Grossregionen der Schweiz

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Grossregionen der Schweiz (1. Januar 2014)

Die sieben Grossregionen der Schweiz sind durch das Bundesamt für Statistik definierte Bezugsräume, die auf einer Hierarchieebene oberhalb der Kantone stehen. In der Nomenklatur der Europäischen Union entspricht diese Einteilung der NUTS-2-Ebene.

NUTS-Code[1] Region zusammengefasste Kantone
CH01 Genferseeregion Kantone Genf, Waadt und Wallis
CH02 Espace Mittelland Kantone Bern, Solothurn, Freiburg, Neuenburg und Jura
CH03 Nordwestschweiz Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau
CH04 Zürich Kanton Zürich
CH05 Ostschweiz Kantone St. Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Schaffhausen, Graubünden
CH06 Zentralschweiz Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Zug
CH07 Ticino Kanton Tessin

Da diese Gebiete immer ganze Kantone umfassen, entsprechen sie nur teilweise den tatsächlichen geographischen Regionen der Schweiz; siehe auch Liste der Regionen in der Schweiz.

In der Umgangssprache wird die Zentralschweiz häufig Innerschweiz genannt. Die Region zwischen Bern und Zürich wird als Mittelland bezeichnet und der französischsprechende Teil der Schweiz wird als Romandie, Welschschweiz oder Westschweiz bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Europa: Regionen NUTS 0, NUTS I und NUTS II beim Bundesamt für Statistik, abgerufen am 1. Februar 2011