Gustav Schönleber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dünendörfchen, 1901

Gustav Schönleber (* 3. Dezember 1851 in Bietigheim; † 1. Februar 1917 in Karlsruhe) war ein deutscher Maler.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Gustav Schönleber war von Kindheit an auf einem Auge blind, dennoch entwickelte er ein besonderes Talent zum Zeichnen. 1869 begann er mit einem Maschinenbaustudium am Polytechnikum Stuttgart, doch sein Vetter erkannte sein Talent und empfahl ihm zum Studium an der privaten Kunsthochschule Anton Lier in München, wo er von 1870 bis 1873 sein Studium der Landschaftsmalerei aufnahm. Er unternahm Reisen nach Italien und Holland.

Gustav Schönleber unterrichtete von 1880 bis 1917 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Als seine Schüler sind u. a. Friedrich Kallmorgen, Raoul Frank, Gustav Kampmann, Paul Müller-Kaempff, Gerhard Bakenhus, August Groh, Adolf Luntz, Eduard Schloemann und Wilhelm Ritter zu nennen.

Er gehörte zur bevorzugten Auswahl zeitgenössischer Künstler, die das „Komité zur Beschaffung und Bewertung von Stollwerckbildern“ dem Kölner Schokoladeproduzent Ludwig Stollwerck zur Beauftragung für Entwürfe vorschlug. [1]

Werke [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Detlef Lorenz: Reklamekunst um 1900. Künstlerlexikon für Sammelbilder. Reimer, 2000.