Gustavo Gutiérrez

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Gutiérrez 2007

Gustavo Gutiérrez Merino OP (* 8. Juni 1928 in Lima, Peru) ist Mitbegründer und Namensgeber der Befreiungstheologie.

Leben[Bearbeiten]

Gutiérrez’ Studien in Lyon, Löwen, Rom und Paris umfassten Medizin, Kunst, Philosophie, Psychologie und Theologie. Er lehrte an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru und war Gastprofessor an mehreren nordamerikanischen Universitäten.[1]

Er ist Begründer und Leiter des Bartolomé de las Casas-Instituts. Auch wurde er an mehreren Universitäten zum Doctor honoris causa ernannt, u.a. in Tübingen, Québec und Freiburg im Breisgau. Seit 1971 arbeitete er in der Christlichen Friedenskonferenz (CFK) mit. 2001 trat er dem Dominikaner-Orden bei. Im Jahr 2003 erhielt er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte "Kommunikation und Humanwissenschaften". Zurzeit arbeitet er im District Rimac in Lima.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Gutiérrez veröffentlichte mehr als zehn Bücher, von denen das wichtigste, Teología de la Liberación (Lima 1972), der Befreiungstheologie ihren Namen gab.

  •  Theologie der Befreiung. Matthias-Grünewald-Verlag, München 1973, ISBN 3-459-00878-4.
  •  Gott oder das Gold. Der befreiende Weg des Bartolomé de Las Casas. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1990, ISBN 3-451-21994-8.
  •  mit Gerhard Ludwig Müller: An der Seite der Armen. Theologie der Befreiung. Sankt-Ulrich-Verlag, Augsburg 2004, ISBN 3-936484-40-6.
  •  Nachfolge Jesu und Option für die Armen. Beiträge zur Theologie der Befreiung im Zeitalter der Globalisierung. Academic Press/Kohlhammer, Fribourg/Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-020526-0.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gustavo Gutiérrez Merino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gustavo Gutierrez, O.P.. In: Department of Theology: People. University of Notre Dame. Abgerufen am 14. Juni 2014.