Grundsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grundsheim
Grundsheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grundsheim hervorgehoben
48.1752777777789.6669444444444532Koordinaten: 48° 11′ N, 9° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 532 m ü. NHN
Fläche: 3,7 km²
Einwohner: 212 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89613
Vorwahl: 07357
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 052
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchweg 1
89613 Grundsheim
Webpräsenz: www.grundsheim.de
Bürgermeister: Uwe Handgrätinger
Lage der Gemeinde Grundsheim im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Grundsheim ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg, Deutschland.

Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Grundsheim liegt etwa 15 Kilometer südlich von Ehingen (Donau).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an Oberstadion, im Süden an Attenweiler sowie im Westen an Uttenweiler, beide im Landkreis Biberach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 1083 als Grundelheim urkundlich erwähnt. 1789 wurde die Herrschaft von Grundsheim an den Fürsten Karl von Thurn und Taxis verkauft, im Jahr 1806 fiel der Ort an Württemberg.

Der Ortsteil Riedlingen kam 1809 zur Gemeinde hinzu, die ab 1938 zum Landkreis Ehingen gehörte. 1971 trat sie zur Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen bei, seit 1973 gehört sie zum Alb-Donau-Kreis.

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 erzielte die CDU in der Gemeinde ihr landesweit höchstes Ergebnis mit 81,9 Prozent.[2] Im Jahr 1976 votierten 99,2 Prozent der Wahlberechtigten für die CDU,[3] bei den Zweitstimmen waren es damals gar 100 %.[4]

Religionen[Bearbeiten]

Seit 1275 hat der Ort eine eigene Pfarrei. Auch heute noch ist Grundsheim vorwiegend katholisch geprägt, die heutige Kirche St. Martin wurde in den 1720er Jahren erbaut.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Reportage aus einer CDU-Hochburg im Ländle-Das schwarze Paradies, 14. April 2011
  3. vgl. Das schwarze Näscht-Ganz Baden-Württemberg liebt die Grünen. Wirklich? Eine kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis leistet Widerstand. Ein Besuch in dem Ort, in dem 81,9 Prozent die CDU wählten, freitag.de, 5. April 2011.
  4. Wahlergebnis, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grundsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien