Gustav-Adolf-Kirche (Erfurt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gustav-Adolf-Kirche

Die Gustav-Adolf-Kirche ist eine evangelische Pfarrkirche im Stadtteil Herrenberg in Erfurt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kirche inmitten von Plattenbauten

Die Gustav-Adolf-Kirche entstand, da die beiden benachbarten Dörfer Melchendorf und Dittelstedt katholisch waren, die Anzahl evangelischer Einwohner aber durch Zuzug seit dem 19. Jahrhundert stetig wuchs. So wurde die Kirche 1900/1901 in der freien Flur zwischen Melchendorf im Süden und Dittelstedt im Norden im neoromanischen Stil errichtet. 1945/1946 wurde die Inneneinrichtung der Kirche geplündert und verwüstet. Ab 1948 erfolgte der Wiederaufbau und 1951 konnte die Kirche wieder geweiht werden. Ab 1980 entstand auf diesem Gebiet der Plattenbau-Stadtteil Herrenberg, der die Kirche heute umgibt, und in dem die meisten Gemeindemitglieder leben. Zur DDR-Zeit war in diesem Zusammenhang der Abriss der Kirche geplant, der jedoch wegen Protesten der Bevölkerung nicht durchgeführt wurde.[1] Durch Abriss von Plattenbauten nach der Jahrtausendwende steht die Kirche wieder frei und ist weithin sichtbar.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Frank Seyfarth: 1100 Jahre Dittelstedt 900–2000. Druck- und Verlagshaus Erfurt, Erfurt 1999, ISBN 3-000042628, S. 106 f.

Weblinks[Bearbeiten]

50.95599444444411.075030555556Koordinaten: 50° 57′ 22″ N, 11° 4′ 30″ O