Grover Jones

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Grover Jones (* 15. November 1893 in Rosedale, Indiana; † 24. September 1940 in Hollywood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor, der zwei Mal für einen Oscar nominiert war.

Biografie[Bearbeiten]

Jones begann Anfang der 1920er Jahre als Drehbuchautor und Regisseur in der Filmwirtschaft Hollywoods und drehte nach seinem Debütfilm The Snip (1920), für den er auch das Drehbuch verfasste, zwanzig weitere, überwiegend Stummfilme.

Weitaus produktiver und erfolgreicher war er jedoch als Drehbuchautor und schrieb bis zu seinem Tode die Vorlagen von mehr als 100 Filmen.

Bei der Oscarverleihung 1932 war er zusammen mit William Slavens McNutt erstmals für einen Oscar nominiert und zwar für den Oscar in der Kategorie beste Originalgeschichte für Wer hat hier recht? (1932). Eine zweite Nominierung erfolgte mit Achmed Abdullah, John L. Balderston, William Slavens McNutt und Waldemar Young bei der Oscarverleihung 1936 für den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für Bengali (1935).

Weitere bekannte Filme, die nach seinen Drehbüchern entstanden, waren Ärger im Paradies (1932), Kampf in den Bergen (1936), Kettensträfling in Australien (1939), Abe Lincoln in Illinois (1940), Überfall auf die Olive Branch (1940) und Schwarzes Kommando (1940). Er arbeitete dabei mit bekannten Filmregisseuren wie Stephen Roberts, Henry Hathaway, Hal Roach, John Cromwell, Richard Wallace, Ernst Lubitsch sowie Raoul Walsh zusammen.

Über die Filmindustrie Hollywoods sagte er einmal: „Die einzige Irrenanstalt, die von den Insassen geführt wird“ („The only asylum run by the inmates“).

Seine Tochter war Sue Sally Hale (1937–2003), die sich als Mann ausgab, um Polo spielen zu können, und zu einer Pionierin auf dem Gebiet der Emanzipation von Frauen im Sport wurde.

Weblinks[Bearbeiten]