Großer Preis von Großbritannien 1984

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Flag of the United Kingdom.svg Großer Preis von Großbritannien 1984
Renndaten
10. von 16 Rennen der Formel-1-Saison 1984
Streckenprofil
Name: XXXVII British Grand Prix
Datum: 22. Juli 1984
Ort: Fawkham
Kurs: Brands Hatch Circuit
Länge: 298,697 km in 71 Runden à 4,207 km
Geplant: 315,525 km in 75 Runden à 4,207 km
Wetter: sonnig und warm
Zuschauer: ~ 125.000
Pole-Position
Fahrer: Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham
Zeit: 1:10,869 min
Schnellste Runde
Fahrer: OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zeit: 1:13,191 min
Podium
Erster: OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault
Dritter: Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman

Der Große Preis von Großbritannien 1984 fand am 22. Juli auf dem Brands Hatch Circuit statt und war das zehnte Rennen der Formel-1-Saison 1984.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Teo Fabi, der zuvor parallel zur Formel 1 CART-Rennen bestritten und dadurch an mehreren Wochenenden seinen Platz im Team Brabham an seinen Bruder Corrado Fabi abgegeben hatte, traf die Entscheidung, sich für den Rest der Saison ausschließlich auf die Formel 1 zu konzentrieren.

Als Vertretung für den Tyrrell-Piloten Martin Brundle, der sich zwei Wochen zuvor im Training zum Großen Preis der USA an beiden Füßen verletzt hatte, wurde Stefan Johansson engagiert. Erstmals deutete sich an, dass dem Team aufgrund der Verwendung von illegalen Ballast-Wassertanks der Ausschluss aus der Formel-1-WM drohte. Da sich das Team jedoch im Recht sah, beschloss man, vorerst ganz normal weiterhin an den Grand Prix teilzunehmen.

Wie bereits einige Monate zuvor in San Marino ging Jo Gartner als zweiter Pilot neben dem Stammfahrer Piercarlo Ghinzani für Osella an den Start.

Training[Bearbeiten]

Während des ersten freien Trainings hatte Johnny Cecotto einen schweren Unfall, bei dem er sich beide Beine brach. Er beendete daraufhin seine Formel-1-Karriere.

Nelson Piquet qualifizierte sich vor den beiden McLaren von Alain Prost und Niki Lauda für die Pole-Position. Es folgte Elio de Angelis vor Keke Rosberg, Derek Warwick, Ayrton Senna und Nigel Mansell.

Obwohl Jo Gartner als 27. des Qualifyings eigentlich nicht qualifiziert gewesen wäre, durfte er zum Rennen antreten. Der Grund für diese Ausnahme war die Tatsache, dass die beiden Tyrrell-Piloten nur unter Vorbehalt starteten.[1]

Rennen[Bearbeiten]

Während Piquet das Rennen anführte, ereignete sich im Laufe der ersten Runde ein Unfall im Streckenabschnitt Bottom Bend. Ausgelöst wurde dieser durch den Versuch Riccardo Patreses, Jacques Laffite zu überholen. Der Italiener drehte sich, woraufhin sein Teamkollege Eddie Cheever sowie der diesem folgende Stefan Johansson hart abbremsen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Philippe Alliot, der sich unmittelbar hinter Johansson befand, hatte keine Chance, rechtzeitig zu reagieren. Die Vorderräder seines RAM 02 berührten die Hinterräder von Johanssons Tyrrell 012, wodurch Alliots Wagen abhob und auf dem Alfa Romeo 184T von Cheever landete. Jo Gartner wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt, indem er beim Versuch, der Kollision auszuweichen, in die Reifenstapel am Streckenrand prallte.

Piquet führte weiterhin vor Prost, Lauda, Warwick, de Angelis und Senna, als Jonathan Palmer in der zwölften Runde aufgrund eines Aufhängungsschadens verunfallte. Da die Position des Wracks am Streckenrand als gefährlich eingestuft wurde, unterbrach man das Rennen, um den verunfallten Wagen zu bergen. Kurz zuvor hatte Prost von Piquet die Spitze übernommen.

Da der Neustart in der Reihenfolge der Platzierungen in der elften Runde vorgenommen wurde, startete Piquet erneut vom ersten Platz, konnte sich jedoch diesmal nicht gegen Prost verteidigen. In der 29. Runde wurde er zudem von Lauda überholt, wodurch sich eine McLaren-Doppelführung ergab. Diese bestand allerdings nur bis zu 38. Runde, da Prost aufgrund eines Getriebeschadens ausschied. Dadurch, dass Piquet in Runde 67 wegen eines Turboladerschadens zurückfiel, erreichte Warwick den zweiten Platz hinter Lauda und vor Senna. De Angelis wurde Vierter vor den beiden Ferrari-Piloten Michele Alboreto und René Arnoux. Dies wurde dadurch begünstigt, dass der zuvor auf dem fünften Rang liegende Patrick Tambay in der vorletzten Runde aufgrund eines Schadens am Turbolader ausschied.[2]

Wegen der Unterbrechung wurde das Rennen vorzeitig nach 71 der geplanten 75 Runden beendet.

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MRD International 1 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Brabham BT53 BMW M12/13 1.5 L4t M
2 ItalienItalien Teo Fabi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell Racing Organisation 3 SchwedenSchweden Stefan Johansson Tyrrell 012 Ford Cosworth DFY 3.0 V8 G
4 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Grand Prix Engineering 5 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Williams FW09B Honda RA163-E 1.5 V6t G
6 FinnlandFinnland Keke Rosberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Marlboro McLaren International 7 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren MP4/2 TAG/Porsche TTE PO1 1.5 V6t M
8 OsterreichÖsterreich Niki Lauda
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Skoal Bandit Formula 1 Team 9 FrankreichFrankreich Philippe Alliot RAM 02 Hart 415T 1.5 L4t P
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Player Team Lotus 11 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 95T Renault EF4 1.5 V6t G
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell
DeutschlandDeutschland Team ATS 14 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock ATS D7 BMW M12/13 1.5 L4t P
FrankreichFrankreich Équipe Renault Elf 15 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault RE50 Renault EF4 1.5 V6t M
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barclay Nordica Arrows BMW 17 SchweizSchweiz Marc Surer Arrows A7 BMW M12/13 1.5 L4t G
18 BelgienBelgien Thierry Boutsen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman Group Motorsport 19 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman TG184 Hart 415T 1.5 L4t M
20 Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit Racing 21 NiederlandeNiederlande Huub Rothengatter Spirit 101B P
ItalienItalien Benetton Team Alfa Romeo 22 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 184T Alfa Romeo 890T 1.5 V8t G
23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever
ItalienItalien Osella Squadra Corse 24 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani Osella FA1F P
30 OsterreichÖsterreich Jo Gartner
FrankreichFrankreich Ligier Loto 25 FrankreichFrankreich François Hesnault Ligier JS23 Renault EF4 1.5 V6t M
26 ItalienItalien Andrea de Cesaris
ItalienItalien Scuderia Ferrari SpA SEFAC 27 ItalienItalien Michele Alboreto Ferrari 126C4 Ferrari 031 1.5 V6t G
28 FrankreichFrankreich René Arnoux

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Qualifikationstraining 1 Qualifikationstraining 2 Start
Zeit Ø-Geschwindigkeit Zeit Ø-Geschwindigkeit
01 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:14,568 203,106 km/h 1:10,869 213,707 km/h 01
02 FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:11,494 211,839 km/h 1:11,076 213,085 km/h 02
03 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:11,598 211,531 km/h 1:11,344 212,284 km/h 03
04 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:11,734 211,130 km/h 1:11,573 211,605 km/h 04
05 FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:13,740 205,386 km/h 1:11,603 211,516 km/h 05
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 1:12,278 209,541 km/h 1:11,703 211,221 km/h 06
07 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 1:11,890 210,672 km/h 1:13,991 204,690 km/h 07
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:13,184 206,947 km/h 1:12,435 209,087 km/h 08
09 ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 1:13,645 205,651 km/h 1:13,122 207,122 km/h 09
10 FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 1:14,106 204,372 km/h 1:13,138 207,077 km/h 10
11 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 1:13,713 205,462 km/h 1:13,374 206,411 km/h 11
12 BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 1:15,355 200,985 km/h 1:13,528 205,979 km/h 12
13 FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 1:14,281 203,891 km/h 1:13,934 204,848 km/h 13
14 ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:17,731 194,841 km/h 1:14,040 204,554 km/h 14
15 SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 1:17,040 196,589 km/h 1:14,336 203,740 km/h 15
16 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:14,568 203,106 km/h 1:26,939 174,205 km/h 16
17 ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 1:14,871 202,284 km/h 1:14,568 203,106 km/h 17
18 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 1:15,113 201,632 km/h 1:14,609 202,994 km/h 18
19 ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:16,116 198,975 km/h 1:15,112 201,635 km/h 19
20 FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:17,384 195,715 km/h 1:15,837 199,707 km/h 20
21 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 1:16,466 198,064 km/h 1:16,829 197,129 km/h 21
22 NiederlandeNiederlande Huub Rothengatter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 1:17,665 195,007 km/h 1:16,759 197,308 km/h 22
23 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 1:18,244 193,564 km/h 1:17,265 196,016 km/h 23
24 FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 1:24,043 180,208 km/h 1:17,517 195,379 km/h 24
25 SchwedenSchweden Stefan Johansson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:18,460 193,031 km/h 1:17,777 194,726 km/h 25
26 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:17,893 194,436 km/h 1:17,912 194,389 km/h 26
27 OsterreichÖsterreich Jo Gartner ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 1:18,347 193,309 km/h 1:18,121 193,868 km/h 27
DNS Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 71 0 1:29:28,532 03 1:13,191
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 71 0 + 42,123 06 1:14,236
03 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 71 0 + 1:03,328 07 1:13,951
04 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 70 0 + 1 Runde 04 1:14,389
05 ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 70 0 + 1 Runde 09 1:15,131
06 FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 70 0 + 1 Runde 13 1:15,598
07 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 70 0 + 1 Runde 01 1:13,656
08 FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 69 1 DNF 10 1:14,534 Turboladerschaden
09 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 68 0 + 3 Runden 21 1:17,273
10 ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 68 0 + 3 Runden 19 1:16,062
DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 68 1 DSQ 26 1:17,930 disqualifiziert
12 (11) SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 67 1 + 4 Runden 15 1:18,008
13 (12) ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 66 0 DNF 17 1:17,319 Kraftstoffmangel
NiederlandeNiederlande Huub Rothengatter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 62 1 NC 22 1:17,091 nicht gewertet
FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 43 0 DNF 20 1:18,126 Motorschaden
FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 38 0 DNF 02 1:13,979 Getriebeschaden
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 24 0 DNF 08 1:17,326 Getriebeschaden
BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 24 1 DNF 12 1:17,750 Turboladerschaden
FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 15 0 DNF 16 1:18,006 überhitzter Motor
ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 10 0 DNF 14 1:18,364 Elektrikschaden
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 10 0 DNF 23 1:20,114 Unfall
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 08 0 DNF 11 1:18,553 Dreher
FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 05 0 DNF 05 1:19,336 Turboladerschaden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 00 0 DNF 18 Kollisionsfolgeschaden
FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 00 0 DNF 24 Kollision
SchwedenSchweden Stefan Johansson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 00 0 DSQ 25 disqualifiziert
OsterreichÖsterreich Jo Gartner ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 00 0 DNF 27 Unfall

1 Aufgrund von Verstößen gegen das Reglement wurden das Team Tyrrell sowie die Fahrer Martin Brundle, Stefan Bellof und Stefan Johansson im September 1984 rückwirkend für die gesamte Saison 1984 disqualifiziert. Zudem wurde dem Team die Teilnahme an den letzten drei Rennen des Jahres untersagt.

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).[3]

(Ergebnisse nach der Disqualifikation des Teams Tyrrell)

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren 35,5
02 OsterreichÖsterreich Niki Lauda McLaren 33,0
03 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 29,0
04 FrankreichFrankreich René Arnoux Ferrari 24,0
05 FinnlandFinnland Keke Rosberg Williams 20,5
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick Renault 19,0
07 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Brabham 18,0
08 ItalienItalien Michele Alboreto Ferrari 11,5
09 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman 9,0
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
10 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault 8,0
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Lotus 6,0
12 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Williams 5,0
13 ItalienItalien Teo Fabi Brabham 4,0
14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever Alfa Romeo 3,0
15 BelgienBelgien Thierry Boutsen Arrows 3,0
16 ItalienItalien Andrea de Cesaris Ligier 3,0
17 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 3,0
18 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani Osella 2,0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren 68,5
02 ItalienItalien Ferrari 35,5
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus 35,0
04 FrankreichFrankreich Renault 27,0
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams 25,5
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham 22,0
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman 9,0
08 ItalienItalien Alfa Romeo 6,0
09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 3,0
10 FrankreichFrankreich Ligier 3,0
11 ItalienItalien Osella 2,0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Training“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 12. Januar 2013)
  2. „Bericht“ (abgerufen am 12. Januar 2013)
  3. „WM-Stände“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 12. Januar 2013)

Weblinks[Bearbeiten]