Guilvinec

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Guilvinec (Ar Gelveneg)
Wappen von Guilvinec
Guilvinec (Frankreich)
Guilvinec
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Quimper
Kanton Guilvinec
Koordinaten 47° 48′ N, 4° 17′ W47.795277777778-4.28388888888895Koordinaten: 47° 48′ N, 4° 17′ W
Höhe 0–17 m
Fläche 2,46 km²
Einwohner 2.934 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 1.193 Einw./km²
Postleitzahl 29730
INSEE-Code
Website http://www.leguilvinec.com/

Hafen von Guilvinec

Guilvinec (bretonisch Ar Gelveneg) ist eine französische Gemeinde im Département Finistère mit 2934 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) und Kantonshauptstadt des gleichnamigen Kantons.

Lage[Bearbeiten]

Der Ort befindet sich im Südwesten der Bretagne an der Atlantikküste. Quimper liegt 25 km nördlich, Brest 67 km nördlich und Paris etwa 500 km östlich (Angaben in Luftlinie).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009
Einwohner 4804 5037 5012 4604 4091 3365 3042 2945

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wirtschaft von Guilvinec ist geprägt vom Fischfang. Hier befindet sich einer der wichtigsten Fischereihäfen der Bretagne. Nach Boulogne-sur-Mer wurde hier 2011 die größte Menge an gefangenem Fisch verkauft (17.985 t), dessen Wert den der verkauften Fische in anderen bretonischen Häfen weit überstieg (65.825.000 Euro).[1]

Bei Quimper befindet sich die nächste Abfahrt an der Schnellstraße E 60 / N 165 (Brest–Nantes) und ein Regionalbahnhof an der überwiegend parallel verlaufenden Bahnlinie.

Der Bahnhof von Brest ist Endpunkt des TGV Atlantique nach Paris. Die nächsten Regionalflughäfen sind der Flughafen Lorient Bretagne Sud bei Lorient und der Flughafen Brest nahe Brest.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Sévrier im französischen Département Haute-Savoie ist seit 2004 Partnergemeinde von Guilvinec.

Sehenswürdigkeiten von Guilvinec[2][Bearbeiten]

  • Èglise Sainte Anne. Der Kirchturm der relativ schmucklosen Kirche Sainte Anne von Guilvinec wurde wegen Geldmangel nie vollständig ausgeführt. In Inneren befindet sich eine Holzstatue und eine Tapisserie von einem Freund Picassos
  • HaliOtika.[3] Ein Fischmuseum der besonderen Art. Neben der Darstellung verschiedener Fangtechniken und Erklärung des historischen Lebens der Fischer von Guilvenec erhält der Besucher Zutritt zur täglichen Fischversteigerung
  • Lycée Professional Maritime de Guilvinec mit angeschlossenem Internat. Das 1990 erbaute Gymnasium ist eine staatlich unterstützte Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte für mit dem Meer verbundene Berufe wie Meeresfischerei, Gewerbe oder Marine.
  • Marin (TI AR MARTOLOD). Historisches ehemaliges Fischerheim, heute kommunales Museum und Bibliothek
  • Chateau/Manoir de Kergoz. Von dem ruinenhaften Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert hat sich insbesondere das mächtige Taubenhaus erhalten, das sich heute in Privatbesitz befindet
  • Chapelle Saint Tremeur
  • Leuchtturm/Phare du Môle, der seit 1922 in Betrieb ist
  • Schiffsfriedhof. Einige Schiffsrümpfe von 1920 und 1935 vermodern hier und sind seit vielen Jahren ein geschätztes Motiv der Fotografen
  • Zahlreiche monotholitische Steinkreuze
  • Werk des französischen Künstlers Bernard Buffet (1928–1999) von 1983; Motiv: Le Phare de Guilvinec

Literatur[Bearbeiten]

  • Agathe Trebern: Le Guilvinec et son canton. Verlag Alan Sutton, 2001, ISBN 2-84253-593-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guilvinec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. PDF bei www.franceagrimer.fr
  2. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Guilvinec
  3. HaliOtika Umweltmuseum von Guilvinec