Großer Preis von Deutschland 1957

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Flag of Germany.svg Großer Preis von Deutschland 1957
Renndaten
6. von 8 Rennen der Formel-1-Saison 1957
Streckenprofil
Name: XIX Großer Preis von Deutschland
Datum: 4. August 1957
Ort: Nürburg, Deutschland
Kurs: Nürburgring
Länge: 487,96 km in 22 Runden à 22,18 km
Wetter: sonnig, trocken
Pole-Position
Fahrer: ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio ItalienItalien Maserati
Zeit: 9:25,6 min
Schnellste Runde
Fahrer: ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio ItalienItalien Maserati
Zeit: 9:17,4 min
Podium
Erster: ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio ItalienItalien Maserati
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari
Dritter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins ItalienItalien Ferrari

Der Große Preis von Deutschland 1957 fand am 4. August 1957 auf dem Nürburgring bei Nürburg statt und war das sechste Rennen der Formel-1-Saison 1957.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Beim Großen Preis von Deutschland 1957 hatte Juan Manuel Fangio die Möglichkeit seinen Fahrertitel vorzeitig zu verteidigen. Hierfür benötigte er einen Rennsieg, sechs Punkte mehr als Luigi Musso und drei Punkte mehr als Tony Brooks um zwei Rennen vor Saisonende Weltmeister zu werden.

Fangios Team Maserati fuhr erneut mit vier Wagen, neben Fangio, Jean Behra und Harry Schell wurde ein Maserati von Giorgio Scarlatti gefahren. Scarlatti kehrte zu Maserati zurück und ersetzte für den Rest der Saison Carlos Menditeguy. Ferrari beendete den Vertrag mit Maurice Trintignant und nahm lediglich mit drei Wagen am Rennen teil, mit Mike Hawthorn, Peter Collins und Musso strebte man an den ersten Saisonsieg zu erzielen. Vanwall behielt seine beim letzten Rennen erfolgreiche Fahrerpaarung, bestehend aus Stirling Moss, Brooks und Stuart Lewis-Evans. Nach mehreren Rennen Pause war auch die Scuderia Centro Sud wieder mit zwei Wagen am Start, es fuhren Masten Gregory und Hans Herrmann in privaten Maserati 250F. Ebenfalls auf private Maserati setzten Paco Godia, Bruce Halford und Horace Gould.

Fangio war der einzige ehemalige Sieger des Rennens im Fahrerfeld, er gewann auf der Nordschleife in den vorherigen beiden Jahren, Ferrari war zuvor viermal erfolgreich. Ein nicht zur Weltmeisterschaft gehörendes Rennen eine Woche vor dem Großen Preis von Deutschland 1957, der Große Preis von Caen in Frankreich gewann Behra für B.R.M., die jedoch an keinen weiteren Formel-1-Rennen 1957 teilnahmen.

Da das Starterfeld mit 14 Wagen den Veranstaltern zu klein war, um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu bieten, wurde entschieden, das Formel-2-Rennen der Formel-2-Saison 1957 zusammen mit dem Grand Prix stattfinden zu lassen. Die Formel-2-Fahrer nahmen somit auch am Großen Preis von Deutschland teil, und wurden auch für die Formel-1-Statistik gewertet. Für das Team Porsche traten in einem Porsche 550 RS die Fahrer Umberto Maglioli und Edgar Barth an. Dies war somit das Debüt von Porsche in der Formel 1. Cooper entschied sich im Rahmen der Formel 2 zu starten, neben Stammfahrer Roy Salvadori holte man Jack Brabham ins Team zurück. Ein drittes gemeldetes Team, Ridgeway Management setzte ebenfalls Cooper-Wagen ein für Tony Marsh und Paul England. Außerdem starteten Carel Godin de Beaufort in einem privaten Porsche sowie Brian Naylor und Dick Gibson in privaten Cooper T43.

Training[Bearbeiten]

Nach dem Sieg beim Großen Preis von Großbritannien 1957 war der Vanwall auf dem Nürburgring nicht siegfähig und fiel bereits im Training wieder ins vordere Mittelfeld zurück. Brooks erreichte Platz fünf, Moss Position sieben und Lewis-Evans ging von Platz neun ins Rennen. Die Pole-Position wurde zwischen den italienischen Top-Teams Ferrari und Maserati entschieden. Fangio erzielte im Maserati die Pole-Position mit fast drei Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Hawthorn im Ferrari. Auf Position drei setzte sich Behra im zweiten Maserati gegen den viertplatzierten Ferrari-Fahrer Collins durch.

Auf Platz sechs schob sich Schell zwischen die Vanwalls von Brooks und Moss, Musso tat selbiges auf Platz acht, zwischen Moss und Lewis-Evans. Gregory komplettierte die ersten zehn, deren Fahrer alle eine Zeit unter zehn Minuten aufstellten. Am gleichen Training nahmen auch die Fahrer der Formel 2 teil, bester Fahrer dieser Wertung war Barth im Porsche auf Platz zwölf der Startaufstellung, Salvadori erreichte im Cooper Platz 14.

Rennen[Bearbeiten]

Juan Manuel Fangio sicherte sich auf dem Nürburgring vorzeitig seinen fünften Titel.
Aus: Clarin
Maserati 250F, Einsatzwagen von Juan Manuel Fangio 1957

Fangio hatte zusammen mit seinem Team die Rennstrategie bei Ferrari analysiert und die Vermutung aufgestellt, dass Ferrari mit harten Reifen und vollem Tank keinen Boxenstopp für das Rennen benötigen würde. Daraufhin entschied man sich bei Maserati für eine Ein-Stopp-Strategie, gab Fangio weichere Reifen und füllte den Tank seines Wagens nur auf die Hälfte.

Fangio setzte am Start erneut den Vorteil der Pole-Position nicht um und wurde von Hawthorn überholt. Die folgenden zwei Runden behielt Hawthorn die Führung während er sich mit Fangio und Collins duellierte. In Runde drei setzte sich Fangio in diesem Dreikampf durch und führte bis zur Hälfte des Rennens, als er den geplanten Boxenstopp einlegen musste.

Im hinteren Feld kam es zu diversen Ausfällen aufgrund technischer Defekter und Wagenschäden. Gould schied bereits nach zwei Runden mit einem Achsschaden aus, Formel-2-Fahrer Gibson folgte ihm eine Runde später mit defekter Aufhängung. Diese Schäden waren durch die sehr unebene Fahrbahn und diverser größerer Hügel zu erklären, die eine große Belastung für die Wagen darstellten. Nach dem Ausfall von Gibsons Cooper schieden in den nächsten Runden zwei weitere Cooper, gefahren von England und Brabham, mit technischen Defekten aus. Kurz vor Halbzeit des Rennens, in Runde zehn streikte bei Lewis-Evans das Getriebe, währenddessen bei Godia die Lenkung der Ausfallgrund war.

Der Boxenstopp von Fangio in Runde elf verlief unplanmäßig zu langsam, beim Hinterradwechseln rollte eine Radmutter unter den Wagen und wurde von den Mechanikern erst nach einer halben Minute suchen wieder hervorgeholt. Insgesamt verlor Fangio 48 Sekunden auf die führenden Ferraris von Hawthorn und Collins, die sich nun untereinander um Platz eins duellierten. Collins behauptete sich gegen seinen Teamkollegen in den Runden zwölf bis 14, Collins führte wieder ab Runde 15.

In der Formel-2-Wertung fand ein Kampf zwischen Barth und Maglioli auf Porsche und den Wagen des Cooper-Werksteams statt. Nachdem jedoch bereits Brabham ausgeschieden war, war in Runde elf auch für seinen Teamkollegen Salvadori das Rennen beendet. Sein Cooper erlitt ebenfalls durch die Unebenheiten der Strecke einen irreparablen Aufhängungsschaden. Nachdem Barths Teamkollege Maglioli in Runde 13 einen Motorschaden hatte, war der Sieg für Barth in der Formel-2-Wertung ungefährdet und er gewann mit einer Runde Vorsprung auf Naylor im Cooper. Das Podium in dieser Wertung wurde von Beaufort, ebenfalls auf Porsche, komplettiert. In der Gesamtwertung des Großen Preises von Deutschland 1957 hätten diese Fahrer die Positionen zwölf bis 15 belegt, wären sie für den Grand Prix in der Formel-1-Wertung berücksichtigt wurden.

Fangio startete in den ersten beiden Runden nach seinem Boxenstopp keine Aufholjagd, nahm Tempo raus und fuhr zwei gemäßigte Runden. Die Konkurrenz deutete diese Finte als Schwäche des Maseratis und sowohl Collins als auch Hawthorn verringerten ihr Tempo. Daraufhin beendete Fangio sein Täuschungsmanöver und erhöhte in den folgenden neun Runden seine Geschwindigkeit kontinuierlich. Er brach in jeder dieser neun Runden den Rundenrekord der Nordschleife und verbesserte diesen insgesamt um 23 Sekunden.[1] Bereits am Anfang seiner Aufholjagd machte er innerhalb von zwei Runden 24 Sekunden auf die Führenden gut.

In der vorletzten Rennrunde war Fangio direkt hinter Collins und überholte ihn am Kurveninnenpunkt der „Esso Terrasse“. Am Ende der anschließenden Geraden war Fangio gezwungen seinen Wagen quer zu stellen um genügend Geschwindigkeit abzubauen. Er rutschte bis an den Fahrbahnrand bei der nächsten Kurve, wodurch Collins wieder innen vorbeiging. Im Streckenabschnitt „Hatzenbach“ überholte Fangio Collins erneut und überholte anschließend noch Hawthorn, mit einem Manöver bei dem zwei Reifen von Fangios Maserati bereits außerhalb der Strecke, auf dem Gras waren. In der letzten Runden duellierte sich Hawthorn mit Fangio und überholte ihn fast in mehreren Kurven, Fangio behielt jedoch die Führung und gewann das Rennen, was unter Rennsporthistorikern als eines der besten Rennen aller Zeiten gilt. Das Vorgehen Fangios, eine Schwäche anzutäuschen um dann mit mehreren schnellen Rennrunden die Konkurrenz zu überraschen war ein einmaliges Vorgehen eines Fahrers in der Formel-1-Geschichte. Fangio meinte nach dem Rennen, dass er ein solches Risiko nie wieder eingehen würde und dass er noch nie so schnell auf einer Rennstrecke unterwegs gewesen sei und auch nie wieder so schnell sein wird. Diese Aussage bewahrheitete sich, der Große Preis von Deutschland 1957 war Fangios 24ster und letzter Sieg seiner Karriere. Dieser Rekord wurde erst in der Formel-1-Saison 1968 beim Großen Preis von Südafrika 1968 von Jim Clark gebrochen. Auch für Maserati war es der letzte Sieg ihrer Teamgeschichte, das italienische Top-Team zog sich am Ende der Saison aus finanziellen Gründen aus der Formel 1 zurück.

Hinter Fangio kamen die Ferrari von Hawthorn, Collins und Musso ins Ziel, Moss komplettierte die Punkteränge auf Position fünf. Ferrari präsentierte sich erneut als personell stärkstes Team mit den meisten Fahrern in den Punkten und auf dem Podium, einen Sieg in der Formel-1-Saison 1957 blieb ihnen jedoch weiterhin verwehrt. Da Fangio für die schnellste Rennrunde einen Punkt erhielt, bekam er neun Punkte für die Fahrerwertung, währenddessen Musso auf Platz vier nur drei erhielt. Brooks erreichte Platz neun und blieb in diesem Rennen punktelos wodurch Fangio in der Fahrerwertung seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Musso auf 18 Punkte ausbaute. Somit wurde Fangio zwei Rennen vor Saisonende vorzeitig Weltmeister und stellte Rekorde auf, die erst Jahrzehnte später gebrochen wurden. Fangio wurde zum fünften und letzten Mal Weltmeister, eine Leistung die nach ihm erst Michael Schumacher in der Formel-1-Saison 2003 überbot. Eine Saison länger benötigte Schumacher um auch Fangios Rekordserie von vier Weltmeistertiteln in Folge zu übertreffen.

In der Fahrerwertung stieg Hawthorn auf Position drei auf, Brooks und Hanks verloren jeweils eine Position. Der Kampf um den Vizefahrertitel war noch völlig offen und mehrere Fahrer hatten die Chance diesen zu erreichen.

Meldelisten[Bearbeiten]

Formel 1[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
ItalienItalien Officine Alfieri Maserati 01 ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio Maserati 250F Maserati 2.5 L6 P
02 FrankreichFrankreich Jean Behra
03 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell
04 ItalienItalien Giorgio Scarlatti
ItalienItalien Scuderia Ferrari 6 ItalienItalien Luigi Musso Ferrari 801 Ferrari 2.5 V8 E
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vandervell Products Ltd 10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vanwall VW57 Vanwall 2.5 L4 P
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Lewis-Evans
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford 15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford Maserati 250F Maserati 2.5 L6 D
ItalienItalien Scuderia Centro Sud 16 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory Maserati 250F Maserati 2.5 L6 P
17 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Franzisko Godia-Sales 18 Spanien 1945Spanien Paco Godia Maserati 250F Maserati 2.5 L6 P
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich HH Gould 19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Horace Gould Maserati 250F Maserati 2.5 L6 D

Formel 2[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
DeutschlandDeutschland Dr. Ing. F. Porsche KG 20 ItalienItalien Umberto Maglioli Porsche 550RS Porsche 1.5 B4
21 DeutschlandDeutschland Edgar Barth
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper Car Co. 23 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
24 AustralienAustralien Jack Brabham
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ridgeway Management 25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
26 AustralienAustralien Paul England Cooper T41
NiederlandeNiederlande Ecurie Maarsbergen 27 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort Porsche 550RS Porsche 1.5 B4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich JB Naylor 28 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich R. Gibson 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Cooper T43 Climax 1.5 L4 D

Klassifikationen[Bearbeiten]

Startaufstellung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
01 ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio ItalienItalien Maserati 9:25,6 141,17 km/h 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari 9:28,4 140,48 km/h 02
03 FrankreichFrankreich Jean Behra ItalienItalien Ferrari 9:30,5 139,96 km/h 03
04 ItalienItalien Peter Collins ItalienItalien Ferrari 9:34,7 138,94 km/h 04
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 9:36,1 138,60 km/h 05
06 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell ItalienItalien Maserati 9:39,2 137,86 km/h 06
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 9:41,2 137,38 km/h 07
08 ItalienItalien Luigi Musso ItalienItalien Ferrari 9:43,1 136,94 km/h 08
09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Lewis-Evans Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 9:45,0 136,49 km/h 09
10 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory ItalienItalien Maserati 9:51,5 134,99 km/h 10
11 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann ItalienItalien Maserati 10:00,00 133,08 km/h 11
12 DeutschlandDeutschland Edgar Barth DeutschlandDeutschland Porsche 10:02,2 132,59 km/h 12
13 ItalienItalien Giorgio Scarlatti ItalienItalien Maserati 10:04,9 132,00 km/h 13
14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:06,0 131,76 km/h 14
15 ItalienItalien Umberto Maglioli DeutschlandDeutschland Porsche 10:08,9 131,13 km/h 15
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford ItalienItalien Maserati 10:14,5 129,94 km/h 16
17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:15,0 129,83 km/h 17
18 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:10,81 130,72 km/h 18
19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Horace Gould ItalienItalien Maserati 10:20,8 128,62 km/h 19
20 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort DeutschlandDeutschland Porsche 10:25,9 127,57 km/h 20
21 Spanien 1945Spanien Paco Godia ItalienItalien Maserati 10:32,3 126,28 km/h 21
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:48,2 123,18 km/h 22
23 AustralienAustralien Paul England Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:52,96 122,29 km/h 23
24 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 11:46,4 113,04 km/h 24

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Kat. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 F1 ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio ItalienItalien Maserati 22 3:30:38,3 01
02 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari 22 + 03,6 02
03 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins ItalienItalien Ferrari 22 + 35,6 04
04 F1 ItalienItalien Luigi Musso ItalienItalien Ferrari 22 + 3:37,6 08
05 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 22 + 4:37,5 07
06 F1 FrankreichFrankreich Jean Behra ItalienItalien Maserati 22 + 4;38,5 03
07 F1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell ItalienItalien Maserati 22 + 6:47,5 06
08 F1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory ItalienItalien Maserati 21 + 1 Runde 10
09 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 21 + 1 Runde 05
10 F1 ItalienItalien Giorgio Scarlatti ItalienItalien Maserati 21 + 1 Runde 13
11 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford ItalienItalien Maserati 21 + 1 Runde 16
12 F2 DeutschlandDeutschland Edgar Barth DeutschlandDeutschland Porsche 21 + 1 Runde 12
13 F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 20 + 2 Runden 17
14 F2 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort DeutschlandDeutschland Porsche 20 + 2 Runden 20
15 F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 17 + 5 Runden 22
F1 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann ItalienItalien Maserati 13 DNF 11 Chassis
F2 ItalienItalien Umberto Maglioli DeutschlandDeutschland Porsche 13 DNF 15 Motorschaden
F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 11 DNF 14 Aufhängung
F1 Spanien 1945Spanien Paco Godia ItalienItalien Maserati 10 DNF 21 Lenkung
F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Lewis-Evans Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 10 DNF 09 Getriebe
F2 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 06 DNF 18 Kraftübertragung
F2 AustralienAustralien Paul England Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 04 DNF 23 Zündverteiler
F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 03 DNF 24 Aufhängung
F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Horace Gould ItalienItalien Maserati 02 DNF 19 Achsschaden

WM-Stand nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten fünf des Rennens bekamen 8, 6, 4, 3, 2 Punkte. Der Fahrer mit der schnellsten Rennrunde erhielt zusätzlich 1 Punkt. Es zählten nur die fünf besten Ergebnisse aus acht Rennen.

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio Maserati 34
02 ItalienItalien Luigi Musso Ferrari 16
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn Ferrari 13
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vanwall 10
05 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Sam Hanks Epperly-Offenhauser 8
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins Ferrari 8
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Maserati/Vanwall 8
08 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jim Rathmann Epperly-Offenhauser 7
09 FrankreichFrankreich Jean Behra Maserati 6
10 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell Maserati 5
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
11 FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Ferrari 5
12 ArgentinienArgentinien Carlos Menditeguy Maserati 4
13 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory Maserati 4
14 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jimmy Bryan Kuzma-Offenhauser 4
15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Lewis-Evans Connaught-Alta 3
16 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Paul Russo Kurtis Kraft-Novi 3
17 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Andy Linden Kurtis Kraft-Offenhauser 2
18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Cooper-Climax 2
19 Spanien 1945Spanien Alfonso de Portago Ferrari 1
20 ArgentinienArgentinien José Froilán González Ferrari 1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GP Stories - Die Rennen des Jahres 1957 In: motorsport-magazin.com, abgerufen am 18. Oktober 2013.

Weblinks[Bearbeiten]