft, wurden seit dem 18. Jahrhundert mittels großflächiger Kiefernpflanzungen Wälder neu begründet und mehrere Waldgenerationen lang als Monokultur genutzt. Teile des Seeeinzugsgebietes weisen naturnahe Waldbestände auf, die seit etwa 200 Jahren vor allem jagdwirtschaftlich genutzt wurden.

Tourismus[Bearbeiten]

Der See hat mehrere Badestellen, darunter eine im Dorf Fürstensee und eine am Südostufer des Sees. Aus Naturschutzgründen ist die Nutzung des Sees durch Motorsportboote und das Tauchen mit Atemgeräten nicht gestattet. Angeln ist eingeschränkt möglich.

Wissenschaft/Forschung[Bearbeiten]

Bohrplattform zur Seesedimentgewinnung auf dem Großen Fürstenseer See

Im Großen Fürstenseer See stand bislang vor allem die limnologische Forschung, speziell die Untersuchung der Unterwasservegetation im Mittelpunkt.[7][8][9] Seit 2010 wird der See und sein Einzugsgebiet intensiv im Rahmen der beiden Forschungsvorhaben der Helmholtz-Gemeinschaft „TERENO Nord-Ost“[10] und „ICLEA“ [11] durch das Deutsche GeoForschungsZentrum und in enger Kooperation mit dem Nationalparkamt Müritz untersucht. Dabei werden unter anderem Forschungen zur Hydrologie, Dendrochronologie sowie See- und Wasserhaushaltsgeschichte durchgeführt. Wissenschaftliche Ziele sind das Monitoring und die Analyse sich verändernder Umweltbedingungen in Folge des Globalen Wandels.

Populärwissenschaft, Belletristik und Fotografie[Bearbeiten]

Der See war bereits mehrfach Gegenstand von populärwissenschaftlichen, belletristischen und fotografischen Publikationen.

Zur Entstehung des Gebietes, aber auch zur Flora und Fauna in und um den Großen Fürstenseer See, gibt das Buch Serrahn-Weltnaturerbe im Müritz Nationalpark[12] von Hans-Jürgen Spieß und Peter Wernicke Aufschluss.

Der Autor Marco Lehmbeck schrieb über seine Kindheitserlebnisse, die zu großen Teilen am Großen Fürstenseer See und in seinem Heimatort Neustrelitz spielen. Im Zuge einer Literaturpreisvergabe der Annalise-Wagner-Stiftung wurde seine Kurzgeschichte Familie im Sommer im Kahn[13] ausgezeichnet.

In dem Fotobildband Müritz-Nationalpark. Hommage an eine Landschaft[14] von Sandra Bartocha und Peter Wernicke werden die Jahreszeiten im Nationalpark widergespiegelt. Der Fürstenseer See findet hier Erwähnung. Des Weiteren zeigt Lars Hoffmann in Die Mecklenburgische Seenplatte. Wasser/Land/Licht[15] Luftaufnahmen und Landschaftspanoramen des Sees.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bartocha, S., Wernicke, P.: Müritz-Nationalpark. Hommage an eine Landschaft. Edition Morizaner, 2010, ISBN 978-3941803015.
  • Bens, O. Schwank, M., Blume, T., Brauer, A., Güntner, A., Heinrich, I., Helle, G., Itzerott, S., Kaiser, K., Sachs, T., Hüttl, R. F.: TERENO – Eine Monitoring- und Forschungsplattform zur Erfassung langfristiger Auswirkungen des Globalen Wandels auf regionaler Ebene. In: "System Erde – GFZ-Journal." Band 2, Nr. 1, 2012, S. 68-73 (PDF; 670 kB)
  • Blume, T., Krause, S., Meinikmann, K., Lewandowski, J.: Upscaling lacustrine groundwater discharge rates by fiber-optic distributed temperature sensing. In: Water Resources Research. Nr. 49, 2013, S. 7929-7944.
  • Doll, R. : Die Vegetation des Großen Fürstenseer Sees im Kreis Neustrelitz. In: Gleditschia. Nr. 10, 1983, S. 241-267.
  • Gebel, M.: Limnologische Untersuchungen am Großen Fürstenseer See/Hinnensee unter besonderer Berücksichtigung der Makrophytenvegetation. Diplomarbeit, Universität des Saarlandes, Saarbrücken 1994.
  • Hoffmann, L.: Wasser/Land/Licht. Die Mecklenburgische Seenplatte. Edition Morizaner, Röbel/Müritz 2009, ISBN 978-3941803008.
  • Kaiser, K., Germer, S., Küster, M., Lorenz, S., Stüve, P., Bens, O.: Seespiegelschwankungen in Nordostdeutschland: Beobachtung und Rekonstruktion. In: System Erde – GFZ-Journal. Band 2, Nr. 1, 2012a, S. 62-67 (PDF; 862 kB)
  • Kaiser, K., Friedrich, J., Oldorff, S., Germer, S., Mauersberger, R., Natkhin, M., Hup-fer, M., Pingel, P., Schönfelder, J., Spicher, V., Stüve, P., Vedder, F., Bens, O., Mietz, O., Hüttl, R. F.: Aktuelle hydrologische Veränderungen von Seen in Nordostdeutschland: Wasserspiegeltrends, ökologische Konsequenzen, Handlungsmöglichkeiten. In: Grünewald, U., Bens, O., Fischer, H., Hüttl, R.F., Kaiser, K., Knierim, A. (Hrsg.): Wasserbezogene Anpassungsmaßnahmen an den Landschafts- und Klimawandel. Schweizerbart, Stuttgart 2012b, ISBN 978-3510652747, S. 148-170.
  • Kaiser, K., Lorenz, S., Germer, S., Juschus, O., Küster, M., Libra, J., Bens, O., Hüttl, R.F.: Late Quaternary evolution of rivers, lakes and peatlands in northeast Germany reflecting past climatic and human impact – an overview. In: E&G Quaternary Science Journal. Nr. 61, 2012c, S. 103-132.
  • Knapp, H. D., Voigtländer, U., Grundmann, L., (Hrsg.): Das Müritzgebiet: Ergebnisse des landeskundlichen Bestandsaufnahme im Raum Waren, Klink, Federow. In: Werte der Deutschen Heimat. Nr. 60, Böhlau, Weimar 1999.
  • Prillwitz, H.-J.: Chronik des Ortes Fürstensee 1283-2008. Neustrelitz 2008.
  • Spieß, H.-J., Wernicke, P.: Serrahn – Weltnaturerbe im Müritz-Nationalpark. Natur+Text, Rangsdorf 2013, ISBN 978-3-942062-07-7.
  • Spieß, H.-J.: Ergebnisse der Untersuchung submerser Makrophyten in mesotroph-eutrophen Seen Mecklenburg-Vorpommerns. In: Rostocker Meeresbiologische Beiträge. Nr. 13, 2004, S. 73-84 (PDF; 418 kB).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern: Seenprogramm. 2012. Schriftliche Mitteilung.
  2. Mauersberger: Klassifikation der Seen für die Naturraumerkundung des nordostdeutschen Tieflandes. 2006, S. 51–89.
  3. Kaiser et al.: Wasserbezogene Anpassungsmaßnahmen an den Landschafts- und Klimawandel. 2012, S. 148–170.
  4. Knapp et al.: Das Müritzgebiet: Ergebnisse des landeskundlichen Bestandsaufnahme im Raum Waren, Klink, Federow. 1999.
  5. Deutscher Wetterdienst: Klima+Umwelt: Mittelwerte 30-jähriger Perioden. Abgerufen am 29. Januar 2014.
  6. Prillwitz: Chronik des Ortes Fürstensee 1283-2008. 2008.
  7. Doll: Die Vegetation des Großen Fürstenseer Sees im Kreis Neustrelitz. 1983.
  8. Gebel: Limnologische Untersuchungen am Großen Fürstenseer See/Hinnensee unter besonderer Berücksichtigung der Makrophytenvegetation. 1994.
  9. Spieß et al.: Serrahn - Weltnaturerbe im Müritz-Nationalpark. 2004.
  10. Deutsches GeoForschungsZentrum: TERENO - Terrestrial Environmental Observatories. Abgerufen am 29. Januar 2014.
  11. ICELA: ICLEA - Virtuelles Institut zur Integrierten Klima- und Landschaftsentwicklungsanalyse. Abgerufen am 29. Januar 2014.
  12. Spieß et al.: Serrahn – Weltnaturerbe im Müritz-Nationalpark. 2013.
  13. Lehmbeck: Familie im Sommer im Kahn. Eine Kurzerzählung. In: Carolinum – Historisch-literarische Zeitschrift. Nr. 74, 2010, S. 49–51.
  14. Bartocha et al.: Müritz-Nationalpark. Hommage an eine Landschaft. 2010.
  15. Hoffmann: Wasser/Land/Licht. Die Mecklenburgische Seenplatte. 2009.