Ground Controlled Approach

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Der Bodengesteuerte Anflug (Ground Controlled Approach, kurz GCA) ist ein in der Luftfahrt verwendetes radargesteuertes, bodengeführtes Blindanflugverfahren, das im Zweiten Weltkrieg entwickelt wurde und auch heute noch bei Ausfall der Avionik im Flugzeug als Reserve-Landehilfe-Option besteht.

Arbeitsweise[Bearbeiten]

GCA benutzt Rundsicht-Radar, um das landende Flugzeug in eine Position zu führen, die einen Anflug auf die jeweils benutzte Landebahn gestattet, sowie ein entlang der Landebahn ausgerichtetes Präzisionsanflugradar, das das Flugzeug während des Landeanflugs verfolgt. Die Bedienungsmannschaft des Radars gibt dem Piloten des anfliegenden Flugzeugs dabei über Sprechfunk Steueranweisungen, die ihm auch im Instrumentenflug ohne Sicht einen Landeanflug auf einem virtuellen Gleitpfad (engl.: glide path) zur Landebahn erlauben.

Das Endanflug-Radar im GCA benutzt zwei Antennen, eine die einen vertikalen Sektor und eine andere, die einen horizontalen Bereich bestreicht. Außer den Anweisungen für den Sinkflug werden dem Piloten auch Informationen/Anweisungen gegeben, die seine Position in Bezug auf die verlängerte Mittellinie der Landebahn betreffen. Die Arbeit des Fluglotsen der den Endanflug überwacht, besteht darin, den Piloten durch entsprechende Korrekturen bei der Richtung und bei der Sinkrate in die Lage zu versetzen, einen Anflug durchzuführen, der einem ILS-Anflug gleichkommt.

Geschichte[Bearbeiten]

GCA wurde im Zweiten Weltkrieg in amerikanisch-britischer Zusammenarbeit entwickelt, um von Feindflügen über Kontinentaleuropa zurückkehrende Bomber auch bei schlechter Sicht noch sicher landen zu können.

Der Science Fiction-Autor Arthur C. Clarke, der im Krieg an diesen Radaranlagen gearbeitet hatte, fiktionalisierte die Geschichte der Entwicklung von GCA in seinem Roman Glide Path.