Gromov-Hausdorff-Metrik
In der Mathematik bezeichnet die Gromov-Hausdorff-Metrik, benannt nach den Mathematikern Michail Leonidowitsch Gromow und Felix Hausdorff, eine Metrik auf der Menge der Isometrieklassen von kompakten metrischen Räumen.
Anschaulich ist der Gromov-Hausdorff-Abstand umso geringer, je besser sich die gegebenen Räume miteinander in Deckung bringen lassen.
[Bearbeiten] Definition
Der Gromov-Hausdorff-Abstand ist der kleinstmögliche Hausdorff-Abstand, den die gegebenen Räume bei einer Einbettung in einen metrischen Raum haben können. Seien also
kompakte metrische Räume. Dann ist der Gromov-Hausdorff-Abstand
definiert als:
wobei
den Hausdorff-Abstand von f(X) und g(Y) in Z bezeichnet.
Dieser ist definiert als:
Der Grenzwert einer im Sinne der Gromov-Hausdorff-Metrik konvergenten Folge wird als Hausdorff-Limit der Folge bezeichnet.
[Bearbeiten] Punktierte Gromov-Hausdorff-Konvergenz
Die punktierte Gromov-Hausdorff-Konvergenz ist das angemessene Analogon zur Gromov-Hausdorff-Konvergenz, wenn man nicht-kompakte metrische Räume betrachtet.
Ist
eine Folge lokal kompakter vollständiger metrischer Räume, deren Metrik intrinsisch ist, so heißt diese gegen
konvergent, wenn für jedes
die abgeschlossenen
-Bälle um
im Gromov-Hausdorff-Sinne gegen den abgeschlossenen
-Ball um
konvergieren.
[Bearbeiten] Literatur
- M. Gromov. Metric structures for Riemannian and non-Riemannian spaces, Birkhäuser (1999). ISBN 0-8176-3898-9.

den Hausdorff-Abstand von f(X) und g(Y) in Z bezeichnet.