Gurten (Oberösterreich)

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Gurten
Wappen von Gurten
Gurten (Oberösterreich) (Österreich)
Gurten (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 16,22 km²
Koordinaten: 48° 14′ N, 13° 21′ O48.24111111111113.344722222222400Koordinaten: 48° 14′ 28″ N, 13° 20′ 41″ O
Höhe: 400 m ü. A.
Einwohner: 1.174 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 72 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4942
Vorwahl: 07757
Gemeindekennziffer: 4 12 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gurten 81
4942 Gurten
Politik
Bürgermeister: Karl Pumberger-Kasper (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(19 Mitglieder)
5 SPÖ, 11 ÖVP, 3 FPÖ
Lage der Gemeinde Gurten im Bezirk Ried im Innkreis
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gurten ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 1174 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Geografie[Bearbeiten]

Gurten liegt auf 400 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,5 km, von West nach Ost 5,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 16,3 km². 22,7 % der Fläche sind bewaldet, 66,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind Baumgarten, Dorf, Edt, Freiling, Gurten, Itzenthal, Mittermoos, Oberndorf, Ranzing, Reiset, Schmalzberg, Schmiedhof, Schoppering, Wagnerberg.

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Rot schräg hintereinander drei silberne, heraldische Rosen. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort ist als lateinisch ad curtina (‚beim kleinen Hof‘) in einem Passauer Urbarium im 12. Jahrhundert erwähnt, und gehörte zum Bistum Passau.[1] Bis 1779 war der Ort bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Österreich ob der Enns. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Michael Gerstberger (1867-1931), Landwirt und Politiker.
  • Josef Penninger (* 5. September 1964), Genetiker und wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften).
  • Josef Fill (* 16. Juli 1939 in Afing, Südtirol) ist ein österreichischer Unternehmer und Politiker (ÖVP) im Ruhestand. Er war von 2000 bis 2004 Landesrat in der oberösterreichischen Landesregierung.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber in Gurten ist die Fill Gesellschaft m.b.H., ein international tätiges Sondermaschinen- und Anlagenbauunternehmen für verschiedene Industriebereiche. Die Geschäftstätigkeit umfasst die Bereiche Metall, Kunststoff und Holz für die Automobil-, Luftfahrt-, Windkraft-, Sport- und Bauindustrie, der Betrieb ist besonders für innovative Lösungen und intensive Forschung und Entwicklung bekannt. Der 1966 gegründete Familienbetrieb beschäftigt mehr als 550 Mitarbeiter.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Karl Pumberger-Kasper von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.143 Einwohner, 2001 dann 1.233 Einwohner. 2009 wurden in einer Vorzählung 1.206 Einwohner ermittelt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ostansicht der Pfarrkirche hl. Stephan
  • Pfarrkirche hl. Stephan
Ein gotischer Sakralbau, wobei dem Turm ein barockes Obergeschoss mit einem Zwiebelhelm aufgesetzt wurde. Die Inneneinrichtung stammt teilweise aus den Werkstätten der Schwanthalers.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gurten, Upper Austria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urb Passau Dk 8.75, in:  Isolde Hausner, Elisabeth Schuster, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kommission für Mundartkunde und Namenforschung (Hrsg.): Altdeutsches Namenbuch: die Überlieferung der Ortsnamen in Österreich und Südtirol von den Anfängen bis 1200. Teil 10, 1989, S. 474.