Großer Preis von San Marino 1984

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Flag of San Marino.svg Großer Preis von San Marino 1984
Renndaten
4. von 16 Rennen der Formel-1-Saison 1984
Streckenprofil
Name: IV Gran Premio di San Marino
Datum: 6. Mai 1984
Ort: Imola
Kurs: Autodromo Dino Ferrari
Länge: 302,4 km in 60 Runden à 5,04 km
Wetter: sonnig und kalt
Zuschauer: ~ 140.000
Pole-Position
Fahrer: Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham
Zeit: 1:28,517 min
Schnellste Runde
Fahrer: Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham
Zeit: 1:33,275 min
Podium
Erster: FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zweiter: FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari
Dritter: ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus

Der Große Preis von San Marino 1984 fand am 6. Mai auf dem Autodromo Dino Ferrari statt und war das vierte Rennen der Formel-1-Saison 1984.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nachdem der neue Arrows A7 mit BMW-Turbomotor während des Großen Preises von Belgien von Thierry Boutsen erstmals eingesetzt worden war, erhielt nun dessen Teamkollege Marc Surer die Gelegenheit, den Wagen im Rennen zu testen.

Osella setzte ausnahmsweise einen zweiten Wagen ein. Neben dem FA1F des Stammfahrers Piercarlo Ghinzani wurde ein FA1E mit herkömmlichem Saugmotor für den österreichischen Debütanten Jo Gartner gemeldet.

Training[Bearbeiten]

Nachdem sich am Wochenende zuvor während des Trainings in Zolder die Goodyear-Reifen als überlegen erwiesen hatten, qualifizierten sich in Imola mit Nelson Piquet und Alain Prost zwei Michelin-Fahrer für die ersten beiden Startplätze. Der mit Goodyear-Reifen ausgestattete Keke Rosberg folgte auf dem dritten Platz vor Derek Warwick, Niki Lauda, René Arnoux, Manfred Winkelhock und Eddie Cheever.[1]

Beide Qualifikationstrainings fanden bei feuchten Wetterbedingungen statt. Da die Strecke jedoch im Verlauf des Samstags abtrocknete, unterboten die meisten Piloten während der Schlussphase des letzten Trainings ihre zuvor erzielten Bestzeiten.

Ein Streit zwischen dem Team Toleman und dem Reifenausstatter Pirelli vor dem ersten Qualifikationstraining sowie Motorprobleme während des zweiten Durchgangs führten dazu, dass Ayrton Senna zum ersten und einzigen Mal in seiner Formel-1-Karriere die Qualifikation für einen Grand Prix verfehlte.

Rennen[Bearbeiten]

Prost gelang es, kurz nach dem Start vor Piquet in Führung zu gehen. Rosberg und Lauda fielen während der ersten Runde zurück, sodass Warwick als Drittplatzierter vor Arnoux und Winkelhock die erste Runde beendete. In der Tosa-Kurve kollidierte Patrick Tambay mit Eddie Cheever und schied aus. Aufgrund eines Reifenschadens infolge der Kollision musste Cheever zwar die Box ansteuern, konnte das Rennen jedoch nach erfolgtem Reifenwechsel auf dem letzten Platz liegend fortsetzen.

In der dritten Runde fiel Manfred Winkelhock hinter Michele Alboreto zurück. Bis zum elften Umlauf gelangte Lauda wieder bis auf den sechsten Rang nach vorn. Zwei Runden später lag er auf dem vierten Platz, nachdem er Alboreto und Arnoux überholt hatte, schied jedoch in Runde 16 aufgrund eines Motorschadens aus.

In Runde 22 übernahm Warwick kurz den zweiten Rang von Piquet, bevor dieser in der 26. Runde erfolgreich konterte. Während diese beiden Piloten das Rennen ohne Boxenstopp absolvierten, ließ Prost zwischenzeitlich seine Reifen wechseln. Er führte allerdings derart souverän, dass er seine Spitzenposition trotz des Stopps durchgehend verteidigte. Arnoux, der ebenfalls mit neuen Reifen unterwegs war, konnte deren Vorteile in der zweiten Hälfte des Rennens nutzen, indem er in der 40. Runde an Warwick vorbeizog. Als Piquet in Runde 49 aufgrund eines Schadens am Turbolader aufgeben musste, gelangte der Franzose auf den zweiten Rang.

Warwick verlor während der Runden 50 und 51 zwei weitere Positionen an Andrea de Cesaris und Elio de Angelis. Beide schieden aufgrund von Kraftstoffmangel gegen Ende des Rennens aus, wobei de Cesaris aufgrund seiner zurückgelegten Distanz als Dritter hinter Prost und Arnoux gewertet wurde. Warwick belegte den vierten Platz vor Stefan Bellof und Thierry Boutsen, nachdem auch Eddie Cheever in der 58. Runde ohne Benzin liegen geblieben war.[2]

Als das Tyrrell-Team gegen Ende der Saison von der Weltmeisterschaft ausgeschlossen wurde, rückten alle Piloten, die nach Stefan Bellof das Ziel erreicht hatten, um einen Platz auf. Somit erhielt nachträglich Andrea de Cesaris einen WM-Punkt.

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MRD International 1 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Brabham BT53 BMW M12/13 1.5 L4t M
2 ItalienItalien Teo Fabi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell Racing Organisation 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Tyrrell 012 Ford Cosworth DFY 3.0 V8 G
4 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Grand Prix Engineering 5 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Williams FW09 Honda RA163-E 1.5 V6t G
6 FinnlandFinnland Keke Rosberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Marlboro McLaren International 7 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren MP4/2 TAG/Porsche TTE PO1 1.5 V6t M
8 OsterreichÖsterreich Niki Lauda
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Skoal Bandit Formula 1 Team 9 FrankreichFrankreich Philippe Alliot RAM 02 Hart 415T 1.5 L4t P
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Player Team Lotus 11 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 95T Renault EF4 1.5 V6t G
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell
DeutschlandDeutschland Team ATS 14 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock ATS D7 BMW M12/13 1.5 L4t P
FrankreichFrankreich Équipe Renault Elf 15 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault RE50 Renault EF4 1.5 V6t M
16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barclay Nordica Arrows BMW 17 SchweizSchweiz Marc Surer Arrows A7 BMW M12/13 1.5 L4t G
18 BelgienBelgien Thierry Boutsen Arrows A6 Ford Cosworth DFV 3.0 V8
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman Group Motorsport 19 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman TG183B Hart 415T 1.5 L4t P
20 Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit Racing 21 ItalienItalien Mauro Baldi Spirit 101B P
ItalienItalien Benetton Team Alfa Romeo 22 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 184T Alfa Romeo 890T 1.5 V8t G
23 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever
ItalienItalien Osella Squadra Corse 24 ItalienItalien Piercarlo Ghinzani Osella FA1F P
30 OsterreichÖsterreich Jo Gartner Osella FA1E Alfa Romeo 1260 3.0 V12
FrankreichFrankreich Ligier Loto 25 FrankreichFrankreich François Hesnault Ligier JS23 Renault EF4 1.5 V6t M
26 ItalienItalien Andrea de Cesaris
ItalienItalien Scuderia Ferrari SpA SEFAC 27 ItalienItalien Michele Alboreto Ferrari 126C4 Ferrari 031 1.5 V6t G
28 FrankreichFrankreich René Arnoux

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Qualifikationstraining 1 Qualifikationstraining 2 Start
Zeit Ø-Geschwindigkeit Zeit Ø-Geschwindigkeit
01 Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:35,493 190,003 km/h 1:28,517 204,978 km/h 01
02 FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:35,687 189,618 km/h 1:28,628 204,721 km/h 02
03 FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:37,024 187,005 km/h 1:29,418 202,912 km/h 03
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 1:36,706 187,620 km/h 1:29,682 202,315 km/h 04
05 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 1:38,021 185,103 km/h 1:30,325 200,875 km/h 05
06 FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 1:38,389 184,411 km/h 1:30,411 200,684 km/h 06
07 DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 1:47,362 168,998 km/h 1:30,723 199,993 km/h 07
08 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 1:42,731 176,617 km/h 1:30,843 199,729 km/h 08
09 ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 1:37,594 185,913 km/h 1:30,950 199,494 km/h 09
10 ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 1:40,439 180,647 km/h 1:31,163 199,028 km/h 10
11 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:38,423 184,347 km/h 1:31,173 199,006 km/h 11
12 ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:36,613 187,801 km/h 1:31,256 198,825 km/h 12
13 ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 1:47,919 168,126 km/h 1:31,282 198,769 km/h 13
14 FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 1:36,250 188,509 km/h 1:31,663 197,942 km/h 14
15 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 1:41,891 178,073 km/h 1:32,600 195,940 km/h 15
16 SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 1:42,046 177,802 km/h 1:33,063 194,965 km/h 16
17 FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 1:40,356 180,796 km/h 1:33,186 194,707 km/h 17
18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 1:38,363 184,460 km/h 1:34,477 192,047 km/h 18
19 Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart keine Zeit 1:35,568 189,854 km/h 19
20 BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 1:40,920 179,786 km/h 1:36,018 188,965 km/h 20
21 DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:39,765 181,867 km/h 1:36,059 188,884 km/h 21
22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:41,123 179,425 km/h 1:36,531 187,960 km/h 22
23 FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 1:43,132 175,930 km/h 1:36,733 187,568 km/h 23
24 ItalienItalien Mauro Baldi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 1:41,403 178,930 km/h 1:36,916 187,214 km/h 24
25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 1:53,014 160,546 km/h 1:37,262 186,548 km/h 25
26 OsterreichÖsterreich Jo Gartner ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 1:50,979 163,490 km/h 1:38,948 183,369 km/h 26
DNQ ItalienItalien Piercarlo Ghinzani ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 1:40,790 180,018 km/h 2:05,421 144,665 km/h
DNQ Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart keine Zeit 1:41,585 178,609 km/h

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 FrankreichFrankreich Alain Prost Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 60 1 1:36:53,679 02 1:33,580
02 FrankreichFrankreich René Arnoux ItalienItalien Ferrari 60 1 + 13,416 06 1:33,373
03 ItalienItalien Elio de Angelis Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 59 1 DNF 11 1:34,525 Kraftstoffmangel
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick FrankreichFrankreich Renault 59 0 + 1 Runde 04 1:36,000
DeutschlandDeutschland Stefan Bellof Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 59 1 DSQ 21 1:36,095 disqualifiziert
06 (5) BelgienBelgien Thierry Boutsen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-Ford 59 0 + 1 Runde 20 1:38,430
07 (6) ItalienItalien Andrea de Cesaris FrankreichFrankreich Ligier-Renault 58 0 DNF 12 1:34,415 Kraftstoffmangel
08 (7) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever ItalienItalien Alfa Romeo 58 1 DNF 08 1:35,849 Kraftstoffmangel
09 (8) ItalienItalien Mauro Baldi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Spirit-Hart 58 0 + 2 Runden 24 1:39,404
10 (9) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Palmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 57 1 + 3 Runden 25 1:37,472
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Brundle Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford1 55 1 DSQ 22 1:37,013 disqualifiziert
FrankreichFrankreich Philippe Alliot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM-Hart 53 1 DNF 23 1:38,199 Turboladerschaden
Venezuela 1954Venezuela Johnny Cecotto Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman-Hart 52 2 DNF 19 1:38,208 Elektrikschaden
Brasilien 1968Brasilien Nelson Piquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 49 0 DNF 01 1:33,275 Turboladerschaden
ItalienItalien Teo Fabi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-BMW 49 0 DNF 09 1:35,534 Turboladerschaden
OsterreichÖsterreich Jo Gartner ItalienItalien Osella-Alfa Romeo 47 0 DNF 26 1:40,949 Getriebeschaden
SchweizSchweiz Marc Surer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows-BMW 40 0 DNF 16 1:37,089 Turboladerschaden
DeutschlandDeutschland Manfred Winkelhock DeutschlandDeutschland ATS-BMW 31 0 DNF 07 1:37,319 Kraftstoffdruckverlust
ItalienItalien Michele Alboreto ItalienItalien Ferrari 24 0 DNF 13 1:36,053 gebrochener Auspuff
OsterreichÖsterreich Niki Lauda Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-TAG-Porsche 15 0 DNF 05 1:34,686 Motorschaden
FrankreichFrankreich Jacques Laffite Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 12 0 DNF 15 1:38,517 Motorschaden
ItalienItalien Riccardo Patrese ItalienItalien Alfa Romeo 07 0 DNF 10 1:39,389 Motorschaden
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mansell Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Renault 02 0 DNF 18 1:41,622 defekte Bremsscheibe
FinnlandFinnland Keke Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Honda 02 0 DNF 03 1:39,769 Elektrikschaden
FrankreichFrankreich Patrick Tambay FrankreichFrankreich Renault 00 0 DNF 14 Kollision
FrankreichFrankreich François Hesnault FrankreichFrankreich Ligier-Renault 00 0 DNF 17 Kollision

1 Aufgrund von Verstößen gegen das Reglement wurden das Team Tyrrell sowie die Fahrer Martin Brundle und Stefan Bellof im September 1984 rückwirkend für die gesamte Saison 1984 disqualifiziert. Zudem wurde dem Team die Teilnahme an den letzten drei Rennen des Jahres untersagt.

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).[3]

(Ergebnisse nach der Disqualifikation des Teams Tyrrell)

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 FrankreichFrankreich Alain Prost McLaren 24
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick Renault 13
03 ItalienItalien Elio de Angelis Lotus 10
04 FrankreichFrankreich René Arnoux Ferrari 10
05 OsterreichÖsterreich Niki Lauda McLaren 9
06 FinnlandFinnland Keke Rosberg Williams 9
07 ItalienItalien Michele Alboreto Ferrari 9
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
08 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever Alfa Romeo 3
09 ItalienItalien Riccardo Patrese Alfa Romeo 3
10 ItalienItalien Andrea de Cesaris Ligier 3
11 BelgienBelgien Thierry Boutsen Arrows 3
12 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Renault 2
13 Brasilien 1968Brasilien Ayrton Senna Toleman 2

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren 33
02 ItalienItalien Ferrari 19
03 FrankreichFrankreich Renault 15
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus 10
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams 9
Pos. Konstrukteur Punkte
06 ItalienItalien Alfa Romeo 6
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Arrows 3
08 FrankreichFrankreich Ligier 3
09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Toleman 2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Übersicht“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 30. Dezember 2012)
  2. „Bericht“ (abgerufen am 30. Dezember 2012)
  3. „WM-Stände“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 30. Dezember 2012)

Weblinks[Bearbeiten]