Großer Preis von Australien 2011

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Flag of Australia.svg Großer Preis von Australien 2011
Renndaten
1. von 19 Rennen der Formel-1-Saison 2011
Streckenprofil
Name: 2011 Formula 1 Qantas Australian Grand Prix
Datum: 27. März 2011
Ort: Melbourne
Kurs: Albert Park Circuit
Länge: 307,574 km in 58 Runden à 5,303 km
Wetter: leicht bewölkt
Zuschauer: ~ 115.000
Pole-Position
Fahrer: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:23,529 min
Schnellste Runde
Fahrer: BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari
Zeit: 1:28,947 min (Runde 55)
Podium
Erster: DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Dritter: RusslandRussland Witali Petrow Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault

Der Große Preis von Australien 2011 fand am 27. März auf dem Albert Park Circuit in Melbourne statt und war das erste Rennen der Formel-1-Saison 2011.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Ursprünglich sollte der Saisonauftakt nicht in Australien, sondern in Bahrain stattfinden. Wegen politischer Unruhen wurde der Große Preis von Bahrain jedoch abgesagt.[1]

Das Energierückgewinnungssystem KERS kehrte mit diesem Grand Prix in die Formel 1 zurück. Letztmals wurde es beim Großen Preis von Abu Dhabi 2009 eingesetzt. Der Einsatz von KERS ist nicht verpflichtend. Während der Frontflügel ab 2011 nicht mehr verstellbar ist, darf der Heckflügel verstellt werden. Das sogenannte Drag Reduction System (DRS) kam erstmals zum Einsatz. Der Einsatz von F-Schacht und Doppeldiffusor ist seit diesem Grand Prix verboten.

Pirelli löste mit diesem Grand Prix Bridgestone als Reifenhersteller ab. Beim Großen Preis von Australien standen den Fahrern die Reifenmischungen Hard (silber) und Soft (gelb), sowie für nasse Bedingungen Intermediates (hellblau) und Full-Wets (orange) zur Verfügung.[2]

Die 107-Prozent-Regel wurde ab diesem Grand Prix wieder in Kraft gesetzt. Das bedeutet, dass Fahrer, die im ersten Qualifying-Abschnitt sieben Prozent langsamer als der Trainingsschnellste sind, nicht am Rennen teilnehmen dürfen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, dass unter besonderen Umständen trotzdem ein Start erlaubt werden kann.

Zum ersten Mal seit 1970 traten mit Fernando Alonso, Jenson Button, Lewis Hamilton, Michael Schumacher und Sebastian Vettel fünf Formel-1-Weltmeister zu einem Grand Prix an. 1970 waren dies Jack Brabham, Graham Hill, Denis Hulme, John Surtees und Jackie Stewart.

Lotus wechselte zu dieser Saison den Motorenpartner und tritt nun mit Renault-Motoren an.

Jérôme D’Ambrosio, Pastor Maldonado, Sergio Pérez und Paul di Resta gaben ihr Formel-1-Debüt. Narain Karthikeyan kehrte für HRT in die Formel 1 zurück, nachdem er letztmals beim Großen Preis von China 2005 als Grand-Prix-Pilot aktiv war. Er und sein Teamkollege Vitantonio Liuzzi konnten sich jedoch nicht für das Rennen qualifizieren. Nick Heidfeld (Renault) und Liuzzi (HRT) traten erstmals für ihr neues Team an.

Mit Schumacher (viermal), Button (zweimal), Alonso und Hamilton (jeweils einmal) traten vier ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Training[Bearbeiten]

Heikki Kovalainen im freien Training

Im ersten freien Training erzielte Mark Webber die schnellste Runde vor Vettel und Alonso. Daniel Ricciardo fuhr in diesem Training den Toro Rosso von Jaime Alguersuari und nahm zum ersten Mal an einer Formel-1-Trainingssitzung teil. Darüber hinaus übernahmen in diesem Training Nico Hülkenberg den Force India von di Resta und Karun Chandhok den Lotus von Jarno Trulli.[3] HRT nahm wegen technischer Probleme nicht an dieser Trainingssitzung teil.[4] Im zweiten freien Training übernahm Button die Führungsposition vor seinem Teamkollegen Hamilton. Alonso wurde erneut Dritter. Gegen Ende des Trainings absolvierte Liuzzi das Streckendebüt des HRT F111. Karthikeyan fuhr erneut keine Runde.[5] Im dritten freien Training fuhr Vettel die schnellste Runde und war fast eine Sekunde schneller als sein Teamkollege Webber, der Zweiter wurde. Hamilton wurde Dritter. Karthikeyan absolvierte in diesem Training seine ersten Runden im HRT 111.[6]

Qualifying[Bearbeiten]

Nah an der 107-Prozent-Hürde: Jérôme D’Ambrosio (vorne) gelingt die Qualifikation; Narain Karthikeyan schafft keine ausreichende Zeit

Im ersten Abschnitt des Qualifyings erzielte Vettel die schnellste Zeit. Die HRT-, Virgin- und Lotus-Piloten sowie Heidfeld schieden aus. Liuzzi und Karthikeyan scheiterten an der 107-Prozent-Regel und qualifizierten sich nicht für den Grand Prix. Im zweiten Abschnitt blieb Vettel auf der ersten Position. Die Williams- und Force-India-Piloten sowie Pérez, Jaime Alguersuari und Schumacher schieden aus. Im dritten Segment war Vettel erneut der schnellste Pilot und sicherte sich die Pole-Position vor Hamilton und Webber.

Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass Red Bull bei beiden Boliden auf den Einsatz von KERS im Qualifying und im Rennen verzichtet hatte, da das Team Zuverlässigkeits-Probleme befürchtete.[7]

Rennen[Bearbeiten]

Beim Großen Preis von Australien verwendeten die Fahrer unterschiedliche Boxenstoppstrategien

Vettel behielt die Führung beim Start vor Hamilton, der von Webber attackiert wurde. Alonso hatte keinen guten Start und fiel auf den neunten Platz zurück. Witali Petrow und Felipe Massa starteten hingegen gut und belegten die Plätze vier und fünf. Button, Nico Rosberg und Kamui Kobayashi folgten auf den Plätzen sechs bis acht. In der ersten Runde kam es allerdings zu kleineren Zwischenfällen. Alguersuari kollidierte mit Schumacher. Dabei zogen sich beide einen Reifenschaden zu und mussten an die Box.[8] Gegen Ende der ersten Runde kam es zu einer Kollision zwischen Heidfeld und Buemi. Buemi fuhr in Heidfelds Seite und sorgte damit dafür, dass der Renault von Heidfeld unfahrbar wurde.[9][10] Nach dem Rennen wiesen sich die beiden Rennfahrer, die weiterfahren konnten, gegenseitig die Schuld an dieser Kollision zu.[11]

Während Vettel in den nächsten Runden an der Spitze vorweg fuhr und ein paar Sekunden Vorsprung auf Hamilton hielt, gab es mehrere Duelle im vorderen Feld. Alonso überholte Kobayashi und Rosberg und lag anschließend hinter Button, der Massa unter Druck setzte. Massa verteidigte seine Position und musste wegen seiner harten Fahrweise seine Bremsbalance verstellen, da seine Bremsen zu heiß geworden waren. Button nutze KERS und DRS, schaffte auf der Start-Ziel-Geraden allerdings kein Überholmanöver. In der elften Runde fuhr Button vor Kurve 11 neben Massa. In der Kurvenkombination 11/12 nutze Button schließlich den Notausgang und ging an Massa vorbei. Wenig später überholte auch Alonso Massa.

Lewis Hamilton beendete das Rennen, das er für drei Runden anführte, auf dem zweiten Platz

Während Maldonado mit einem technischen Problem an der Kraftübertragung ausfiel,[12] absolvierten die ersten Piloten ihre regulären Boxenstopps. Webber war der erste Pilot an der Box und wechselte von weichen auf harte Reifen. Die beiden Ferrari-Piloten, von denen Alonso zunächst an die Box kam, wechselten von weich auf weich. Nachdem Hamilton seinen Rückstand auf Vettel verkürzt hatte, kam auch Vettel an die Box und blieb auf weichen Reifen. Hamilton übernahm damit die Führungsposition. Während dessen bekam Button, der nun vor Vettel lag, eine Durchfahrtsstrafe wegen des Manövers gegen Massa. Button versuchte zwar noch Vettel hinter sich zu halten, es gelang ihm jedoch nicht, da Vettel von den frischen Reifen profitierte. Nachdem Hamilton drei Runden nach Vettel seinen Boxenstopp absolviert und auch von weich auf weich gewechselt hatte, übernahm Vettel erneut die Führungsposition. Hamilton fiel dabei nicht hinter Button zurück. Button fuhr in den folgenden Runden zweimal an die Box. Beim ersten Mal absolvierte er die Durchfahrtsstrafe und beim zweiten Mal wechselte auch er von weich auf weich.

In den nächsten Runden kam es zu mehreren Zwischenfällen. Glock kam zunächst mit technischen Problemen an die Box. Er nahm das Rennen nach einigen Runden jedoch wieder auf und fuhr bis zum Ende mit, wurde aber mit neun Runden Rückstand nicht klassiert. Schumacher und Kovalainen gaben ihr Rennen jedoch an der Box auf. Wenig später war auch das Rennen für Schumachers Teamkollegen Rosberg beendet. Barrichello wagte ein riskantes Manöver gegen Rosberg und fuhr ihn dabei in die Seite. Rosbergs Auto war dadurch so stark beschädigt, dass er das Rennen aufgeben musste. Barrichello fuhr weiter und wurde wenig später mit einer Durchfahrtsstrafe für das Auslösen einer Kollision bestraft.

Während Vettel seinen Vorsprung auf Hamilton nun vergrößerte, kam Webber auf den harten Reifen, mit denen er nicht mit den führenden Piloten mithalten konnte, an die Box und wechselte zurück auf weiche Reifen. Auch Alonso kam wenig später zu seinem zweiten Stopp an die Box. Er wechselte erneut auf weiche Reifen. Damit gelang es ihm, schnellere Rundenzeiten zu fahren und er verkürzte seinen Rückstand auf Petrow, der auf dem dritten Platz lag. Nach 31 Runden kam auch Massa zum zweiten Mal an die Box. Im Gegensatz zu Alonso wechselte er allerdings auf harte Reifen und wäre damit in der Lage gewesen, ohne Boxenstopp durchzufahren.

Felipe Massa erzielte die schnellste Runde des Rennens

Nachdem Hamilton sich durch seine engagierte Fahrweise seinen Unterboden beschädigte, hatte dies keine nennenswerten Auswirkungen auf sein Renntempo. Nach 36 Runden kamen Vettel und Hamilton schließlich zeitgleich an die Box. Beide wechselten auf harte Reifen und der Abstand blieb unverändert. Auch Petrow kam zum Wechsel auf harte Reifen an die Box und fiel damit hinter Webber und Alonso zurück. Alonso setzte Webber unter Druck, kam auf der Strecke allerdings nicht an ihm vorbei. Obwohl Webber schon beide Reifensätze gefahren hatte, wechselte er erneut auf weiche Reifen. Da er anschließend kurz neben der Strecke war, gelang es ihm nicht, den Reifenvorteil auszunutzen und Alonso, der kurz darauf auf harte Reifen wechselte, zog an Webber vorbei. Webber, der über kein KERS verfügte, setzte Alonso zunächst unter Druck. Aus einem anfänglichen Reifenvorteil von Webber wurde jedoch schnell ein Reifennachteil und Alonso blieb vor ihm. Beide Piloten holten anschließend auf Petrow auf, kamen ihm jedoch nie nah genug um ihn zu überholen.

Nachdem Massa zunächst von Button überholt worden war und kurz darauf von Pérez unter Druck gesetzt wurde, wechselte er auf weiche Reifen. Er fiel damit hinter Buemi zurück, mit den frischeren Reifen kam er allerdings nach einigen Runden an ihm vorbei. Anschließend erzielte er die schnellste Rennrunde. Kurz vor Rennende gab schließlich auch Barrichello mit Problemen an der Kraftwerksübertragung auf.[12]

Vettel gewann schließlich das Rennen vor Hamilton und Petrow, der zum ersten Mal auf dem Podium stand. Alonso, Webber und Button belegten die Plätze vier bis sechs. Die Sauber-Piloten Pérez und Kobayashi kamen auf den Plätzen sieben und acht ins Ziel. Pérez schaffte es im Rennen 35 Runden auf einem weichen Reifensatz zu fahren und war der einzige Pilot mit einer Ein-Stopp-Strategie.[13] Die Freude über das gute Resultat beim Sauber-Team hielt jedoch nicht lange an, da beide Piloten wegen illegaler Heckflügel disqualifiziert wurden.[14] Die restlichen Punkte gingen daher an Massa, Buemi, Sutil und di Resta. Di Resta holte somit bei seinem Debüt-Grand-Prix den ersten Punkt.

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
OsterreichÖsterreich Red Bull Racing 01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull RB7 Renault 2.4 V8 P
02 AustralienAustralien Mark Webber
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vodafone McLaren Mercedes 03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton McLaren MP4-26 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
ItalienItalien Scuderia Ferrari Marlboro 05 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 150° Italia Ferrari 2.4 V8 P
06 BrasilienBrasilien Felipe Massa
DeutschlandDeutschland Mercedes GP Petronas F1 Team 07 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes MGP W02 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
08 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus Renault GP 09 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld Renault R31 Renault 2.4 V8 P
10 RusslandRussland Witali Petrow
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AT&T Williams 11 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Williams FW33 Cosworth 2.4 V8 P
12 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado
IndienIndien Force India F1 Team 14 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Force India VJM04 Mercedes-Benz 2.4 V8 P
15 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg[# 1]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta[# 1]
SchweizSchweiz Sauber F1 Team 16 JapanJapan Kamui Kobayashi Sauber C30 Ferrari 2.4 V8 P
17 MexikoMexiko Sergio Pérez
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso 18 SchweizSchweiz Sébastien Buemi Toro Rosso STR6 Ferrari 2.4 V8 P
19 AustralienAustralien Daniel Ricciardo[# 2]
SpanienSpanien Jaime Alguersuari[# 2]
MalaysiaMalaysia Team Lotus 20 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen Lotus T128 Renault 2.4 V8 P
21 IndienIndien Karun Chandhok[# 3]
ItalienItalien Jarno Trulli[# 3]
SpanienSpanien HRT F1 Team 22 IndienIndien Narain Karthikeyan HRT F111 Cosworth 2.4 V8 P
23 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi
RusslandRussland Marussia Virgin Racing 24 DeutschlandDeutschland Timo Glock Virgin MVR-02 Cosworth 2.4 V8 P
25 BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio
Anmerkungen
  1. a b Hülkenberg fuhr den Force India mit der Nummer 15 im ersten freien Training. Di Resta übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.
  2. a b Ricciardo fuhr den Toro Rosso mit der Nummer 19 im ersten freien Training. Alguersuari übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.
  3. a b Chandhok fuhr den Lotus mit der Nummer 21 im ersten freien Training. Trulli übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:25,296 1:24,090 1:23,529 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 1:25,384 1:24,595 1:24,307 02
03 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:25,900 1:24,658 1:24,395 03
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 1:25,886 1:24,957 1:24,779 04
05 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari[# 1] 1:25,707 1:25,242 1:24,974 05
06 RusslandRussland Witali Petrow Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault[# 1] 1:25,543 1:25,582 1:25,247 06
07 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 1:25,856 1:25,606 1:25,421 07
08 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari[# 1] 1:26,031 1:25,611 1:25,599 08
09 JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 1:25,717 1:25,405 1:25,626 09
10 SchweizSchweiz Sébastien Buemi ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:26,232 1:25,882 1:27,066 10
11 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 1:25,962 1:25,971 11
12 SpanienSpanien Jaime Alguersuari ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 1:26,620 1:26,103 12
13 MexikoMexiko Sergio Pérez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 1:25,812 1:26,108 13
14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 1:27,222 1:26,739 14
15 VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth[# 1] 1:26,298 1:26,768 15
16 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 1:26,245 1:31,407 16
17 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth[# 1] 1:26,270 keine Zeit 17
18 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault[# 1] 1:27,239 18
19 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Lotus-Renault 1:29,254 19
20 ItalienItalien Jarno Trulli MalaysiaMalaysia Lotus-Renault 1:29,342 20
21 DeutschlandDeutschland Timo Glock RusslandRussland Virgin-Cosworth 1:29,858 21
22 BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio RusslandRussland Virgin-Cosworth 1:30,822 22
107-Prozent-Zeit: 1:31,266 min (bezogen auf Q1-Bestzeit von 1:25,296 min)
DNQ ItalienItalien Vitantonio Liuzzi SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:32,978
DNQ IndienIndien Narain Karthikeyan SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:34,293
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p Rennwagen mit KERS

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Reifen Zeit Start Schnellste Runde
01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 58 2 W/W/H 1:29:30,259 01 1:29,844 (44.)
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 58 2 W/W/H + 22,297 02 1:30,314 (41.)
03 RusslandRussland Witali Petrow Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault[# 1] 58 2 W/W/H + 30,560 06 1:30,064 (55.)
04 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari[# 1] 58 3 W/W/W/H + 31,772 05 1:29,487 (49.)
05 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 58 3 W/H/W/W + 38,171 03 1:29,600 (50.)
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes[# 1] 58 3 W/W/H + 54,304 04 1:29,883 (49.)
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari[# 1] 58 3 W/W/H/W + 1:25,186 08 1:28,947 (55.)
08 SchweizSchweiz Sébastien Buemi ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 57 2 W/W/H + 1 Runde 10 1:30,836 (44.)
09 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 57 2 W/H/H + 1 Runde 16 1:31,526 (55.)
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta IndienIndien Force India-Mercedes[# 1] 57 2 W/W/H + 1 Runde 14 1:31,941 (40.)
11 SpanienSpanien Jaime Alguersuari ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari[# 1] 57 3 W/W/H + 1 Runde 12 1:30,467 (41.)
12 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault[# 1] 57 2 W/W/H + 1 Runde 18 1:32,377 (43.)
13 ItalienItalien Jarno Trulli MalaysiaMalaysia Lotus-Renault 56 2 H/W + 2 Runden 20 1:32,550 (52.)
14 BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio RusslandRussland Virgin-Cosworth 54 2 W/W + 4 Runden 22 1:34,523 (44.)
DSQ MexikoMexiko Sergio Pérez SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 58 1 H/W + 1:05,845 13 1:29,962 (39.)
DSQ JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari[# 1] 58 2 W/W/H + 1:16,872 09 1:30,384 (51.)
DeutschlandDeutschland Timo Glock RusslandRussland Virgin-Cosworth 49 2 W/W/H + 9 Runden 21 1:35,789 (48.)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth[# 1] 48 4 W/W/W/H DNF 17 1:31,404 (47.)
DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 22 1 W/H DNF 07 1:33,503 (21.)
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Lotus-Renault 19 1 W/W DNF 19 1:34,918 (19.)
DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes[# 1] 19 2 W/H DNF 11 1:35,319 (13.)
VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth[# 1] 09 0 W DNF 15 1:34,102 (07.)
Anmerkungen
  1. a b c d e f g h i j k l m n o p Rennwagen mit KERS

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull-Renault 25
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 18
03 RusslandRussland Witali Petrow Renault 15
04 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 12
05 AustralienAustralien Mark Webber Red Bull-Renault 10
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren-Mercedes 8
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa Ferrari 6
08 SchweizSchweiz Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 4
09 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Force India-Mercedes 2
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta Force India-Mercedes 1
11 SpanienSpanien Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari 0
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
12 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld Renault 0
13 ItalienItalien Jarno Trulli Lotus-Renault 0
14 BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio Virgin-Cosworth 0
MexikoMexiko Sergio Pérez Sauber-Ferrari 0
JapanJapan Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 0
DeutschlandDeutschland Timo Glock Virgin-Cosworth 0
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Williams-Cosworth 0
DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes 0
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen Lotus-Renault 0
DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes 0
VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado Williams-Cosworth 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 35
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 26
03 ItalienItalien Ferrari 18
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Renault 15
05 ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 4
06 IndienIndien Force India-Mercedes 3
Pos. Konstrukteur Punkte
07 MalaysiaMalaysia Lotus-Renault 0
08 RusslandRussland Virgin-Cosworth 0
SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 0
DeutschlandDeutschland Mercedes 0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Offiziell: Saisonauftakt in Bahrain abgesagt“ (Motorsport-Total.com am 21. Februar 2011)
  2. „Pirelli: Sechs Reifentypen, sechs Farben“ (Motorsport-Total.com am 18. März 2011)
  3. „GP Australien in Melbourne / 1. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  4. „HRT fehlt beim Trainingsauftakt in Melbourne“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  5. „GP Australien in Melbourne / 2. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2011)
  6. „GP Australien in Melbourne / 3. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 26. März 2011)
  7. „Red Bull und die große KERS-Finte“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  8. „Alguersuari: ‚Ein kontinuierlicher Kampf‘“ (Motorsport-Total.com am 28. März 2011)
  9. „Heidfeld lässt den Kopf nicht hängen“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  10. „Melbourne: Letzte Rätsel gelöst“ (Motorsport-Total.com am 29. März 2011)
  11. „Heidfeld wundert sich über Buemis Schuldzuweisung“ (Motorsport-Total.com am 1. April 2011)
  12. a b „Williams nur mit guten Ansätzen“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)
  13. „Formel 1 - Sauber von Perez tief beeindruckt“ (Motorsport-Magazin.com am 31. März 2011)
  14. „Heckflügel illegal: Sauber disqualifiziert!“ (Motorsport-Total.com am 27. März 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großer Preis von Australien 2011 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien