Gustav Lindau

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Gustav Lindau (* 2. Mai 1866 in Dessau; † 10. Oktober 1923 in Berlin) war ein deutscher Mykologe und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Lindau“.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gustav Lindau begann seine naturgeschichtlichen Studien in Heidelberg und später Berlin, wo er Schüler von Simon Schwendener (1829-1919) wurde. 1888 promovierte er mit einer These zu Apothecien von Flechten. 1890 wurde er Direktor des Botanischen Gartens in Münster und Assistent von Julius Oscar Brefeld (1839-1925).

Seit 1892 war er in Berlin als Assistent im botanischen Garten tätig. 1894 habilitierte er und wurde Privatdozent für Philosophie. Schließlich erhielt er 1902 den Ruf zum Professor.

Ehrentaxon[Bearbeiten]

Ihm zu Ehren wurde die Gattung Lindauea Rendle der Pflanzenfamilie der Akanthusgewächse (Acanthaceae) benannt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Gustav Lindau und Paul Sydow Thesaurus litteraturae mycologicae et lichenologicae. (1908-1917, 5 Bände)
  • Gustav Lindau: Kryptogamenflora für Anfänger. (1911-1914, 6 Bände)

Literatur[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  •  Robert Zander, Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold (Hrsg.): Handwörterbuch der Pflanzennamen. 13. Auflage. Ulmer Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.

Weblinks[Bearbeiten]