Guy Lapointe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
KanadaKanada Guy Lapointe Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. März 1948
Geburtsort Montreal, Québec, Kanada
Größe 183 cm
Gewicht 84 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Links
Spielerkarriere
1965–1967 Verdun Junior Maple Leafs
1967–1968 Montréal Junior Canadiens
1968–1969 Houston Apollos
1969–1970 Montréal Voyageurs
1970–1982 Montréal Canadiens
1982–1983 St. Louis Blues
1983–1984 Boston Bruins

Guy Gerard Lapointe (* 22. März 1948 in Montreal, Québec) ist ein ehemaliger, kanadischer Eishockeyspieler (Verteidiger) und -trainer, der von 1968 bis 1984 für die Montreal Canadiens, St. Louis Blues und Boston Bruins in der National Hockey League spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Als Junior spielte er bei den Montréal Junior Canadiens in der Ontario Hockey Association.

In der Saison 1968/69 gab er sein Debüt bei den Montreal Canadiens, doch meist spielte er noch bei den Houston Apollos in der Central Hockey League und bei den Montreal Voyageurs in der American Hockey League.

In der Saison 1970/71 schaffte er den Durchbruch in der NHL. Anfangs hatte man noch bedenken, ob er in seinen Leistungen nicht zu wechselhaft sei, doch er brachte schnell Konstanz in seine Leistung und entwickelte sich zu einem hervorragenden Verteidiger. Gleich in seiner ersten vollständigen Saison gewann er den ersten Stanley Cup. Er wurde für die Summit Series 1972 ins kanadische Team berufen, das in einer packenden Serie die Sowjetunion besiegte. Zusammen mit Larry Robinson und Serge Savard bildete er bei den Canadiens die „Big Three“. Bis zum Ende der 1970er Jahre holte er mit den Canadiens sechs Mal den Stanley Cup. Beim Challenge Cup 1979 vertrat er erneut die NHL gegen die Sowjetunion.

Im Laufe der Saison 1981/82 merkte er, dass es schwer wurde sich in der starken Verteidigung der Canadiens weiter durchzusetzen. Er bat um einen Wechsel, um möglichen Bemühungen des Teams zuvorzukommen. Im Tausch für ein Zweitrunden-Draftrecht, für das die Canadiens später Sergio Momesso holten, wechselte er zu den St. Louis Blues. Hier warf ihn der Bruch eines Wangenknochens zurück. Zur Saison 1983/84 wechselte er noch für eine Saison zu den Boston Bruins, die versuchten die Lücke von Brad Park kurzfristig zu schließen.

Nach Ende seiner aktiven Karriere war er noch mehrere Jahre als Assistenztrainer bei den Quebec Nordiques und den Calgary Flames tätig.

1993 wurde er mit der Aufnahme in die Hockey Hall of Fame geehrt.

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 16 894 171 451 622 893
Playoffs 13 123 26 44 70 138

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]