Großherzogin Elisabeth
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Die Großherzogin Elisabeth – ursprünglich San Antonio, dann Ariadne – ist ein dreimastiger Gaffelschoner mit Heimathafen Elsfleth an der Unterweser.
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[Bearbeiten] Chronik
1907 lief unter dem Namen San Antonio ein Dreimastschoner für den Reeder Andreas Hammerstein vom Stapel. Bereits 1908 sank die San Antonio nach einer Kollision mit dem Leichten Kreuzer Emden der Kaiserlichen Marine. In einer Seegerichtsverhandlung wurde festgestellt, dass die Emden die Schuld an der Kollision trug, weshalb die Kaiserliche Marine einen Neubau der San Antonio bezahlen musste.
Am 19. August 1909 lief in Alblasserdam (Niederlande) unter dem Namen San Antonio der Neubau vom Stapel. Die San Antonio war als weltweit erster Frachtsegelschoner mit einem Dieselmotor ausgerüstet [1]. Das Schiff besaß klappbare Masten. In den Jahren 1910–1913 wurden mehrere Fahrten unter anderem nach Südamerika und ins Mittelmeer unternommen. Am 25. Januar 1914 strandete die San Antonio vor Rabat, kam aber mit Hilfe des Diesels wieder frei. Im Winter 1929 kenterte die San Antonio in der Nähe von Kopenhagen. Sie konnte geborgen und wieder flottgemacht werden.
Zuletzt lief das Schiff unter dem Namen Ariadne und wurde 1982 von dem Schulschiffverein „Großherzogin Elisabeth“ e. V. gekauft und auf ihren jetzigen Namen – nach dem Vollschiff des Deutschen Schulschiffvereins, das 1901 gebaut wurde – umgetauft.
[Bearbeiten] Technische Daten
| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Länge über alles (Lüa) | 63,70 m |
| Breite | 8,23 m |
| Tiefgang | 2,70 m |
| Masthöhe über Wasserlinie | 33,00 m |
| Vermessung | 463 BRT |
| Segelfläche | 1010,00 m² |
| Motor (Leistung) | 294 kW |
| Geschwindigkeit (Motor) | 7,5 kn |
| Kammern/Kojen | 25 / 60 |

