Großheirath

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Großheirath
Großheirath
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großheirath hervorgehoben
50.17722222222210.947222222222270Koordinaten: 50° 11′ N, 10° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 22,27 km²
Einwohner: 2543 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96269
Vorwahl: 09565
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 132
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 34
96269 Großheirath
Webpräsenz: www.grossheirath.de
Bürgermeister: Udo Siegel (CSU/Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Großheirath im Landkreis Coburg
Callenberger Forst-West Gellnhausen Landkreis Haßberge Coburg Landkreis Kronach Landkreis Lichtenfels Weitramsdorf Weidhausen bei Coburg Untersiemau Sonnefeld Rödental Bad Rodach Niederfüllbach Neustadt bei Coburg Meeder Lautertal (Oberfranken) Itzgrund Grub am Forst Großheirath Ebersdorf bei Coburg Dörfles-Esbach Ahorn (Landkreis Coburg) Seßlach Landkreis Bamberg ThüringenKarte
Über dieses Bild

Großheirath ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Geografie[Bearbeiten]

Großheirath liegt im Itztal etwa 12 Kilometer südlich von Coburg.

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Großheirath gliedert sich in 6 Ortsteile

Die in der Nähe der Ortsteile Großheirath und Buchenrod gelegene Einöde Erlesmühle gehört heute zum Ortsteil Großheirath.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Großheirath wurde erstmals im Jahre 1149 urkundlich erwähnt. Bis 1920 zählte Großheirath zum Herzogtum Sachsen-Coburg. Seitdem gehört es zum Freistaat Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde Buchenrod eingemeindet.[2] Am 1. Mai 1978 wurden Gossenberg, Neuses an den Eichen, Rossach und Watzendorf Ortsteile der Gemeinde Großheirath.[3]

Die Gemeinde wurde Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersiemau, die nach ihrem Austritt am 1. Januar 1990 aufgelöst wurde.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat (Vergleich zur Wahl 2008):

  • CSU/Bürgerblock 8 Sitze (+/-0)
  • Freie Wähler 3 Sitze (+/-0)
  • SPD/Freie Wähler Großheirath 3 Sitze (+/-0)

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: „Über von Blau und Gold gespaltenem Schildfuß, darin ein unterhalbes Mühlrad in verwechselten Farben, gespalten; vorne in Gold drei, eins zu zwei gestellte blaue Flachsblüten, hinten in Blau eine silberne Krümme“.

Großheirath besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Großheirath und Rossach. Die drei Flachsblüten sind aus dem Wappen von Rossach von 1955 übernommen; es ist durch ein Gemeindesiegel von 1792 in Abdrucken überliefert. Sie weisen auf den einst im Itztal bedeutenden Flachsanbau hin. Der Abtstab und die Farben Blau und Gold stammen aus dem Wappen des Klosters Langheim, das im Gemeindegebiet die Oberherrschaft über die sogenannten Eigensdörfer Gossenberg, Neuses an der Eichen und Watzendorf innehatte. Diese Orte gehören heute zur Gemeinde Großheirath. Das Mühlrad weist auf die Nutzung der Wasserkraft im Gemeindegebiet entlang der Itz hin und steht somit stellvertretend für die Ortsteile Großheirath und Buchenrod.[4]

Verkehr[Bearbeiten]

Großheirath liegt an der B 4, die Coburg mit Bamberg verbindet. Früher besaß der Ort mit der Itzgrundbahn einen Eisenbahnanschluss.

Bilder aus den Ortsteilen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 441.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 680.
  4. http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/gemeinden/bayerns-gemeinden_detail.php?gkz=9473132

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großheirath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien