Guerrilla Games

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Guerrilla Games
Das Logo von Guerilla Games
Rechtsform Tochterunternehmen von Sony Computer Entertainment
Gründung 2000
Sitz Amsterdam
Leitung Hermen Hulst, Arjan Brussee
Mitarbeiter ca. 150
Branche Unterhaltungssoftware
Website www.guerilla-games.com

Guerrilla Games ist ein niederländischer Entwickler von Computerspielen mit Sitz in Amsterdam. Bekannt geworden ist das Studio insbesondere durch die erfolgreiche Killzone-Reihe. Mit zirka 150 Mitarbeitern[1] gehört das Unternehmen zudem zu den größten europäischen Studios für Computerspiele.

Geschichte[Bearbeiten]

Guerilla Games wurde im Jahr 2000 unter dem Namen Lost Boys Games gegründet und entstand aus der Fusion von drei kleineren, niederländischen Studios.[2] Zunächst entwickelte das Studio Spiele für GameBoy Color und GameBoy Advance. 2003 wurde das Unternehmen auch kurzzeitig an den niederländischen Investor Media Republic verkauft und in Guerrilla Games umbenannt. Der erste, international erfolgreiche Titel des Unternehmens war das 2004 erschienene Shellshock: Nam '67, das über 900.000 Mal verkauft wurde. [3] Noch im selben Jahr erschien auch das Spiel Killzone, das nur für PlayStation 2 veröffentlicht und von der Fachpresse gelobt wurde. Es verkaufte sich über zwei Millionen Mal.[4] 2005 wurde Guerrilla Games schließlich an Sony Computer Entertainment weiterverkauft.[5] Seitdem ist das Studio ein First-Party-Entwickler für Sony.

Seit der Übernahme durch Sony veröffentlichte Guerrilla Games nur noch Titel aus der Killzone-Reihe. Im Jahr 2006 folgte Killzone: Liberation für die PlayStation Portable, Killzone 2 für die PlayStation 3 wurde im Februar 2009 veröffentlicht und Killzone 3, ebenfalls für PS3, erschien im Februar 2011. Guerrilla Games gelang es dabei an den Erfolg des ersten Teils anzuknüpfen, so verkaufte sich Killzone 3 alleine in den USA zirka zwei Millionen Mal.[6]

Veröffentlichte Spiele[Bearbeiten]

Als Lost Boys Games[Bearbeiten]

  • Tiny Toon Adventures: Dizzy's Candy Quest, (GBC, 2001)
  • Rhino Rumble, (GBC, 2002)
  • Black Belt Challenge, (GBA, 2002)
  • Invader, (GBA, 2002)

Als Guerrilla Games[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Guerilla Games - Company Information, gamasutra.com
  2. Company Profile - www.guerrilla-games.com, im Internet Archive
  3. Patrick Garratt: "Eidos on the brink as investors flee sinking ship", in EuroGamer.net
  4. Killzone auf gamerankings.com
  5. presseportal.ch: Media Republic verkauft Guerrilla Games an Sony Computer Entertainment Europe
  6. GIGA.DE: Bald zwei Millionen US-Exemplare verkauft