Großer Preis von Südafrika 1984

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Flag of South Africa 1928-1994.svg Großer Preis von Südafrika 1984
Renndaten
2. von 16 Rennen der Formel-1-Saison 1984
Streckenprofil
Name: XVIII Grand Prix of South Africa
Datum: 7. April 1984
Ort: Midrand
Kurs: Kyalami Grand Prix Circuit
Länge: 307,8 km in 75 Runden à 4,104 km
Wetter: sonnig und warm
Zuschauer: ~ 50.000
Pole-Position
Fahrer: Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham
Zeit: 1:04,871 min
Schnellste Runde
Fahrer: FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault
Zeit: 1:08,877 min
Podium
Erster: OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zweiter: FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Dritter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault

Der Große Preis von Südafrika 1984 fand am 7. April auf dem Kyalami Grand Prix Circuit statt und war das zweite Rennen der Formel-1-Saison 1984.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach weniger als sechs Monaten fand wieder ein Großer Preis von Südafrika statt, da das Rennen 1983 ausnahmsweise am Ende der Saison stattgefunden hatte. Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zum Großen Preis von Brasilien zwei Wochen zuvor unverändert.

Training[Bearbeiten]

Nelson Piquet sicherte sich die Pole-Position vor Keke Rosberg, Nigel Mansell und Patrick Tambay. Alain Prost teilte sich die dritte Startreihe mit Teo Fabi. Es folgten Elio de Angelis und Niki Lauda.[1]

Während des Warm-Ups vor dem Rennen ereignete sich ein schwerer Unfall. Piercarlo Ghinzani kam mit seinem Osella FA1F von der Strecke ab. Der Einschlag in die Leitplanken war derart heftig, dass der Wagen in zwei Teile gerissen wurde. Diese schleuderten zurück auf die Strecke, wo sich das auslaufende Benzin entzündete. Ghinzani erlitt leichte Brandverletzungen an den Händen, blieb ansonsten jedoch unverletzt. Da er auf die Teilnahme am Rennen verzichten musste, konnte der eigentlich nicht qualifizierte Thierry Boutsen in die Startaufstellung nachrücken.

Rennen[Bearbeiten]

Als Prosts Wagen in der Startaufstellung nicht ansprang, rannte der Franzose in die Boxengasse, bestieg das T-Car und nahm das Rennen unerlaubterweise zu früh damit auf. Am Ende der Runde steuerte er die Boxengasse wieder an, da der Start aufgrund eines Motorproblems am Wagen von Nigel Mansell abgebrochen worden war. Beim zweiten Startversuch ging Prost regulär aus der Boxengasse ins Rennen.

Mansell gelang der beste Start, sodass er vor Piquet in Führung gehen konnte. Da er jedoch nach wenigen Metern erneut mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, wurde er vom gesamten Feld überholt. Rosberg übernahm daraufhin die Spitzenposition, verlor sie jedoch im zweiten Umlauf an Piquet.

In der dritten Runde zog Fabi an Rosberg vorbei. Dieser folgte vor Niki Lauda, Derek Warwick und Patrick Tambay. Der zu diesem Zeitpunkt auf dem 16. Rang fahrende Ayrton Senna verlor einen Teil seiner Frontverkleidung und des daran befestigten Flügels, was ihn jedoch nicht daran hinderte, das Rennen nahezu unbeeindruckt fortzusetzen.

In Runde vier übernahm Lauda den dritten Rang von Rosberg. Warwick holte zwar ebenfalls rasch auf den Finnen auf, schaffte es jedoch aufgrund seiner geringeren Motorleistung nicht, auf der langen Start-Ziel-Geraden vorbeizuziehen.

Kurz nachdem Lauda in der 10. Runde den bis dato Zweitplatzierten Fabi überholt hatte, steuerte dieser die Box an, um neue Reifen montieren zu lassen. Gleiches tat in der 21. Runde auch Piquet, wodurch Lauda in Führung gelangte. Vom vierten Rang, auf den Piquet durch seinen Boxenstopp zurückgefallen war, kämpfte er sich innerhalb von vier Runden wieder bis auf die zweite Position nach vorn, schied jedoch in der 29. Runde aufgrund eines Turboladerschadens aus.

Nachdem alle Piloten an der Spitze ihre Boxenstopps erledigt hatten, lag Niki Lauda weiterhin in Führung. Ihm folgte Alain Prost vor Jacques Laffite, Michele Alboreto und Patrick Tambay. In der 60. Runde schied Laffite aus, woraufhin Tambay, der zuvor Alboreto überholt hatte, den dritten Rang einnahm. Da Tambay ähnlich wie zwei Wochen zuvor in Brasilien aufgrund von Kraftstoffmangel ausfiel, belegte letztendlich sein Teamkollege Warwick den dritten Platz hinter den beiden McLaren-Piloten. Hinter Riccardo Patrese und Andrea de Cesaris erzielte Ayrton Senna trotz des defekten Frontflügels seinen ersten WM-Punkt.[2]

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MRD International 1 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Brabham BT53 BMW M12/13 1.5 L4t M
2 ItalienItalien Teo Fabi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell Racing Organisation 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Tyrrell 012 Ford Cosworth DFY 3.0 V8 G
4 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Grand Prix Engineering 5 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Williams FW09 Honda RA163-E 1.5 V6t G
6 FinnlandFinnland Keke Rosberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Marlboro McLaren International 7 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren MP4/2 TAG/Porsche TTE PO1 1.5 V6t M
8 OsterreichÖsterreich Niki Lauda
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Skoal Bandit Formula 1 Team 9 FrankreichFrankreich Philippe Alliot RAM 02 Hart 415T 1.5 L4t P
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer RAM 01
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Player Team Lotus 11 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 95T Renault EF4 1.5 V6t G
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell
DeutschlandDeutschland Team ATS 14 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock ATS D7 BMW M12/13 1.5 L4t P
FrankreichFrankreich Équipe Renault Elf 15 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault RE50 Renault EF4 1.5 V6t M
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barclay Nordica Arrows BMW 17 SchweizSchweiz Marc Surer Arrows A6 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
18 BelgienBelgien Thierry Boutsen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman Group Motorsport 19 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman TG183B Hart 415T 1.5 L4t P
20 Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit Racing 21 ItalienItalien Mauro Baldi Spirit 101B P
ItalienItalien Benetton Team Alfa Romeo 22 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 184T Alfa Romeo 890T 1.5 V8t G
23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever
ItalienItalien Osella Squadra Corse 24 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani Osella FA1F P
FrankreichFrankreich Ligier Loto 25 FrankreichFrankreich François Hesnault Ligier JS23 Renault EF4 1.5 V6t M
26 ItalienItalien Andrea de Cesaris
ItalienItalien Scuderia Ferrari SpA SEFAC 27 ItalienItalien Michele Alboreto Ferrari 126C4 Ferrari 031 1.5 V6t G
28 FrankreichFrankreich René Arnoux

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Qualifikationstraining 1 Qualifikationstraining 2 Start
Zeit Ø-Geschwindigkeit Zeit Ø-Geschwindigkeit
01 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:05,280 226,324 km/h 1:04,871 227,750 km/h 01
02 FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:05,127 226,855 km/h 1:05,058 227,096 km/h 02
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:05,792 224,562 km/h 1:05,125 226,862 km/h 03
04 FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 1:05,588 225,261 km/h 1:05,339 226,119 km/h 04
05 FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:06,576 221,918 km/h 1:05,354 226,067 km/h 05
06 ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:05,923 224,116 km/h 1:07,236 219,739 km/h 06
07 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:06,305 222,825 km/h 1:05,953 224,014 km/h 07
08 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:06,238 223,050 km/h 1:06,043 223,709 km/h 08
09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 1:06,056 223,665 km/h 1:06,491 222,202 km/h 09
10 ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 1:07,404 219,192 km/h 1:06,323 222,764 km/h 10
11 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:07,142 220,047 km/h 1:06,762 221,300 km/h 11
12 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 1:06,974 220,599 km/h 1:07,417 219,149 km/h 12
13 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 1:07,657 218,372 km/h 1:06,981 220,576 km/h 13
14 ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:09,132 213,713 km/h 1:07,245 219,710 km/h 14
15 FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 1:07,514 218,835 km/h 1:07,345 219,384 km/h 15
16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 1:07,704 218,220 km/h 1:07,993 217,293 km/h 16
17 FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:09,909 211,338 km/h 1:07,787 217,953 km/h 17
18 ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 1:08,399 216,003 km/h 1:08,042 217,136 km/h 18
19 Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 1:09,892 211,389 km/h 1:08,298 216,323 km/h 19
20 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 1:10,829 208,593 km/h 1:09,609 212,248 km/h DNS
21 ItalienItalien Mauro Baldi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 1:10,450 209,715 km/h 1:09,923 211,295 km/h 20
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart keine Zeit 1:10,383 209,914 km/h 21
23 FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart keine Zeit 1:10,619 209,213 km/h 22
24 SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 1:12,227 204,555 km/h 1:11,808 205,749 km/h 23
25 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:12,322 204,286 km/h 1:12,022 205,137 km/h 24
26 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:12,233 204,538 km/h 1:12,453 203,917 km/h 25
27 BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 1:12,326 204,275 km/h 1:12,274 204,422 km/h 26

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 75 1 1:29:23,430 08 1:09,666
02 FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 75 1 + 1:05,950 05 1:08,961
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 74 2 + 1 Runde 09 1:09,526
04 ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 73 1 + 2 Runden 18 1:11,385
05 ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 73 1 + 2 Runden 14 1:12,510
06 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 72 0 + 3 Runden 13 1:12,124
07 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 71 2 + 4 Runden 07 1:10,150
08 ItalienItalien Mauro Baldi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 71 0 + 4 Runden 20 1:13,267
09 SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 71 1 + 4 Runden 23 1:14,090
10 FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 71 0 + 4 Runden 17 1:13,054
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 71 0 + 4 Runden 25 1:13,578 disqualifiziert
12 (11) ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 70 0 DNF 10 1:11,828 Motoraussetzer
13 (12) BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 70 0 + 5 Runden 26 1:14,906
FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 66 2 DNF 04 1:08,877 Kraftstoffmangel
FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 60 0 DNF 11 1:11,790 verlorenes Rad
DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 59 0 DSQ 24 1:12,421 disqualifiziert
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 53 3 DNF 12 1:12,527 Turboladerschaden
FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 51 1 DNF 02 1:10,600 defekte Kraftübertragung
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 51 0 DNF 03 1:11,825 Ladedruckverlust
FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 40 0 DNF 15 1:11,421 defekte Kraftstoffzufuhr
Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 29 1 DNF 01 1:10,132 Turboladerschaden
Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 26 0 DNF 19 1:12,523 Aufhängungsschaden
FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 24 0 DNF 22 1:14,943 Motorschaden
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 22 0 DNF 21 1:14,927 Motorschaden
ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 18 1 DNF 06 1:10,345 Turboladerschaden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 04 0 DNF 16 1:14,046 defekter Wasserkühler

1 Aufgrund von Verstößen gegen das Reglement wurden das Team Tyrrell sowie die Fahrer Martin Brundle und Stefan Bellof im September 1984 rückwirkend für die gesamte Saison 1984 disqualifiziert. Zudem wurde dem Team die Teilnahme an den letzten drei Rennen des Jahres untersagt.

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).[3]

(Ergebnisse nach der Disqualifikation des Teams Tyrrell)

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren 15
02 OsterreichÖsterreich Niki Lauda McLaren 9
03 FinnlandFinnland Keke Rosberg Williams 6
04 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 4
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick Renault 4
06 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever Alfa Romeo 3
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
07 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 3
08 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault 2
09 ItalienItalien Andrea de Cesaris Ligier 2
10 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman 1
11 BelgienBelgien Thierry Boutsen Arrows 1

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren 24
02 FrankreichFrankreich Renault 6
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams 6
04 ItalienItalien Alfa Romeo 6
Pos. Konstrukteur Punkte
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus 4
06 FrankreichFrankreich Ligier 2
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman 1
08 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Übersicht“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 30. Dezember 2012)
  2. „Bericht“ (abgerufen am 30. Dezember 2012)
  3. „WM-Stände“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 30. Dezember 2012)

Weblinks[Bearbeiten]