Guteborn

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Guteborn in Brandenburg. Für den gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Ponitz im thüringischen Landkreis Altenburger Land siehe Guteborn (Ponitz).
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Guteborn führt kein Wappen
Guteborn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Guteborn hervorgehoben
51.41666666666713.933055555556114Koordinaten: 51° 25′ N, 13° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberspreewald-Lausitz
Amt: Ruhland
Höhe: 114 m ü. NN
Fläche: 16,65 km²
Einwohner:

552 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01945
Vorwahl: 035752
Kfz-Kennzeichen: OSL, CA, SFBVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 12 0 66 120
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 84
01945 Guteborn
Webpräsenz: www.amt-ruhland.de/guteb.htm
Bürgermeister: Detlef Ritter (Parteilos)
Lage der Gemeinde Guteborn im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Sachsen Cottbus Landkreis Dahme-Spreewald Landkreis Elbe-Elster Landkreis Spree-Neiße Landkreis Teltow-Fläming Altdöbern Bronkow Calau Frauendorf (Amt Ortrand) Großkmehlen Großräschen Grünewald Guteborn Hermsdorf (bei Ruhland) Hohenbocka Kroppen Lauchhammer Lindenau (Oberlausitz) Lübbenau/Spreewald Luckaitztal Neupetershain Neu-Seeland Ortrand Ruhland Schipkau Schwarzbach (Lausitz) Schwarzheide Senftenberg Tettau (Brandenburg) Vetschau/SpreewaldKarte
Über dieses Bild
Guteborn Kirche
Guteborn, dargestellt in einer Karte aus dem Jahr 1757

Guteborn (sorbisch Wudwor) ist eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden des Landes Brandenburg und ist Teil des Amtes Ruhland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich in der Oberlausitz und ist ein von der Landwirtschaft geprägtes Dorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort, ein typisches Straßenangerdorf, wurde im Jahre 1349 das erste Mal schriftlich erwähnt. Zunächst gehörte der Ort zur Standesherrschaft Ruhland. Nach deren Zerfall bildete sich in Guteborn ein Erbrittergut heraus. Im Jahr 1575 wird erstmals ein Schloss erwähnt. Dieses wird im Laufe der Jahrhunderte zu einer, den Ort prägenden Schlossanlage mit einem Park ausgebaut. Am 13. November 1918 dankt auf Schloss Guteborn König Friedrich August III. von Sachsen ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Schloss nicht zuletzt aus ideologischen Gründen beseitigt. Die Stallgebäude des Schlosses werden fortan von einer LPG genutzt. Trotz des Abrisses blieben einige bauliche und landschaftliche Reste der Schlossanlage, wie Schmiede, Ställe, Kapelle und Teiche, erhalten. Der Ortsname Guteborn wird auf die Bezeichnung eines idyllisch gelegenen Weihers, der von einer unsichtbaren Quelle (Born) gespeist wird, zurückgeführt.

Am 19. Mai 1974 wurde Guteborn nach Schwarzbach eingemeindet. Am 6. Mai 1990 wurde der Ort wieder zu einer selbstständigen Gemeinde.[2]

Politik[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde besteht aus 8 Ratsmitgliedern.

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Im nahe gelegenen Schwarzheide befindet sich ein Verkehrslandeflugplatz der Kategorie II.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahre 1906 wurde in Guteborn in der Ortsmitte eine Schule gebaut. Das Gebäude war eine Backsteinbau. Im Jahr 1958 wurde ein sogenanntes Schulkombinat gemeinsam mit Schwarzbach, Hermsdorf und Lipsa gebildet. Bis zum Jahr 1967 wurde am Ortsrand ein neues Schulgebäude errichtet, das den Namen des sowjetischen Kosmonauten German Titow erhielt. Diese Polytechnische Oberschule wurde 1990 nach der politischen Wende in eine Gesamtschule umgewandelt. Aufgrund des Schülerrückganges wurde die Gesamtschule im Jahre 1992 in eine Grundschule umgewandelt, die noch heute existiert. Das Schulgebäude wurde von 2006 bis 2008 für ungefähr eine Million Euro durch das Amt Ruhland saniert, dabei wurde das Gebäude um einen Anbau erweitert.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Guteborn und in der Liste der Bodendenkmale in Guteborn stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

Auf dem Dorfanger stehen ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ein Bismarckstein aus dem Jahr 1915 sowie ein Brunnen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 4. und 6. September 2008

Weblinks[Bearbeiten]