Großer Preis von Deutschland 1958

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Flag of Germany.svg Großer Preis von Deutschland 1958
Renndaten
8. von 11 Rennen der Formel-1-Saison 1958
Streckenprofil
Name: XX Großer Preis von Deutschland
Datum: 3. August 1958
Ort: Nürburg, Deutschland
Kurs: Nürburgring
Länge: 342,15 km in 15 Runden à 22,81 km
Wetter: sonnig, trocken
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari
Zeit: 9:14,0 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall
Zeit: 9:09,2 min
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax
Dritter: FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax

Der Große Preis von Deutschland 1958 fand am 3. August 1958 auf dem Nürburgring bei Nürburg statt und war das achte Rennen der Formel-1-Saison 1958. Die Distanz des Rennens wurde von ehedem 22 Runden auf 15 verkürzt.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Wie schon im Jahr zuvor, beim Großen Preis von Deutschland 1957, wurde das kleine, wenig Spannung bietende Starterfeld der Formel 1 in der Weise erweitert, dass das Formel-2-Rennen der Formel-2-Saison 1958 auf der Nordschleife parallel stattfand. Die Fahrer in der Formel-2-Wertung wurden sowohl für das Training als auch für das Rennergebnis der Formel-1-Wertung mitgezählt, konnten aber keine Punkte für die Fahrerweltmeisterschaft erzielen. Zwei Wochen vor dem Grand Prix wurde der nicht zur Weltmeisterschaft zählende Grand Prix de Caen ausgetragen, den Stirling Moss auf einem privaten Cooper des Rob Walker Racing Teams gewann.

Nach dem tödlichen Unfall von Luigi Musso und einem Rennen mit nur drei Fahrzeugen war die Scuderia Ferrari für den Großen Preis von Deutschland 1958 wieder mit vier Fahrzeugen gemeldet. Das vierte Cockpit erhielt Phil Hill, der neuer Stammfahrer und 1961 Fahrerweltmeister auf Ferrari wurde. Neben Phil Hill starteten Peter Collins, Mike Hawthorn und Wolfgang Graf Berghe von Trips für Ferrari. Phil Hill trat im Gegensatz zu seinen Teamkollegen in der Formel-2-Wertung an. Für Collins war es das letzte Rennen; er verunglückte bei diesem Rennen tödlich.

B.R.M. ging unverändert mit der Fahrerpaarung Harry Schell und Jean Behra an den Start, Vanwall setzte lediglich zwei Wagen für Stirling Moss und Tony Brooks ein, Stuart Lewis-Evans pausierte für ein Rennen, fuhr jedoch den Rest der Saison für Vanwall. Cooper startete erneut mit Jack Brabham und Roy Salvadori, einen dritten Wagen nutzte das Team in der Formel-2-Wertung. Bruce McLaren, späterer Gründer des McLaren-Rennstalls, bestritt damit sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Das fünfte fürs Rennen gemeldete Werksteam war Lotus mit Graham Hill und Cliff Allison.

In beiden Kategorien traten noch weitere Fahrer in privaten Fahrzeugen an. In der Formel-1-Kategorie waren dies Maurice Trintignant für das Rob Walker Racing Team sowie Hans Herrmann, Troy Ruttman und Joakim Bonnier für die Scuderia Centro Sud, die private Maserati 250F einsetzten. Für Bonnier und Ruttman war es das letzte Rennen für die Scuderia Centro Sud, Bonnier fuhr den Rest der Saison für sein eigenes Team, Ruttman zog sich aus der Formel 1 zurück und fuhr lediglich ein weiteres Rennen in der Formel 1, als das Indianapolis 500 1960 für die Automobil-Weltmeisterschaft 1960 zählte.

Kein ehemaliger Sieger des Großen Preises von Deutschland nahm am Rennen teil, bei den Teams war Ferrari zuvor fünfmal siegreich. In der Fahrerwertung führte Hawthorn mit sieben Punkten Vorsprung auf Moss, in der Konstrukteurswertung lag Ferrari mit elf Punkten Vorsprung auf Vanwall vorn.

Training[Bearbeiten]

Das Training zum Großen Preis von Deutschland 1958 war ein Zweikampf zwischen den beiden Top-Teams Ferrari und Vanwall. Hawthorn errang dabei zum dritten Mal in der Formel-1-Saison 1958 die Pole-Position. Seine schnellste Trainingszeit betrug 9:14,0 Minuten, dies war elf Sekunden schneller als die Pole-Zeit des Vorjahres. Brooks qualifizierte sich mit einer Sekunde Rückstand auf Hawthorns Zeit auf den zweiten Platz, vor seinem Teamkollegen Moss, der mehr als fünf Sekunden langsamer war. Hinter den beiden Vanwall starteten zwei weitere Ferrari, Collins auf Platz vier und Graf Berghe von Trips auf Position fünf.

Das Mittelfeld wurde von Cooper angeführt, Salvadori im Werkscooper qualifizierte sich auf Platz sechs, Trintignant im privaten Cooper des Rob Walker Racing Teams dahinter. Beide B.R.M. vor Phil Hills Ferrari komplettierten die ersten zehn. Phil Hill fuhr die beste Trainingszeit in der Formel-2-Wertung, ein Großteil der Formel-1-Fahrer qualifizierte sich hinter ihm.

McLaren erreichte bei seinem Debütrennen den zwölften Startplatz, Edgar Barth startete für Porsche von Platz 13 und bester Lotus-Fahrer war Ivor Bueb auf Startplatz 16. Einige Fahrer fuhren Trainingszeiten, die für bessere Positionierungen gereicht hätten, wurden jedoch im hinteren Feld gewertet, wodurch zu vermuten ist, dass es mehrere Rückversetzungen in der Startaufstellung gab. Graham Hill beispielsweise startete ohne gefahrene Zeit von Platz 22, vor Christian Goethals mit Zeit, der seinerseits vor dem mehr als zwei Sekunden schnelleren Allison startete.

Rennen[Bearbeiten]

Moss gewann das Startduell zwischen Vanwall und Ferrari und führte unmittelbar nach dem Start vor seinem Teamkollegen Brooks, der jedoch in der ersten Rennrunde hinter Hawthorn und Collins zurückfiel. Ruttman startete infolge eines Motorschadens nicht, Brian Naylor schied bereits nach einer Runde mit defekter Kraftstoffpumpe aus. Außerdem kollidierten Brabham und Bonnier miteinander, für beide war das Rennen ebenfalls in der ersten Runde beendet. In den darauffolgenden beiden Rennrunden blieben die Positionen an der Spitze unverändert, bis Moss das Rennen mit einem defekten Magnetzünder aufgab. Zuvor erlitten Herrmann, Carel Godin de Beaufort und Dick Gibson Motorschäden. Die hohe Ausfallquote in der Startphase des Rennens wurde in Runde vier dann von Goethals, Graham Hill und Behra fortgesetzt, alle mussten mit technischen Defekten aufgeben.

Ferrari übernahm nach dem Ausscheiden von Moss Platz eins und zwei im Rennen, der Vorsprung zu Brooks betrug einige Sekunden. Hawthorn führte eine Runde das Rennen an, bevor ihn sein Teamkollege Collins überholte. In den folgenden Runden verringerte Brooks den Abstand zu den Ferraris kontinuierlich und erreichte den Anschluss in Runde neun. Zur selben Zeit schied Wolfgang Seidel mit einem Aufhängungsschaden aus, bei Schell versagten die Bremsen, wodurch keiner der B.R.M. das Ziel erreichte. In Runde neun duellierte sich Brooks mit Hawthorn um den zweiten Platz und übernahm diese Position durch ein Überholmanöver in Runde zehn. Auch Collins überholte Brooks, wodurch der Vanwall-Fahrer in Führung ging. Collins erhöhte das Tempo um den Anschluss an Brooks zu halten und verlor im Streckenabschnitt „Pflanzgarten“ die Kontrolle über seinen Wagen. Collins kam von der Strecke ab und überschlug sich mehrfach. Dabei wurde er aus dem Wagen geschleudert und zog sich schwere Kopfverletzungen an einem Baum zu. Er starb an diesen Verletzungen später im Krankenhaus, wodurch Ferrari nach 1957 einen weiteren Fahrer durch tödlichen Unfall verlor.

Hawthorn schied eine Runde später mit einem Kupplungsschaden aus, wodurch Brooks ungefährdet das Rennen in Führung liegend zu Ende fuhr und gewann. Für ihn war es der zweite Saisonerfolg, Vanwall gewann Saisonrennen Nummer drei, das einzige Mal beim Großen Preis von Deutschland. Salvadori belegte im Werks-Cooper Platz zwei, für ihn war es die zweite und letzte Podiumsplatzierung. Trintignant komplettierte das Podium mit Platz drei für das Rob Walker Racing Team. Die letzten Punkte erhielt Graf Berghe von Trips für den vierten Platz, für Position fünf wurden keine Punkte vergeben, da der fünftplatzierte McLaren in der Formel-2-Wertung startete, die er vor Barth und Ian Burgess gewann. Fahrer mit Formel-2-Wagen waren in diesem Rennen nicht punkteberechtigt, Fahrer mit Formel-1-Wagen rückten jedoch auch nicht in der Wertung nach wodurch der nächstplatzierte aus der Formel-1-Wertung, Allison auf Platz zehn im Cooper keine Punkte erhielt. Erst beim Großen Preis von Deutschland 1966 wurde wieder gemeinsam mit Formel-2-Wagen gestartet, die ab diesem Zeitpunkt aber getrennt gewertet wurden. Fahrer mit Formel-1-Wagen rückten in diesem Rennen dann nach und erhielten auf diese Weise Punkte. Insgesamt erreichten elf Wagen das Ziel.

In der Fahrerwertung blieb Hawthorn vor Moss mit sechs Punkten Vorsprung, Brooks verbesserte sich um vier Positionen auf Platz drei. Collins fiel auf den vierten Platz zurück, während Salvadori ebenfalls vier Plätze nach oben auf Rang fünf stieg. In der Konstrukteurswertung gab es keine Positionsverschiebungen, Vanwall holte jedoch auf das führende Team Ferrari auf, bei dem bereits die Streichresultateregelung griff. Theoretisch führte Ferrari mit sechs Punkten vor Vanwall, wegen der Streichresultate effektiv allerdings nur noch mit vier Punkten. Bei drei verbleibenden Rennen konnten nur noch Fahrer Weltmeister werden, die bereits mindestens vier Punkte hatten, bei den Konstrukteuren hatten mit Ferrari, Vanwall und Cooper drei Teams noch Chancen auf den Titel.

Meldeliste[Bearbeiten]

Formel 1[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
ItalienItalien Scuderia Ferrari 02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins Ferrari Dino 246F1 Ferrari 2.4 V6 E
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn
04 DeutschlandDeutschland Wolfgang Graf Berghe von Trips
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Owen Racing Organisation 05 FrankreichFrankreich Jean Behra BRM P25 BRM 2.5 L4 D
06 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vandervell Products Ltd 07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vanwall VW57 Vanwall 2.5 L4 D
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper Car Company 10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Cooper T45 Climax 2.2 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rob Walker Racing Team 11 FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Cooper T45 Climax 2.2 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Lotus 12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Allison Lotus 16 Climax 2.0 L4 D
ItalienItalien Scuderia Centro Sud 14 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Troy Ruttman Maserati 250F Maserati 2.5 L6 P
16 SchwedenSchweden Jo Bonnier
17 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann

Formel 2[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
NiederlandeNiederlande Ecurie Maarsbergen 18 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort Porsche RSK Porsche 1.5 B4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich R. Gibson 19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper Car Company 20 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren Cooper T45 Climax 1.5 L4 D
24 AustralienAustralien Jack Brabham
DeutschlandDeutschland Dr. Ing. F. Porsche KG 21 DeutschlandDeutschland Edgar Barth Porsche RSK Porsche 1.5 B4
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RRC Walker Racing Team 22 DeutschlandDeutschland Wolfgang Seidel Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
ItalienItalien Scuderia Ferrari 23 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Phil Hill Ferrari Dino 156F2 Ferrari 1.5 V6 E
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Lotus 25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Lotus 16 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich High Efficiency Motors 26 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Burgess Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
BelgienBelgien Ecurie Eperon d'Or 27 BelgienBelgien Christian Goethals Cooper T43 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ecurie Demi Litre 28 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Lotus 12 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich JB Naylor 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Cooper T45 Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh 30 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Cooper T45 Climax 1.5 L4 D

Klassifikationen[Bearbeiten]

Startaufstellung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari 9:14,0 148,22 km/h 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 9:15,0 147,96 km/h 02
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 9:19,9 146,66 km/h 03
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins ItalienItalien Ferrari 9:21,9 146,14 km/h 04
05 DeutschlandDeutschland Wolfgang Graf Berghe von Trips ItalienItalien Ferrari 9:24,7 145,42 km/h 05
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:35,3 142,74 km/h 06
07 FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:36,9 142,34 km/h 07
08 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 9:39,6 141,68 km/h 08
09 FrankreichFrankreich Jean Behra Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 9:46,8 139,94 km/h 09
10 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Phil Hill ItalienItalien Ferrari 9:48,9 139,44 km/h 10
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Burgess Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:55,3 137,94 km/h 11
12 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:56,0 137,78 km/h 12
13 DeutschlandDeutschland Edgar Barth DeutschlandDeutschland Porsche 9:57,2 137,50 km/h 13
14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:57,5 137,43 km/h 14
15 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort DeutschlandDeutschland Porsche 10:01,5 151,65 km/h 15
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax 10:02,6 136,27 km/h 16
17 DeutschlandDeutschland Wolfgang Seidel Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:21,0 132,23 km/h 17
18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:55,0 125,37 km/h 18
19 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 9:43,4 140,75 km/h 19
20 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann ItalienItalien Maserati 10:13,5 133,85 km/h 20
21 SchwedenSchweden Jo Bonnier ItalienItalien Maserati 9:42,7 140,92 km/h 21
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax keine Zeit 22
23 BelgienBelgien Christian Goethals Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 11:22,9 120,25 km/h 23
24 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Allison Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax 9:44,3 140,54 km/h 24
25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 10:17,9 132,90 km/h 25
26 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Troy Ruttman ItalienItalien Maserati keine Zeit 26

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Kat. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 15 2:21:15,0 02
02 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 15 + 3:29,7 06
03 F1 FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 15 + 5:11,2 07
04 F1 DeutschlandDeutschland Wolfgang Graf Berghe von Trips ItalienItalien Ferrari 15 + 6:16,3 05
05 F2 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 15 + 6:26,3 12
06 F2 DeutschlandDeutschland Edgar Barth DeutschlandDeutschland Porsche 15 + 6:32,4 13
07 F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Burgess Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 15 + 6:59,3 11
08 F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Marsh Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 15 + 7:09,9 14
09 F2 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Phil Hill ItalienItalien Ferrari 15 + 7:45,5 10
10 F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Allison Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax 13 + 2 Runden 24
11 F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax 13 + 2 Runden 16
F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn ItalienItalien Ferrari 11 DNF 01 Kupplung
F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins ItalienItalien Ferrari 10 DNF 04 tödlicher Unfall
F1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 09 DNF 08 Bremsen
F2 DeutschlandDeutschland Wolfgang Seidel Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 09 DNF 17 Aufhängung
F1 FrankreichFrankreich Jean Behra Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 04 DNF 09 Aufhängung
F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax 04 DNF 22 Ölleitung
F2 BelgienBelgien Christian Goethals Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 04 DNF 23 Kraftstoffpumpe
F1 DeutschlandDeutschland Hans Herrmann ItalienItalien Maserati 03 DNF 20 Motorschaden
F1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 03 DNF 03 9:09,2 Magnetzünder
F2 NiederlandeNiederlande Carel Godin de Beaufort DeutschlandDeutschland Porsche 03 DNF 15 Motorschaden
F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Gibson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 02 DNF 18 Motorschaden
F2 AustralienAustralien Jack Brabham Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 01 DNF 19 Unfall
F2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Naylor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 01 DNF 25 Kraftstoffpumpe
F1 SchwedenSchweden Jo Bonnier ItalienItalien Maserati 01 DNF 21 Unfall
F1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Troy Ruttman ItalienItalien Maserati 00 DNS Motorschaden

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten fünf des Rennens bekamen 8, 6, 4, 3, 2 Punkte. Der Fahrer mit der schnellsten Rennrunde erhielt zusätzlich 1 Punkt. Es zählten nur die sechs besten Ergebnisse aus elf Rennen. In der Konstrukteurswertung zählten nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn Ferrari 30
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Cooper-Climax / Vanwall 24
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Vanwall 16
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins Ferrari 14
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Cooper-Climax 13
06 FrankreichFrankreich Maurice Trintignant Cooper-Climax 12
07 ItalienItalien Luigi Musso Ferrari 12
08 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Harry Schell B.R.M. 12
09 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jimmy Bryan Epperly-Offenhauser 8
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stuart Lewis-Evans Vanwall 7
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
11 DeutschlandDeutschland Wolfgang Graf Berghe von Trips Ferrari 7
12 ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio Maserati 7
13 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten George Amick Epperly-Offenhauser 6
14 FrankreichFrankreich Jean Behra Maserati / B.R.M. 6
15 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Johnny Boyd Kurtis Kraft-Offenhauser 4
16 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Tony Bettenhausen Epperly-Offenhauser 4
17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Allison Lotus-Climax 3
18 AustralienAustralien Jack Brabham Cooper-Climax 3
19 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jim Rathmann Epperly-Offenhauser 2

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 ItalienItalien Ferrari 37 (39)
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vanwall 33
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper-Climax 29
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 12
05 ItalienItalien Maserati 6
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus 3

Weblinks[Bearbeiten]