Gusow-Platkow

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gusow-Platkow
Gusow-Platkow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gusow-Platkow hervorgehoben
52.57722222222214.33510Koordinaten: 52° 35′ N, 14° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Neuhardenberg
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 37,88 km²
Einwohner: 1202 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15306
Vorwahl: 03346
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 190
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Allee 72
15320 Neuhardenberg
Bürgermeister: Karlheinz Klein (parteilos)
Lage der Gemeinde Gusow-Platkow im Landkreis Märkisch-Oderland
Altlandsberg Alt Tucheband Bad Freienwalde Beiersdorf-Freudenberg Bleyen-Genschmar Bliesdorf Buckow Falkenberg Falkenhagen Fichtenhöhe Fredersdorf-Vogelsdorf Garzau-Garzin Golzow Gusow-Platkow Heckelberg-Brunow Höhenland Hoppegarten Küstriner Vorland Lebus Letschin Lietzen Lindendorf Märkische Höhe Müncheberg Neuenhagen bei Berlin Neuhardenberg Neulewin Neutrebbin Oberbarnim Oderaue Petershagen/Eggersdorf Podelzig Prötzel Rehfelde Reichenow-Möglin Reitwein Rüdersdorf bei Berlin Seelow Strausberg Treplin Vierlinden Waldsieversdorf Wriezen Zechin Zeschdorf BrandenburgKarte
Über dieses Bild
Evangelische Kirche Platkow als Ruine, 1974
„Derfflinger-Eiche“ auf der Grenze zwischen Gusow und Werbig

Gusow-Platkow [ˈguːzoː ˈplatkoː] ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). Sie wird vom Amt Neuhardenberg verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Gusow-Platkow liegt im südöstlichen und östlichen Teil des Amtsgebietes des Amtes Neuhardenberg. Die Gemeinde grenzt im Norden und Nordosten an die amtsfreie Gemeinde Letschin, im Osten und Südosten an die amtsfreie Stadt Seelow, im Südwesten an die Gemeinde Vierlinden (Amt Seelow-Land), im Westen und Nordwesten an die Gemeinde Neuhardenberg (Amt Neuhardenberg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Nach der Hauptsatzung der Gemeinde gliedert sich die Gemeinde in die Ortsteile[2]:

  • Gusow mit dem bewohnten Gemeindeteil Karlshof und dem Wohnplatz Gusower Loose[3]
  • Platkow mit dem bewohnten Gemeindeteil Neuhof und den Wohnplätzen Paschenbrück und Platkower Loose[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Platkow ist eines der ältesten Dörfer im Landkreis Märkisch-Oderland und wurde im Jahr 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Die Rittergüter von Gusow und Platkow wurden 1448 durch das märkische Adelsgeschlecht von Schapelow erworben und gingen 1649 in den Besitz des brandenburgischen Generalfeldmarschalls Georg von Derfflinger über. 1745 gingen die Güter an die Podewilssche Herrschaft. Die Gemeinde Gusow-Platkow entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Gusow und Platkow.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Gusow-Platkow:
Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen (2013)
Jahr Einwohner
1875 3 389
1890 3 063
1910 2 694
1925 2 525
1933 2 533
1939 2 320
1946 2 526
1950 2 819
1964 2 168
1971 2 073
Jahr Einwohner
1981 1 741
1985 1 688
1989 1 647
1990 1 610
1991 1 568
1992 1 531
1993 1 496
1994 1 474
1995 1 460
1996 1 452
Jahr Einwohner
1997 1 427
1998 1 459
1999 1 441
2000 1 416
2001 1 438
2002 1 418
2003 1 417
2004 1 421
2005 1 406
2006 1 384
Jahr Einwohner
2007 1 387
2008 1 356
2009 1 307
2010 1 282
2011 1 233
2012 1 230
2013

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[5].

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 10 Gemeindevertretern.

  • WG Bauernverband MOL 2 Sitze
  • WG SV Preußen Gusow 24 e.V. 2 Sitze
  • FFW Gusow-Platkow 4 Sitze
  • WG Geschichtsfreunde 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[6]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau durch einen silbernen Wellenbalken geteilten Schildfuß, in Gold eine schwarze Eiche mit 13 grünen Blättern und zwei Früchten, deren Stamm von einer silbernen Blitzrinne gespalten ist; begleitet rechts von einem Bündel mit sieben durchbrochenen schwarzen Kornhalmen, links von einer grünen Tabakstaude mit zwei Blattpaaren und einem Blütenstand mit 6 roten Blüten.“[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Gusow-Platkow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Museen[Bearbeiten]

  • Schloss Gusow: mit Museum in dem Zinnfiguren u. a. Einblicke in die brandenburg-preußische und deutsche Geschichte geben

Personen[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Hauptsatzung der Gemeinde Gusow-Platkow vom 2. Februar 2009 Dokument
  3. a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg - Gemeinde Gusow-Platkow
  4. Bildung einer neuen Gemeinde Gusow-Platkow. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. Oktober 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 45, 14. November 1997, S.926.
  5. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  6. Ergebnisse der Kommunalwahl 2008 Amtsblatt des Amtes Neuhardenberg vom 8. Oktober 2008 PDF

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gusow-Platkow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Historischer Führer- Stätten und Denkmale der Geschichte in den Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder), Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin, 1. Auflage 1987, Seite 319