Gunnar Ekelöf

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Ekelöf im Jahr 1967

Bengt Gunnar Ekelöf (Aussprache: [ˌgɵnːaɹ ˈeːkəløːv], * 15. September 1907 in Stockholm; † 16. März 1968 in Sigtuna) war ein schwedischer Schriftsteller.

Ekelöf wird zu den bedeutenden schwedischen Lyrikern des 20. Jahrhunderts gezählt. Zuweilen wird er als der radikalste unter den Dichtern der schwedischsprachigen Moderne bezeichnet. In seinem Werk finden sich Elemente von Symbolismus und Surrealismus. Beeinflusst haben ihn anfangs insbesondere der französische Surrealismus und die Musik Igor Strawinskis. Später entwickelte er klarere, intellektuellere Ausdrucksformen unter dem Eindruck von Lao-Tse. Die Spätwerke der 60er Jahre (die Diwandichtung) spielen sich in Byzantion des Mittelalters ab.

Ekelöf wirkte auch als Kunst- und Literaturkritiker. Er war ab 1958 Mitglied der Schwedischen Akademie.

Primärliteratur[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • J. Trinkwitz: Studien zur Poetik Gunnar Ekelöfs, Verlag Peter Lang, Frankfurt 2001, ISBN 3631369212

Weblinks[Bearbeiten]