Gustav von Bodelschwingh

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Gustav von Bodelschwingh (* 3. November 1872 in Bethel bei Bielefeld; † 26. Februar 1944) war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Missionar.

Leben[Bearbeiten]

Er wurde geboren als Sohn von Friedrich von Bodelschwingh (1831–1910) und Ida von Bodelschwingh.

Er war Hilfsprediger in Bethel und Dünne, später Missionssekretär der Bethel-Mission. In den Jahren 1912–1916 übte er eine Tätigkeit als Missionar in Mlalo (Deutsch-Ostafrika) und auf der Insel Idschwi im Kiwusee an der Grenze des Kongostaates aus.

Nach dem Ersten Weltkrieg wirkte er als Pfarrer in Ahle bei Bünde (Westfalen) und in Dünne. Bodelschwingh ist bekannt als Biograph seines Vaters und Förderer von Eigenheimbauten nach der in Ostafrika üblichen Lehmbauweise, dem Dünner-Lehmbrote-Verfahren. Er ist Begründer der Heimstätte Dünne GmbH, die bis heute die Idee des Bauens als sozialen Prozess propagiert und betreibt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Wolfgang Belitz: Gustav von Bodelschwingh – Der „Lehmbaupastor“ von Dünne. Lit-Verlag, Münster 2007, ISBN 3-825-80469-0, S. 219 Seiten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten]