Gurban Berdiýew

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Gurban Berdiýew

Berdiýew im November 2009 bei einer Pressekonferenz

Spielerinformationen
Voller Name Gurban Bekiýewiç Berdiýew
Geburtstag 25. August 1952
Geburtsort AşgabatTurkmenische SSR, UdSSR
Größe 178 cm
Position Abwehrspieler
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1971–1976
1977
1978
1979–1980
1980
1981–1985
Stroitel Aschchabad
Kairat Alma-Ata
Kolchostschy Aschchabad
FK SKA Rostow
FK Rostow
Kairat Alma-Ata
134 (16)
20 0(5)
38 0(3)
35 0(3)
10 0(4)
129 (28)
Stationen als Trainer
1986–1989
1991–1992
1993–1994
1994–1995
1996
1997–1999
1997–1999
2000–2001
2001–2013
Chimik Dschambul
Chimik Dschambul
Gençlerbirliği Ankara
Qairat Almaty
Kaspij Aqtau
Nisa Aşgabat
Turkmenistan
Kristall Smolensk
Rubin Kasan
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Gurban Berdiýew (russisch Курбан Бекиевич Бердыев/Kurban Bekijewitsch Berdyjew; * 25. August 1952 in Aşgabat, Turkmenische SSR) ist ein turkmenischer Fußballtrainer und ehemaliger sowjetischer Fußballspieler.

Nach seiner Zeit als aktiver Fußballer in den 1970er und 80er Jahren ist er als Trainer tätig. Nach Erstligastationen in Turkmenistan, Kasachstan und der Türkei, sowie als Nationaltrainer Turkmenistans ist er seit 2001 Chefcoach und Vizepräsident von Rubin Kasan. Er führte den Club von der zweiten russischen Spielklasse 2002 in die Premjer-Liga und zu Meisterschaften in den Jahren 2008 und 2009.

Karriere[Bearbeiten]

Berdiýew kam mit 1966 zur Jugendmannschaft vom Club Kolchostschy aus seiner Heimatstadt, für den er auch 1971 sein Debüt in der zweithöchsten Spielklasse der Sowjetunion gab; nach sechs Jahren beim Club in zweiter und dritter Liga, wechselte er 1977 für ein Jahr zum kasachischen Topclub Kairat in die höchste Spielklasse der UdSSR, konnte sich aber nicht durchsetzen und ging zurück zu seinem Heimatclub. 1979 holte ihn der Erstligist FK SKA Rostow, von dem er 1981 ein zweites Mal zu Kairat wechselte, diesmal mit mehr Erfolg. Bis zu seinem Karriereende 1985 spielte er für den Club meist in der höchsten sowjetischen Spielklasse.

Im Anschluss an seine aktive Laufbahn engagierte ihn der kasachische Drittligist Chimik Dschambul ihm 1986 als Trainer. Nach dem Ende der UdSSR trainierte er in den 1990er Jahren mehrere kasachische, turkmenische und türkische Erstligaclubs, so 1992/93 Gençlerbirliği Ankara und 1997 bis 1999 Nisa Aşgabat, mit dem er 1998 Meister und 1999 Pokalsieger wurde. Während dieser Zeit war er auch Chefcoach der turkmenischen Nationalmannschaft.

Im Anschluss daran übernahm er 2000 erstmals einen russischen Club, den 2.-Ligisten Kristall Smolensk, bevor er nach einigen Monaten zum Ligakonkurrenten Rubin Kasan wechselte. Mit diesem gelang ihm 2002 der Aufstieg, mit einem Dritten Platz in der Debütsaison. Lediglich 2004 konnte er den Club nicht zu einer Europapokalteilnahme führen; bevor ihm 2008 mit der Meisterschaft der größte Erfolg seiner Laufbahn wie des Clubs gelang, den er gleich ein Jahr später wiederholen konnte.

Erfolge[Bearbeiten]

Privatleben[Bearbeiten]

Gurban Berdiýew ist in zweiter Ehe verheiratet. Aus seiner ersten Ehe stammt sein Sohn Marat (* 1975), der heute als Musikproduzent arbeitet. Aus seiner zweiten Ehe hat er eine Tochter und einen Sohn: Aýlar (* 1990) und Alaberd (* 1996).

Weblinks[Bearbeiten]