Guglielmo Epifani

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Guglielmo Epifani (* 24. März 1950 in Rom) ist ein italienischer Politiker und ehemaliger Gewerkschafter. Er war von 2002 bis 2010 Chef der linken Gewerkschaft CGIL und vom Mai bis Dezember 2013 Vorsitzender des sozialdemokratischen Partito Democratico (PD)[1].

Leben[Bearbeiten]

Epifani wuchs in Rom und Mailand auf. Nach dem Abitur 1969 studierte er Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom, 1973 schloss er sein Studium ab.

Nach Beendigung seines Studiums trat Epifani in den Gewerkschaftsbund CGIL ein und war für diesen auch beruflich tätig, unter anderem als Leiter des Verlags der Gewerkschaft, Esi. 1979 wurde er stellvertretender Generalsekretär der Abteilung des CGIL für Druck und Papier. Ab 1990 war er Mitglied des Sekretariats (des Vorstands) der CGIL, 1993 wurde er stellvertretender Generalsekretär zunächst unter Bruno Trentin und ab 1994 unter Sergio Cofferati. Diesen löste er 2002 als Generalsekretär ab und übte dieses Amt bis 2010 aus. Epifani war der erste Sozialist an der Spitze der CGIL seit deren Wiederbegründung 1944.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Epifani war zunächst Mitglied der Partito Socialista Italiano, nach deren Zerfall der Democratici di Sinistra und schließlich der Partito Democratico. Am 11. Mai 2013 wurde Epifani vom Parteitag der PD als Nachfolger des zurückgetretenen Pierluigi Bersani mit 85,8 Prozent der Stimmen zum Sekretär (Vorsitzenden) gewählt.

Seit den Parlamentswahlen in Italien 2013 gehört Epifani der Abgeordnetenkammer an und ist dort Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Handel und Tourismus.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. cib/AFP/dpa: Staatskrise: Italiens Regierung steht vor dem Aus. SPIEGEL ONLINE, 29. September 2013, abgerufen am 2. Oktober 2013.

Weblinks[Bearbeiten]