Gustav Kadelburg

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Gustav Kadelburg (1904)
Gustav Kadelburg (ganz rechts) beim Skat mit Adolph L'Arronge (Dt. Theater Berlin), Paul Lindau (Hoftheater Meiningen) und August Förster (Hofburgtheater Wien). Zeichnung von C.W. Allers, 1887

Gustav Kadelburg, auch Gustaf Kadelburg, (* 26. Juli 1851 in Pest; † 11. September 1925 in Berlin) war ein österreichischer Theaterschauspieler, Stückeschreiber und Librettist.

Leben[Bearbeiten]

Franz von Schönthan (links) und Gustav Kadelburg, 1889

Kadelburg, Bruder des Schauspieler Heinrich Kadelburg, debütierte 1868 in Halle, wo er in bescheidener Stellung begann. Sein erster größerer Auftritt auf einer Theaterbühne war 1869 in Leipzig. Zwei Jahre später trat er im Wallner-Theater in Berlin auf.

Obwohl als Schauspieler sehr erfolgreich, beendete er seine Schauspielkarriere und schrieb nur noch Komödien und Libretti, zum Beispiel zur Operette Alt-Wien nach der Musik von Joseph Lanner. Viele seiner Lustspiele entstanden in Zusammenarbeit mit Oscar Blumenthal oder Franz von Schönthan als Koautoren. Am bekanntesten wurde das wesentlich später von Ralph Benatzky vertonte Lustspiel Im weißen Rößl (1896).

Kadelburgs Grabstätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]