Guillaume de Tonquédec

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De Tonquédec, 2013.

Guillaume de Tonquédec (* 18. Oktober 1966 in Paris, als Guillaume de Quengo de Tonquédec) ist ein französischer Schauspieler in Film und Theater.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Bekannt wurde Guillaume de Tonquédec nach ersten Filmrollen in Pierre Granier-Deferres Erpreßt – Das geheimnisvolle Foto und Francis Husters On a volé Charlie Spencer 1988 mit der von Gérard Brach geschriebenen Mini-Serie Civilisations. Im Kino folgten weitere Nebenrollen an der Seite von Alain Delon und Maruschka Detmers in Claude Zidis Deux sowie in Krzysztof Kieslowskis Die zwei Leben der Veronika. Seine erste Hauptrolle war die des Abiturienten Jules Martin in Charles Nemes’ Komödie Tableau d’honneur (1992): Mit Problemen in der Schule und der ersten Liebe im Stress muss er sich noch um die Eheprobleme seiner Eltern (Claude Jade, Philippe Khorsand) kümmern.

Neben seiner Arbeit im Film trat der Franzose auch am Theater in zahlreichen Hauptrollen in Erscheinung, unter anderem in Roman Polańskis Inszenierung von Strindbergs Hedda Gabler. Im Fernsehen wurde er vor allem durch die Serie Commissaire Cordier einem breiten Publikum bekannt, in der er die Figur des Thomas Sorensen verkörpert. 2013 gewann er für seine Nebenrolle in der Spielfilmkomödie Der Vorname den César als bester Nebendarsteller. Die Rolle des Claude hatte er zuvor bereits auf der Bühne verkörpert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Guillaume de Tonquédec. In: Alain Martin: La Double vie de Véronique, au coeur du film de Kieslowski, 2006, S. 84.

Weblinks[Bearbeiten]