Guido Herzfeld

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Guido Herzfeld (* 14. August 1851 in Berlin[1]; † 16. November 1923 ebenda) war ein deutscher Schauspieler und Theaterregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Er trat sein erstes nachweisbares Theaterengagement 1892 in Leoben an. Weitere Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren unter anderem Pettau, Passau, Pilsen, Aachen, Mannheim und München. 1899/1900 führte er in Bochum erstmals selbst Regie.

1902 kam er nach Berlin und spielte am dortigen Intimen Theater. Er trat auch im Kabarett Schall und Rauch beziehungsweise dem Kleinen Theater auf. Herzfeld war zuletzt von 1917 bis 1923 an der Berliner Volksbühne engagiert und arbeitete weiterhin als Schauspieler wie auch als Regisseur.

Auch filmte Herzfeld seit 1914 reichlich, oft in Vaterrollen oder als merkwürdiger Eigenbrötler. Sein bekanntester Film ist der Stummfilmklassiker Nosferatu, eine Symphonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau, in dem Herzfeld einen Wirt verkörperte. Seinen letzten Film Die Finanzen des Großherzogs dreht er ebenfalls unter Murnaus Regie. Er starb überraschend Ende 1923, nach dem er kurz zuvor noch auf der Bühne stand.

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Geburtsdatum und-ort laut IMDb. Laut filmportal.de ist das Geburtsjahr 1865, laut Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films ist Herzfeld 1870 unter dem Namen Guido Kornfeld in Karolinenthal bei Prag geboren.

Weblinks[Bearbeiten]