Gustav (Band)

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Eva Jantschitsch alias Gustav (Eröffnung der Wiener Festwochen 2009)

Gustav ist ein Musikprojekt aus Wien, das am ehesten dem Pop mit elektronischen Einflüssen zuzurechnen ist. Eva Jantschitsch ist die Musikerin, die hinter dem Namen Gustav steht. Der Name des Projekts rührt vom ursprünglichen Kinderwunsch ihres Vaters nach einem Sohn, welcher dann den Namen Gustav bekommen hätte.

Eva Jantschitsch[Bearbeiten]

Gustav (Popfest 2011)

Jantschitsch wuchs in Graz auf und lebt seit 1997 in Wien. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst visuelle Mediengestaltung und digitale Kunst bei Peter Weibel und Karel Dudesek. Ihren ersten Auftritt als Musikerin absolvierte sie beim Frauenbandenfest im Ernst-Kirchweger-Haus 2002. In diesem feministischen Kontext entstanden Netzwerke, die bis heute bestehen.

2005 wurde Gustav mit dem Amadeus Austrian Music Award als „FM4 Alternative Act des Jahres“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer Auftragsarbeit für die Wiener Festwochen komponierte sie Teile der Musik für das Stück Draußen tobt die Dunkelziffer von Kathrin Röggla. 2009 trat sie neben Dulce Pontes, Juliette Gréco, Wolfgang Ambros und Willi Resetarits bei der Eröffnung der Wiener Festwochen auf. Für den Faust-Schwerpunkt der Salzburger Festspiele 2011 komponierte sie im Auftrag der Freunde der Salzburger Festspiele den 12-teiligen Liederzyklus Unterhaltungsmusik zur Suche nach Erkenntnis, der am 10. August unter Mitwirkung von Ben Becker uraufgeführt wurde.[1] Im Jänner 2013 erhielt sie den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie Beste Musik für den Film Grenzgänger. Im selben Jahr wurde sie für den österreichischen Theaterpreis Nestroy, für die Musik zu Der Alpenkönig und der Menschenfeind nominiert.

Theater und Filmmusik[Bearbeiten]

Backingband[Bearbeiten]

Bei Live-Auftritten wird Jantschitsch/Gustav meist von Oliver Stotz und Elise Mory begleitet.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Verlass die Stadt
  AT 33 30.05.2008 (6 Wo.)
[3]

Alben[Bearbeiten]

  • Rettet die Wale, 21. März 2004, Label: Mosz (Cargo Records)
  • Verlass die Stadt, 16. Mai 2008, Label: Chicks on Speed Records

Andere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Die Pranke der Natur und wir Menschen Musik für Hörspiel zu Texten von Alexander Kluge, Regie: Karl bruckmaier (BR2 Hörspiel & Medienkunst)
  • We Shall Overcome Remix von Wighnomy Bros.'12 (Freude am Tanzen)
  • Amocco von BandkollektivSongs of Suspects (Karate Joe Rec.)
  • Piraten mit Binder & Krieglstein, (Essay Recordings)
  • Have Yourself a Merry Little Christmas als Download-Single
  • Pudel Produkte 12 (Incl. Monolake Remix, Vinyl Maxi-Single), Verlass Die Stadt (Limonious Remix)
  • Yola von Agenda Lobkov & Lichtenberg – 2007 Albumtitel: As Happy as I Can
  • Hiho country Boy/We Shall Overcome Aber das leben Lebt/Gustav Covers – Splitsingle 7' (sand rec)
  • Der Seuchenprinz, Teil 3 Hörspiel von Jens Rachut (Nobistor)
  • Me Protools You Jane auf dem Album Crash Symbols der Band Liger (Beatismurder Records)
  • Hard Life auf dem Sampler The Risk Of Burns Exist (Rhiz Records)
  • Komm und tanz mit mir auf dem Album Walzerköning von laokoongruppe (Konkord)
  • Roger.Over.Stop auf dem gleichnamigen Album von Nitro Mahalia (Interstellar Records)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Salzburger Festspiele 2011: Auf eigene Faust - Gustav - Unterhaltungsmusik zur Suche nach Erkenntnis (abgerufen am 22. August 2011)
  2. http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=960334225&activateTab=detail_cast#content
  3. Chartverfolgung Österreich

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gustav – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien