Großgründlach
| Großgründlach
Stadt Nürnberg
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| Koordinaten: | 49° 32′ N, 11° 0′ O49.52722222222211.008333333333302Koordinaten: 49° 31′ 38″ N, 11° 0′ 30″ O |
| Höhe: | 302 m ü. NN |
| Fläche: | 5,0852 km² |
| Einwohner: | 4.880 (31. Dez. 2009) |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 |
| Postleitzahl: | 90427 |
| Vorwahl: | 0911 |
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Lage der Gemarkung 3426 Großgründlach in Nürnberg |
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Großgründlach ist ein Gemeindeteil von Nürnberg und liegt im Knoblauchsland an der Grenze zum Fürther Stadtgebiet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Der Name kommt von dem Regnitz-Nebenfluss Gründlach, der den Ort in Mühlbach und Gründlach aufgeteilt durchquert.
[Bearbeiten] Geografie
Der Ort befindet sich nördlich der Stadt nahe der Einflugschneise des Nürnberger Flughafens und ist im Nordosten mit Reutles zusammengewachsen. Im Westen liegt das deutlich kleinere Kleingründlach. Großgründlach hat 4.880 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2009).
[Bearbeiten] Geschichte
Großgründlach wurde 1021 das erste Mal urkundlich erwähnt und ist somit der älteste Stadtteil Nürnbergs. Der Ort wurde 1972 im Rahmen der Gemeindegebietsreform nach Nürnberg eingemeindet.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Ortsbild
Neben anderen historischen Fachwerk- und Steinhäusern macht sich insbesondere das Gasthaus Goldener Schwan an der Hauptstraße imposant bemerkbar: Ein giebelständiges Gebäude mit mächtigem Satteldach, dessen Hausteingiebel von 1776 stammt.
Bemerkenswert sind der ummauerte Kirchhof mit wehrhaftem Kirchenbau (vgl. die Wehrkirche im benachbarten Kraftshof) und das westlich anschließende Barockschloss, welches von einer Quadermauer umgeben ist. Der Kirchhof dient auch heute noch als Friedhof.
[Bearbeiten] Kirche
Der viereckige Turm der Kirche St. Lorenz (St. Laurentius), die bereits 1303 nachweisbar und seit 1348 von Zisterzienserinnen in Nutzung ist (siehe auch Kloster Himmelthron), wurde im Osten über dem Chor (Chorturm) errichtet; die drei unteren Geschosse sind steinsichtig (mit je einer Sonnenuhr an der Ost- und Südseite), das achteckige Glockengeschoss ist verputzt.
Im Innern finden sich Ausstattungsstücke aus verschiedenen Zeiten: Grabplatte, Glasmalereien, barockes Grabdenkmal, Emporenanlage mit Orgel, Türbeschläge.
Im Osten am Ortsausgang von Reutles steht die ebenfalls sehenswerte St. Felicitas-Kapelle, die vermutlich 1370 gebaut wurde. Der Turm der ganz in rotbraun gestrichenen Kapelle wurde erst 500 Jahre später gebaut.
[Bearbeiten] Schloss
Das Schloss wurde über fast quadratischem Grundriss als zweigeschossiger verputzter Bau um einen Innenhof errichtet. Die Südseite besteht aus neun Achsen, wobei die mittlere Torachse durch einen Risaliten und ein Zwerchhaus im Mansarddach ausgezeichnet ist. Es befindet sich bis heute seit 1766 im Privatbesitz der Haller von Hallerstein und wird daher auch Hallerschloss genannt.
Teile der barocken Garten- und Parkanlage sind erhalten; nach Westen wird eine Allee in die Landschaft geführt (diese Allee wurde 2004 niedergelegt und mit Winterlinden neu gepflanzt).
[Bearbeiten] Verkehr
Eine direkte Anbindung an den ÖPNV mit Bussen nach Nürnberg (Linie 28/29), Fürth (Linie 179) und Erlangen (Schülerbuslinie 20) ist gegeben. Eine regelmäßige Busverbindung mit Erlangen besteht mittels Umsteigen zur Linie 30 an der Haltestelle Reutleser Straße.
[Bearbeiten] Literatur
- Dehio: Bayern I: Franken, 2. Aufl., München 1999, S.404f.
[Bearbeiten] Weblinks
- unser-grossgruendlach Private Seite
- Private Seite über Großgründlach
- Ausführliche Geschichte
- Bürgeramt Nord
- St. Laurentius Kirche
- St. Felicitas-Kapelle
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