Großer Weißer See

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Großer Weißer See
Ansicht vom Westufer
Ansicht vom Westufer
Geographische Lage Mecklenburgische Seenplatte (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
Abfluss Graben zum Kleinen Labussee
Orte am Ufer Siedlung am Weißen See
Größere Städte in der Nähe Wesenberg (Mecklenburg)
Daten
Koordinaten 53° 17′ 6″ N, 12° 56′ 24″ O53.28512.9459.8Koordinaten: 53° 17′ 6″ N, 12° 56′ 24″ O
Großer Weißer See (Mecklenburg-Vorpommern)
Großer Weißer See
Höhe über Meeresspiegel 59,8 m ü. NHN
Fläche 27 haf5
Maximale Tiefe 12,2 mf10
Mittlere Tiefe 5,7 mf11
Besonderheiten

Naturheilquelle

Der Große Weiße See ist ein See im westlichen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern. Er befindet sich etwa einen Kilometer westlich von Wesenberg und füllt zusammen mit dem Kleinen Weißen See eine kleine glaziale Rinne auf.

Lage und Umgebung[Bearbeiten]

Der Große Weiße See ist von Westen und Nordwesten her durch das Waldlandschaftsgebiet Hohes Holz umgeben, wo auch das Gebiet des Müritz-Nationalparks beginnt. Im Norden des Sees gibt es einen Entwässerungsgraben, der aus dem See führt, aber die meiste Zeit des Jahres kein Wasser führt. Ebenfalls nördlich des Sees befindet sich die Große Villa am Weißen See, welche 1920/1921 erbaut und seit 1947 als Kinderheim genutzt wurde. Östlich des Sees schließt sich die Erhebung des Wörlandbergs und eine kleine Siedlung direkt am Ufer an. In Richtung Süden ist der Bahndamm der Eisenbahnstrecke Wittstock–Neustrelitz sichtbar.

In der Nähe des Sees liegen der Kleine Weißer See und der Kleine Labussee.

Tourismus[Bearbeiten]

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann die Nutzung und Erschließung des südlichen Ufers des Großen Weißen Sees. So wurde im Jahr 1893 dort eine Badeanstalt eröffnet, von dem das alte Umkleidegebäude auch heute noch vorhanden ist. Unweit des Badestrands wurde im Jahr 1963 der Neubau einer Gaststätte errichtet und eröffnet. 1970 eröffnete der erste öffentliche Zeltplatz am Westhang des Wörlandbergs, wodurch der See endgültig für den Tourismus geöffnet wurde. Aufgrund der Wasserverhältnisse und der seinerzeit guten Sicht wählten GST-Sportler in den 1970er und 80er Jahren den See als Trainingsort für Taucher. Dem Wasser des Sees wird eine naturheilende Wirkung zugeschrieben (Naturheilquelle). [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Hahn, Ridder, Weinrebe; Amt Wesenberg [Hrsg.]: Wesenberg, ein Stück Mecklenburger Seenplatte (1992)

Weblinks[Bearbeiten]