Großmürbisch

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Großmürbisch
Wappen fehlt
Großmürbisch (Österreich)
Großmürbisch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Fläche: 7,92 km²
Koordinaten: 47° 1′ N, 16° 22′ O47.01694444444416.360277777778293Koordinaten: 47° 1′ 1″ N, 16° 21′ 37″ O
Höhe: 293 m ü. A.
Einwohner: 254 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 32 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7540
Vorwahl: 03322
Gemeindekennziffer: 1 04 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Großmürbisch 120
7540 Großmürbisch
Politik
Bürgermeister: Siegfried Klucsarits (SPÖ)
Gemeinderat: (2012)
(11 Mitglieder)
6
5
Von 11 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Großmürbisch im Bezirk Güssing
Bildein Bocksdorf Burgauberg-Neudauberg Eberau Gerersdorf-Sulz Großmürbisch Güssing Güttenbach Hackerberg Heiligenbrunn Heugraben Inzenhof Kleinmürbisch Kukmirn Moschendorf Neuberg im Burgenland Neustift bei Güssing Olbendorf Ollersdorf im Burgenland Rauchwart Rohr im Burgenland Sankt Michael im Burgenland Stegersbach Stinatz Strem Tobaj Tschanigraben Wörterberg BurgenlandLage der Gemeinde Großmürbisch im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Großmürbisch ist eine Gemeinde im Bezirk Güssing im Burgenland in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Alsómedves, der kroatische Ortsname ist Veliki Medveš.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Großmürbisch ist der einzige Ort in der Gemeinde und liegt südlich von Güssing am Reinersdorfer Bach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Alsómedves verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Wie viele andere Orte des Burgenlandes wurde auch Großmürbisch im 16. Jahrhundert im stärkeren Ausmaß von der kroatischen Kolonisierung erfasst. Seit der Nachkriegszeit ist der Anteil der Volksgruppe der Burgenlandkroaten stark rückläufig und beläuft sich heute nur mehr auf wenige Sprecher (1934: 43,4 %; 2001: 1,1 %).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Der Bürgermeister Siegfried Klucsarits ist von der SPÖ.

Die Mandatsverteilung (11 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 6, ÖVP 5, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Kirche Großmürbisch

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großmürbisch

Literatur[Bearbeiten]

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Burgenland. Großmürbisch. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5, S. 114.
  • Stefan Geosits (Hg.): Die burgenländischen Kroaten im Wandel der Zeit. Edition Tusch, Wien 1986, ISBN 3-85063-160-5.
  • Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten in Österreich, Ungarn, Mähren und der Slowakei. BoD. 2008. ISBN 978-3-8370-4278-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großmürbisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien