Gruppe der 77
| Gruppe der 77 G77 |
||
|---|---|---|
Mitglieder der G77 |
||
| Organisationsart | loser Zusammenschluss | |
| Status | aktiv | |
| Mitgliedstaaten | 130 | |
| Gründung |
1964 |
|
| http://www.g77.org | ||
Die Gruppe der 77 (G 77) ist ein loser Zusammenschluss von Staaten, die überwiegend zu den Dritte-Welt-Ländern gezählt werden.
Die Vereinigung wurde 1964 im Verlauf der ersten Welthandelskonferenz (UNCTAD) gegründet und hat mittlerweile 130 Mitglieder.
Aus dem losen Zusammenschluss folgt eine relativ schwache Institutionalisierung: Ein jährlich stattfindendes Ministertreffen in New York fasst die Grundsatzbeschlüsse, die von einem Koordinierungsausschuss an regionale Untergruppen in Genf, Nairobi, Paris, Rom und Wien weitergegeben werden.
Hauptziel der G 77 ist es, die Position der Entwicklungsländer auf dem Weltmarkt zu verbessern. Darum koordiniert sie die Positionen und Forderungen der Mitglieder, um auf den Welthandelskonferenzen eine stärkere Verhandlungsposition zu erreichen.
Die Gruppe verfasst gemeinsame Erklärungen zu entwicklungspolitischen und weltwirtschaftlichen Themen wie die „Charta der wirtschaftlichen Rechte der Dritten Welt“ und startet eigene handels- und wirtschaftspolitische Programme, z. B. das „Global System of Trade Preferences Among Developing Countries“ (GSTP).
Jugoslawien, Malta, Rumänien und Zypern gehörten ursprünglich zu den Mitgliedsstaaten. Malta, Rumänien und Zypern schieden jeweils mit dem EU-Beitritt aus. Nach der Auflösung Jugoslawiens verblieb Bosnien-Herzegowina als einziges europäisches Land bis heute in dieser Gruppe.
Mitglieder [Bearbeiten]
- Afghanistan
- Algerien
- Angola
- Antigua und Barbuda
- Äquatorialguinea
- Argentinien
- Ägypten
- Äthiopien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belize
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien-Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Brunei
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Demokratische Republik Kongo
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- Elfenbeinküste
- El Salvador
- Eritrea
- Fidschi
- Gabun
- Gambia
- Ghana
- Grenada
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Honduras
- Indien
- Indonesien
- Iran
- Irak
- Jamaika
- Jordanien
- Kambodscha
- Kamerun
- Kap Verde
- Katar
- Kenia
- Kolumbien
- Komoren
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Lesotho
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Madagaskar
- Malawi
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Marokko
- Marshallinseln
- Mauretanien
- Mauritius
- Mikronesien
- Mongolei
- Mosambik
- Myanmar
- Namibia
- Nepal
- Nicaragua
- Niger
- Nigeria
- Nordkorea
- Oman
- Osttimor
- Pakistan
- Palästina
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Republik Kongo
- Ruanda
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Salomonen
- Sambia
- Samoa
- São Tomé und Príncipe
- Saudi-Arabien
- Senegal
- Seychellen
- Sierra Leone
- Singapur
- Somalia
- Sri Lanka
- Südafrika
- Sudan
- Surinam
- Swasiland
- Syrien
- Tansania
- Thailand
- Togo
- Tonga
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tunesien
- Turkmenistan
- Uganda
- Uruguay
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vietnam
- Jemen
- Zentralafrikanische Republik
- Simbabwe
Siehe auch [Bearbeiten]
- G8
- G8+5, Outreach-Länder/O5-Staaten (größte Schwellenländer)
- G15 (Entwicklungsländer)
- G20 (jeweils eine Gruppe Industrie-/Schwellenländer bzw. Entwicklungsländer)
- Gruppe der 24
- G33 (jeweils eine Gruppe Industrie-/Schwellenländer bzw. Entwicklungsländer)
- Group of Two (G2), die Verbindung der zwei größten Volkswirtschaften Volksrepublik China und USA