Gutach (Schwarzwaldbahn)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Höhe: | 294 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,74 km² | |
| Einwohner: |
2155 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 68 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77793 | |
| Vorwahlen: | 07833, 07831 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 039 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 38 77793 Gutach (Schwarzwaldbahn) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Siegfried Eckert | |
| Lage der Gemeinde Gutach (Schwarzwaldbahn) im Ortenaukreis | ||
Gutach (Schwarzwaldbahn) ist eine Gemeinde an der Badischen Schwarzwaldbahn am Fluss Gutach im mittleren Schwarzwald im Ortenaukreis. Den amtlichen Zusatz Schwarzwaldbahn trägt die Gemeinde zur Unterscheidung von Gutach im Breisgau, welches im Breisgau etwas weiter südlich im Landkreis Emmendingen liegt. Zusammen mit den Nachbarorten Kirnbach und Reichenbach ist Gutach die Heimat des Bollenhutes. Dieser Teil der hiesigen Tracht ist inzwischen weltweit als Symbol für den Schwarzwald bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Gutach liegt auf einer Höhe von 259 m bis 850 m. Die Gemarkung umfasst etwa 3200 Hektar.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Gutach (Schwarzwaldbahn) gehören das Dorf Gutach (Schwarzwaldbahn), die Siedlung Beim Mattenbauernhof, der Weiler Wannenbach, die Zinken Herrenbach, Linker Sulzbach, Ramsbach, Rechter Sulzbach, Riesenbach und Wonnenbach, die Häuser und Höfe Beim Löwen, Berntenhof, Bühlerstein, Ebersbach, Saumerhöfe und Wellerhof, die Höfe Blumbach, Bühl, Ob der Kirche und Singersbach und die Wohnplätze Alte Straße, Am Felsen, Bahnhof, Buck, Eckle, Engengraben, Herrengarten, Hohweg, Hohwegschule, Hohwiel, Insel, Leimen, Mausloch, Neudorf, Pfaffenbach, Rebberg, Säge, Steingrün, Turm, Vor-Blumbach, Vor-Ebersbach, Vordersingersbach und Vordersulzbach.[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Bis 1810 gehörte Gutach zu Württemberg. Im "Gränzvertrag zwischen dem Königreich Würtemberg und dem Großherzogthum Baden", der am 2. Oktober 1810 in Paris abgeschlossen wurde [1], kamen mehrere "Stäbe" des Oberamtes Hornberg, so die Gemeinde Gutach, die Stadt Hornberg, Schiltach und Kirnbach an das Großherzogtum Baden. Dort gehörte der Ort zunächst zum Bezirksamt Haslach und fiel dann 1864 an das Bezirksamt Wolfach, aus dem 1939 der Landkreis Wolfach wurde. Als dieser 1973 aufgelöst wurde, kam Gutach an den neuen Ortenaukreis.
siehe auch Burg Gutach
Religionen [Bearbeiten]
Seit 1275 ist in Gutach eine Kirche erwähnt, die von den Herren von Hornberg errichtet worden war. Der Ort ist seit der Einführung der Reformation vorwiegend evangelisch geprägt.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bürgermeister der Gemeinde Gutach ist seit 2003 Siegfried Eckert (CDU).
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Stimm- und Sitzverteilung:[3]
| Partei | Stimmen | +/− | Sitze | +/− |
|---|---|---|---|---|
| FW | 28,8 % | + 0,7 | 3 | ± 0 |
| FDP | 24,8 % | − 5,7 | 3 | − 1 |
| SPD | 24,4 % | + 0,5 | 3 | ± 0 |
| CDU | 22,0 % | + 4,4 | 3 | + 1 |
Die Wahlbeteiligung lag bei 62,0 % und war damit um 1,0 Prozentpunkte geringer als bei der Kommunalwahl 2004. Dem Gemeinderat gehören elf Männer und eine Frau an.
Gemeindepartnerschaften [Bearbeiten]
Im Jahre 1990 wurde eine innerdeutsche Partnerschaft mit Mühlberg/Elbe in Brandenburg. Seit 2003 verbindet Gutach auch eine Gemeindepartnerschaft mit Stosswihr im Elsass.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Wie der Name sagt, liegt Gutach an der Schwarzwaldbahn zwischen Triberg und Offenburg, der ältesten Gebirgsbahn Deutschlands. Gutach besitzt allerdings keinen Bahn-Haltepunkt mehr, es gibt aber Planungen, beim Freilichtmuseum Vogtsbauernhof einen Haltepunkt für die Ortenau-S-Bahn einzurichten. Nachbarorte an der Bahn sind Hornberg und Hausach. Durch den Ort führt die Bundesstraße 33.
Bildung [Bearbeiten]
Neben der Hasemannschule, einer Grundschule und einer Hauptschulklasse 5 und 6, gibt es in Gutach einen Kindergarten.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Gutach liegt am Großen Hansjakobweg, einem Wanderweg, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.
Museen [Bearbeiten]
In Gutach steht das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof mit mehreren alten Bauernhöfen aus dem Schwarzwald und zahlreichen historischen Nebengebäuden.
Freizeit [Bearbeiten]
Eine weitere Attraktion für die Gäste ist seit August 2004 der Park mit allen Sinnen. Im Juli 2006 eröffnete die neue Sommerrodelbahn Gutach-Bob.
Kriegerdenkmal [Bearbeiten]
Der im Ort ansässige Bildhauer Curt Liebich schuf das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Anton Joos (1900–1999), deutscher kommunistischer Funktionär und SED-Kader
- Richard Nutzinger (1896–1963), deutscher Heimatschriftsteller.
Weitere Persönlichkeiten, die in der Gemeinde gewirkt haben [Bearbeiten]
- Wilhelm Hasemann (1850–1913), deutscher Maler; wirkte und starb in Gutach
- Curt Liebich (* 1868), deutscher Bildhauer, Professor, Ehrenbürger von Gutach [4]
- Max Ludwig (1873–1940), deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker; lebte zeitweise in Gutach
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. VI: Regierungsbezirk Freiburg, Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 339–340.
- ↑ Wahlergebnis beim Statistischen Landesamt - abgerufen am 16. Oktober 2009
- ↑ Dresslers Kunsthandbuch, Band 1, Seite 610
Weblinks [Bearbeiten]
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