Guido Messina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Guido Messina (* 4. Januar 1931 in Monreale) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer, Olympiasieger und fünffacher Weltmeister.

1948, im Alter von 17 Jahren, wurde Guido Messina in Amsterdam erstmals Weltmeister in der Einerverfolgung bei den Amateuren. 1950 und 1951 belegte er jeweils den dritten Platz; 1953 errang er den WM-Titel erneut. Bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki gehörte Messina zum italienischen Bahn-Vierer, der die Goldmedaille gewann. 1954 wurde Messina Profi und gewann den ersten von drei Italienischen Meistertiteln in der Verfolgung; 1956 siegte er zudem im Omnium.

Bei den Bahn-Weltmeisterschaften 1954 in Köln gewann Guido Messina den ersten von drei Weltmeister-Titeln in der Einerverfolgung der Profis und schlug dabei den haushohen Favoriten Hugo Koblet; 1957 wurde er Dritter. In den folgenden Jahren fuhr Messina auch Straßenrennen, so den Giro d’Italia sowie die Sardinien-Rundfahrt, jedoch ohne bemerkenswerte Platzierungen. Er startete auch bei sieben Sechstagerennen, beste Platzierung war ein zweiter Platz 1961 in Buenos Aires gemeinsam mit seinem Landsmann Leandro Faggin.

2009 übergab Guido Messina sein olympisches Bahnrad dem „Museo dei Campionissimi“ in Novi Ligure.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Beppe Conti: C’era una Volta la Pista. Guido Messina raconta, 2003

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Commune Novi Ligure abgerufen am 6. Mai 2010 (italienisch)

Weblinks[Bearbeiten]