Großsölk

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Großsölk (Rotte)
Ortschaft (Hauptort der Gemeinde)
Katastralgemeinde Großsölk
Großsölk (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Schladming
Pol. Gemeinde Sölk
Koordinaten 47° 26′ 11″ N, 13° 56′ 32″ O47.4363913.942151941Koordinaten: 47° 26′ 11″ N, 13° 56′ 32″ Of1
Höhe 941 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 488 (2011) (k.A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 189 (2001) f2
Fläche d. KG 20,83 km²
Postleitzahl 8961f1f0
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15773
Katastralgemeinde-Nummer 67203
Zählsprengel/ -bezirk Großsölk (61266 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Die Ortschaft Großsölk liegt im oberen Ennstal (Gerichtsbezirk Schladming) in der Steiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie ab 2015 mit den Gemeinden Kleinsölk und Sankt Nikolai im Sölktal zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Sölk. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Großsölk liegt im Bezirk Liezen - Expositur Gröbming im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Ortschaft befindet sich seit 1983 im Naturpark Sölktäler, der zu den fünf steirischen Naturparks gehört.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Großsölk. Ortschaften sind Stein an der Enns, Gatschberg und Großsölk.

Geschichte[Bearbeiten]

Großsölk war Sitz einer Grundherrschaft. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848; die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großsölk

Als Sehenswürdigkeiten gelten die isoliert auf einem Felsen stehende Pfarrkirche, die 1730–1740 aus einem Pferdestall umgebaut wurde, und das ehemalige Großsölker Schloss, erbaut im 15. und 16. Jahrhundert, das heute das Naturpark-Haus beherbergt.

Außerdem bei Großsölk anzufinden ist das 1978 erbaute und von der Energie Steiermark (ESTAG) betriebene Speicherkraftwerk Sölk. Es leistet im Jahr 206 GWh Strom und kann 1.400.000 m³ Wasser speichern.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großsölk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 6 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.