Guard Intervall

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Guard Intervalle, auch Schutzintervalle genannt, werden in der Nachrichtentechnik eingesetzt, um zu verhindern, dass sich bestimmte Übertragungen vermischen. Sie erhöhen die Störfestigkeit gegenüber Ausbreitungsverzögerungen, Echos und Reflexionen, gegen die digitale Daten in der Regel sehr anfällig sind. Die Länge des Guard Intervalls entscheidet dabei, wie störanfällig eine Übertragung ist. Je länger ein solches Intervall ist, desto besser schützt es gegen Störungen, desto geringer wird allerdings auch die Kanaleffektivität.

Bei COFDM geht jedem Symbol ein Guard Intervall voraus. Störungen, wie beispielsweise Echos, die in das Intervall fallen, haben keinen Einfluss auf das vom Empfänger dekodierte Signal, da das Guard Intervall beim Dekodieren nicht berücksichtigt wird.

Bei TDMA endet die Zeitspanne jedes Benutzer mit einem Guard Intervall um den Einfluss von Übertragungsverzögerungen zu begrenzen und dadurch Datenverlust zu verhindern und Störbeeinflussung des folgenden Benutzer zu vermindern.