Grubengebäude

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Beispiel eines vorindustriellen Grubengebäudes der Schachtanlage Friedrichschacht am Domberg von Suhl/Thüringer Wald.

Das Grubengebäude, vereinzelt auch als Berggebäude bezeichnet, ist die Gesamtheit aller unterirdischen Hohlräume (Grubenbaue) eines Bergwerks. Gleich der Anordnung in einem Haus, das ausgehend vom Eingang aus Treppenhaus, (Verbindungs-)Fluren und Räumen auf unterschiedlichen Stockwerken besteht, lässt sich die Anschauung auf ein Grubengebäude übertragen: Ausgehend von den Tagesöffnungen verfügt es über Schächte, Stollen bzw. Strecken und Abbaue auf unterschiedlichen Sohlen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. 1. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1982, ISBN 3-7739-0390-1
  • Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7