Guilbaut Colas

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Guilbaut Colas Freestyle-Skiing
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 18. Juni 1983
Geburtsort ÉchirollesFrankreichFrankreich Frankreich
Größe 176 cm
Gewicht 73 kg
Karriere
Disziplin Moguls, Dual Moguls
Verein GUC Grenoble Ski
Status zurückgetreten
Karriereende 2014
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WeltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber Madonna di Campiglio 2007 Dual Moguls
Gold Deer Valley 2011 Moguls
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 1. Dezember 2001
 Weltcupsiege 13
 Gesamtweltcup 1. (2010/11)
 Moguls-Weltcup 1. (2010/11)
 Dual-Moguls-Weltcup 2. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Moguls 10 6 4
 Dual Moguls 3 2 3
 

Guilbaut Colas (* 18. Juni 1983 in Échirolles) ist ein ehemaliger französischer Freestyle-Skier. Er war auf die Buckelpiste-Disziplinen Moguls und Dual Moguls spezialisiert. 2011 wurde er Moguls-Weltmeister, in der Weltcupsaison 2010/11 entschied er sowohl die Gesamtwertung als auch die Moguls-Disziplinenwertung für sich.

Biografie[Bearbeiten]

Colas debütierte am 1. Dezember 2001 im Freestyle-Skiing-Weltcup und erreichte in Tignes den 13. Platz. Dies blieb in diesem Winter sein mit Abstand bestes Ergebnis. In der Saison 2002/03 klassierte er sich mehrmals unter den besten 20. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Deer Valley stieß er im Moguls-Wettbewerb überraschend bis auf den fünften Platz vor. Im Winter 2003/04 konnte er sich endgültig im Mittelfeld etablieren und erreichte als Fünfter in Špindlerův Mlýn das bisher beste Weltcupergebnis. In der Weltcupsaison 2004/05 erreichte er je zweimal den vierten und den fünften Platz, ebenfalls Vierter wurde er bei der Weltmeisterschaft 2005 in Ruka im Moguls-Wettbewerb.

Am 1. März 2006 stand Colas als Zweiter in Jisan erstmals auf dem Podest, zwei Wochen zuvor war er bei den Olympischen Winterspielen 2006 Zehnter geworden. Seinen ersten Weltcupsieg konnte Colas am 13. Januar 2007 in Deer Valley feiern. Hinzu kamen in diesem Winter drei weitere Podestplätze. Dies reichte in den Moguls- und Dual-Moguls-Disziplinenwertungen jeweils für den zweiten Platz, wobei er sich beide Male dem Australier Dale Begg-Smith geschlagen geben musste. Zum Abschluss der Saison gewann er bei der Weltmeisterschaft 2007 in Madonna di Campiglio die Dual-Moguls-Silbermedaille.

In der Saison 2007/08 gewann Colas zwei Weltcuprennen, wobei in der Disziplinenwertung wiederum nur Begg-Smith besser war. Weitere zwei Siege konnte er in der Saison 2008/09 feiern; trotz drei zusätzlichen Podestplätzen reichte es hinter dem Kanadier Alexandre Bilodeau erneut nur zum zweiten Platz in der Disziplinenwertung. Enttäuschend verlief die Weltmeisterschaft 2009 in Inawashiro mit einem zwölften Platz als bestem Ergebnis. In der Weltcupsaison 2009/10 gewann Colas drei Rennen und war nie schlechter als auf dem sechsten Platz klassiert, was für den zweiten Platz in der Disziplinenwertung reichte. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 lag er nach der Qualifikation in Führung, fiel dann aber auf den sechsten Platz zurück.

Colas dominierte die Weltcupsaison 2010/11. Er gewann viermal und wurde dreimal Zweiter sowie zweimal Dritter. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deer Valley konnte er seiner Favoritenrolle gerecht werden und gewann die Goldmedaille im Moguls-Wettbewerb. Im letzten Rennen der Saison sicherte er sich durch den Tagessieg in Myrdalen-Voss sowohl den erstmaligen Gewinn des Moguls-Disziplinenweltcups als auch den des Gesamtweltcups.

Colas beendete nach der Saison 2013/14 sein aktive Karriere.[1]

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Colas errang bis jetzt 28 Podestplätze, davon 13 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
13. Januar 2007 Deer Valley USA Dual Moguls
26. Januar 2008 Mont Gabriel Kanada Moguls
1. März 2008 Mariánské Lázně Tschechien Moguls
29. Januar 2009 Deer Valley USA Moguls
31. Januar 2009 Deer Valley USA Moguls
16. Januar 2010 Deer Valley USA Moguls
21. Januar 2010 Lake Placid USA Moguls
18. März 2010 Sierra Nevada Spanien Moguls
15. Dezember 2010 Méribel Frankreich Dual Moguls
22. Januar 2011 Lake Placid USA Moguls
23. Januar 2011 Lake Placid USA Moguls
20. März 2011 Myrdalen-Voss Norwegen Dual Moguls

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • 2 französische Meistertitel (2003, 2004)
  • 1 Sieg im Europacup

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Time to say good-bye: Freestyle Skiing retirements (Englisch) FIS-Ski.com. 30. April 2014. Abgerufen am 5. Mai 2014.