Gundersen-Methode
Die Gundersen-Methode ist ein Startmodus in der Nordischen Kombination. Ursprünglich wurde in der Nordischen Kombination erst nach dem Langlauf aufgrund eines komplizierten Schlüssels berechnet, wer den Wettkampf gewonnen hatte. Der Norweger Gunder Gundersen entwickelte in den 1980er Jahren den nach ihm benannten Startmodus, in dem die Sportler mit den Zeitabständen ins Rennen gehen, die aufgrund des Sprungergebnisses errechnet wurden. So werden pro Meter auf der Großschanze bis zu 1,2 Punkte und auf der Normalschanze zwei Punkte gerechnet. Zwischen den Startern werden je zwei Punkte acht Sekunden Abstand berechnet. Dadurch, dass der Erste der Langläufer, der ins Ziel kommt, auch der Sieger des Wettbewerbs ist, ist diese Methode des Langlaufstarts zuschauerfreundlicher als die klassische Variante.