Gustav Höcker

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Wilhelm Emil Gustav Höcker (* 28. September 1832 in Eilenburg; † 11. Oktober 1911 in Breslau) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Gustav Höcker wird am 28. September 1832 als Sohn eines Coloristen in der Eilenburger Textilindustrie in einer Vorstadt Eilenburgs geboren, die später eingemeindet wurde. Seine Kindheit verbringt er in seiner Geburtsstadt, die durch die frühe Industrialisierung von sozialen Gegensätzen geprägt war. Seine höhere Schulbildung erhält er in Chemnitz und an der als vortrefflich geltenden Schulanstalt Kloschwitz bei Plauen. Bis zu seinem 26. Lebensjahr ist er in dem, von ihm ungeliebten Beruf des Kaufmannes tätig. Erst dann kann er sich seiner großen Liebe, der Schriftstellerei, zuwenden und hinterlässt ein außerordentlich umfangreiches Werk. In der deutsche Literaturgeschichte machte er sich als Erzähler einen Namen. Da er in einer Zeit großer geschichtlicher Ereignisse aufwuchs, sind seine Erzählungen Spiegelbild des 19. Jahrhunderts. Er widmet sich mit seinem schriftstellerischem Schaffen unter anderem dem Leben bedeutender Musiker wie Beethoven, Haydn und Mozart. Gustav Höcker schreibt außerdem über Schauspieler und Politiker, aber auch Kriminalromane. Als Vorbilder dienten ihm Charles Dickens, aber auch Karl Gutzkow und Ferdinand Stolle als unmittelbarer Förderer. Viele seiner Lebensjahre verbringt er in Karlsruhe. Seinen Lebensabend verbringt Gustav Höcker im schlesischen Breslau, wo er am 11. Oktober 1911 verstirbt.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]