Gussinoosjorsk

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Stadt
Gussinoosjorsk
Гусиноозёрск
Föderationskreis Sibirien
Republik Burjatien
Rajon Selenga
Gegründet 1939
Stadt seit 1953
Fläche 13 km²
Höhe des Zentrums 580 m
Bevölkerung 24 982 Einw. (Stand: 2006)
Bevölkerungsdichte 1922 Ew./km²
Zeitzone UTC+8 (Sommerzeit: UTC+9)
Telefonvorwahl (+7)30145
Postleitzahl 671160–671162
Kfz-Kennzeichen 03
OKATO 81 248 501
Geographische Lage
Koordinaten: 51° 17′ N, 106° 30′ O51.283333333333106.5580Koordinaten: 51° 17′ 0″ N, 106° 30′ 0″ O
Gussinoosjorsk (Russland)
DEC
Gussinoosjorsk (Burjatien)
DEC
Republik Burjatien
Liste der Städte in Russland

Gussinoosjorsk (russisch Гусиноозёрск) ist eine Stadt in der Republik Burjatien (Russland) mit 24.982 Einwohnern (Berechnung 2006).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Stadt liegt in Transbaikalien, etwa 110 km südwestlich der Republikhauptstadt Ulan-Ude, am Nordostende des Gussinojesees in der breiten, von der Selenga durchflossenen Niederung zwischen den Ausläufern des Chamar-Daban im Westen und Selengagebirge im Osten.

Die Stadt Gussinoosjorsk ist Verwaltungszentrum des Selenga-Rajons (Selenginski rajon).

Gussinoosjorsk liegt an der Straße A165 Ulan-Ude – mongolische Grenze und fünf Kilometer von der Station Sagustai der Transmongolischen Eisenbahn Ulan-Ude – NauschkiUlaanbaatar entfernt.

[Bearbeiten] Geschichte

Gussinoosjorsk entstand 1939 als Siedlung Schachty im Rahmen der Erschließung hier entdeckter Braunkohlenlagerstätten und erhielt 1953 unter dem heutigen Namen Stadtrecht. Die Benennung erfolgte nach dem See, russisch für Gänsesee.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1959 11.600 *
1979 22.300 *
1989 29.800 *
2002 26.502 **
2006 24.982

Anmerkung: * Volkszählung (gerundet) ** Volkszählung

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Gussinojesee südlich der Stadt

Am gegenüberliegenden, südwestlichen Ende des Sees existiert etwa 30 Kilometer von Gussinoosjorsk entfernt bei der heutigen Siedlung Gussinoje Osero seit 1741 ein buddhistisches Kloster.

Im Dorf Nowoselenginsk, etwa 25 Kilometer südöstlich, gibt es ein ursprünglich bereits 1845 gegründetes Museum für die hierher verbannten und teilweise im Ort begrabenen Dekabristen.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Hauptwirtschaftzweig der Stadt ist die Braunkohlenförderung, die während der Wirtschaftskrise der 1990er Jahre zeitweise zum Erliegen kam, im Cholboldschin-Tagebau (Холбольджинский/ Cholboldschinski) am Ostufer des Gussinojesees und die darauf basierende Energiewirtschaft mit dem von der OGK-3 betriebenen Gussinoosjorsker Wärmekraftwerk (Гусиноозёрская ГРЭС/ Gussinoosjorskaja GRES). Daneben gibt es Betriebe der Leicht- und Lebensmittelindustrie sowie der Bauwirtschaft.

[Bearbeiten] Weblinks

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