Gulkewitschi

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Stadt
Gulkewitschi
Гулькевичи
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Südrussland
Region Krasnodar
Rajon Gulkewitschi
Gegründet 1875
Stadt seit 1961
Fläche 21 km²
Bevölkerung 35.244 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1678 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 100 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 86160
Postleitzahl 352190–352195
Kfz-Kennzeichen 23, 93, 123
OKATO 03 213 501
Website gulkevichi.com
Geographische Lage
Koordinaten 45° 22′ N, 40° 41′ O45.36666666666740.683333333333100Koordinaten: 45° 22′ 0″ N, 40° 41′ 0″ O
Gulkewitschi (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Gulkewitschi (Region Krasnodar)
Red pog.svg
Lage in der Region Krasnodar
Liste der Städte in Russland

Gulkewitschi (russisch Гулькевичи) ist eine Stadt mit 35.244 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] in der Region Krasnodar im südlichen Russland.

Lage[Bearbeiten]

Gulkewitschi befindet sich im Kaukasusvorland im östlichen Teil der Region Krasnodar, etwa 150 km von deren Hauptstadt Krasnodar entfernt. Es liegt nahe dem linken Ufer des Flusses Kuban. Die nächstgelegene Stadt ist das 20 km nordwestlich von Gulkewitschi liegende Kropotkin.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Gründungsjahr der Stadt gilt 1875, als die Eisenbahnstrecke von Rostow am Don nach Wladikawkas eröffnet wurde, an der Gulkewitschi zunächst als Stationssiedlung angelegt wurde. Der Ortsname wurde nach dem Familiennamen des damaligen lokalen Grundbesitzers Nikolai Gulkewitsch gewählt. Trotz Eisenbahnanschluss war die Siedlung aber noch bis in die 1920er-Jahre ein armes und rückständiges Dorf. Als im Zuge der Industrialisierung der Sowjetunion auch hier mehrere Fabriken errichtet wurden, wurde Gulkewitschi als Arbeitersiedlung ausgebaut. 1961 erhielt es den Stadtstatus.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 20.280
1970 22.052
1979 27.290
1989 31.668
2002 35.141
2010 35.244

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Gulkewitschi liegt nahe der Fernstraße M29 und an einer wichtigen südrussischen Eisenbahnstrecke. Obwohl der Rajon Gulkewitschi, wie auch weite Teile der Region Krasnodar, landwirtschaftlich geprägt sind, existieren in der Stadt mehrere Industriebetriebe, darunter zwei Stahlbetonfabriken, ein Baustoffwerk sowie Nahrungsmittelbetriebe.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]