Großsölk

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Großsölk
Wappen von Großsölk
Großsölk (Österreich)
Großsölk
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: GB
Fläche: 20,85 km²
Koordinaten: 47° 24′ N, 13° 58′ O47.407513.968888888889694Koordinaten: 47° 24′ 27″ N, 13° 58′ 8″ O
Höhe: 694 m ü. A.
Einwohner: 489 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8961
Vorwahl: 03685
Gemeindekennziffer: 6 12 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Großsölk 100
8961 Großsölk
Website: www.grosssoelk.at
Politik
Bürgermeister: Albert Holzinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
7
2
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Großsölk im Bezirk Liezen
Aich Gössenberg Gröbming Großsölk Haus Kleinsölk Michaelerberg Mitterberg Niederöblarn Öblarn Pichl-Preunegg Pruggern Ramsau am Dachstein Rohrmoos-Untertal Sankt Martin am Grimming Sankt Nikolai im Sölktal Schladming Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Großsölk in der Expositur Gröbing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Die Gemeinde Großsölk mit 489 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) liegt im oberen Ennstal (Gerichtsbezirk Schladming) in der Steiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 2015 mit den Gemeinden Kleinsölk und Sankt Nikolai im Sölktal zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde wird den Namen Sölk führen. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Großsölk liegt im Bezirk Liezen - Expositur Gröbming im österreichischen Bundesland Steiermark. Das Gemeindegebiet befindet sich seit 1983 im Naturpark Sölktäler, der zu den fünf steirischen Naturparks gehört.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Großsölk. Ortschaften sind Stein an der Enns, Gatschberg und Großsölk.

Geschichte[Bearbeiten]

Großsölk war Sitz einer Grundherrschaft. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848; die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großsölk

Als Sehenswürdigkeiten gelten die isoliert auf einem Felsen stehende Pfarrkirche, die 1730–1740 aus einem Pferdestall umgebaut wurde, und das ehemalige Großsölker Schloss, erbaut im 15. und 16. Jahrhundert, das heute das Naturpark-Haus beherbergt.

Außerdem bei Großsölk anzufinden ist das 1978 erbaute und von der Energie Steiermark (ESTAG) betriebene Speicherkraftwerk Sölk. Es leistet im Jahr 206 GWh Strom und kann 1.400.000 m³ Wasser speichern.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großsölk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 6 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.