Gwar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
GWAR
Beefcake the Mighty und Flattus Maximus, 2004
Beefcake the Mighty und Flattus Maximus, 2004
Allgemeine Informationen
Genre(s) Thrash Metal, Heavy Metal, Hardcore Punk
Gründung 1985
Website http://www.gwar.net
Aktuelle Besetzung
Oderus Urungus (Dave Brockie) †
Balsac the Jaws of Death (Mike Derks)
Gitarre
Flattus Maximus (Cory Smoot) †
Beefcake the Mighty (Casey Orr)
Jizmak Da Gusha (Brad Roberts)
David Brockie als Oderus live auf der Bühne
Dave Brockie unmaskiert

GWAR ist eine satirische Thrash-Metal-, Hardcore-Punk- und Shock-Rock-Band, die 1985 von Künstlern und Musikern der Virginia Commonwealth University in Richmond, Virginia gegründet wurde. Die Band ist bekannt für ihre aufwendigen von Science-Fiction und Horrorfilmen inspirierten Kostüme; harsche, obszöne, politisch meistens unkorrekte Texte und ihr Auftreten bei Konzerten, das aus humorvollen Nachahmungen beziehungsweise Ausführungen von Fäkalsprache, Sadomasochismus, Nekrophilie, Pädophilie, Sodomie, Feuerspucken, heidnischen Ritualen, Satanismus, Hinrichtungen, Kämpfen, Foltern, Vergewaltigungen, Rassismus, antichristlichem Verhalten, Selbstmord, Drogenkonsum, Alkoholismus und anderen kontroversen, politischen und moralisch umstrittenen Themen besteht.

Ihre Kostüme werden hauptsächlich aus Schaumstoff, Schaumpolystyrol und gehärtetem Gummi hergestellt, wobei diese nur wenig von ihren Körpern bedecken. Bei Konzerten besprühen sie das Publikum mit nachgemachtem Blut, Sperma, Urin, Eiter und anderen Körperflüssigkeiten. Die meisten dieser Flüssigkeiten, die sich leicht wieder herauswaschen lassen, bestehen aus Wasser und Lebensmittelfarbe. Sie sehen jedoch von der Nutzung von Sirup als Bestandteil ab, da dieses schnell erhärtet und somit die Kostüme beschädigen könnte. Es kommt auch häufig vor, dass sie Zugaben ohne Kostüme geben.

Ein weiteres Markenzeichen von GWARs Live Auftritten ist ihre Verspottung von Prominenten oder anderen Persönlichkeiten aktueller Ereignisse. Dieses geschah bisher zum Leidwesen von O.J. Simpson, John Kerry, George W. Bush, Barack Obama sowie jedem amerikanischen Präsidenten seit Ronald Reagan, Jerry Garcia, Osama bin Laden, Michael Jackson, Al Gore, Paris Hilton, Arnold Schwarzenegger und vielen weiteren. Die Band nimmt außerdem Bezug auf politische und historische Persönlichkeiten, Fantasyromane und Mythologie. So nimmt beispielsweise das Lied „Whargoul“ Bezug auf Minas Morgul, einem Ort in J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe.

Genre[Bearbeiten]

Ursprünglich wurde der Stil der Band durch Punk-Rock beeinflusst: Zu Anfang komponierten sie kurze, eher simple Lieder. Dieser Stil entwickelte sich über die Zeit in Thrash Metal, der vor allem auf den Alben „Scumdogs of the Universe“, „America Must Be Destroyed“ und „This Toilet Earth“ zu hören ist. Später stellte ihre zunehmend experimentelle Art diesen Heavy-Metal Stil jedoch in den Schatten und GWAR vermischte verschiedene Musikrichtungen, was vermehrt auf den Alben „RagNaRock“ und „Carnival of Chaos“ zu hören ist. 1999 zeigte sich mit dem Album „We Kill Everything“ ein ähnlicher Sound, weswegen dieses im Nachhinein von der Band als ihr schlechtestes Album abgewiesen wurde. Aufgrund dessen kehrten sie mit „Violence Has Arrived“ zum Thrash Metal zurück, der sich später in eine technisch noch anspruchsvollere Form von Thrash entwickelte. Dieses zeigt sich in den Alben „War Party“ und „Beyond Hell“.

Bandname[Bearbeiten]

Die Herkunft und die Bedeutung des Namens verursacht noch heute Diskussionen unter den Fans. Eine weitverbreitete These ist, dass GWAR für „God, What an Awful Racket!“ („Gott, was für ein schrecklicher Lärm!“) steht. Ein anderes Gerücht besagt, dass der Name von Alan Moore und Dave Gibbons Graphic Novel „Watchmen“ stammt, in dem auf einem Schild „Pink Triangle LIVE at the Gay Women Against Rape Benefit Concert“ geschrieben steht. Eine weitere Erklärung besagt, dass einst ein Freund der Band Death Piggy (Vorgänger von GWAR) einen Vorschlag als Bandnamen machen wollte, sich stattdessen jedoch übergab und dieses ein Geräusch verursachte, das dem Wortlaut von „GWAR“ ähnlich kam.

Jedoch beharren die Bandmitglieder darauf, dass die Buchstaben des Namens keine weitere Bedeutung haben, folglich „GWAR“ keine Abkürzung darstellt. Tatsächlich bestätigt die offizielle Website der Slave Pit Inc., dass „GWAR“ nur eine verkürzte Version von „GWAARGGGH!!!“ ist. Diesen Namen nutzten sie ursprünglich für sich selbst, um als Vor-Band ihre eigenen Konzerte von Death Piggy zu eröffnen.

Dave Brockie, Sänger und Mitgründer der Band, wird außerdem mit den Worten zitiert: „...it doesn't mean Gay Woman Against Rape. It doesn't mean Great White Aryan Race. It doesn't mean Gay Weird Anal Reprobates. It doesn't even mean God What an Awful Racket. It just means GWAR, which means everything pretty much.“[1] (kurz: „Es bedeutet einfach nur GWAR und das könnte genauso gut alles mögliche bedeuten.“)

Biografie[Bearbeiten]

1984-1989[Bearbeiten]

Mike Derks als Balsac the Jaws of Death live auf der Bühne

Die Band war das Ergebnis von zwei verschiedenen Projekten, die zu einem zusammengefasst wurden. Dave Brockie war der Sänger der Punk Band Death Piggy, die oft in einem Raum der Richmond Dairy, einer verlassenen Abfüllfabrik, probte. Dort trafen sie auf Hunter Jackson und Chuck Varga, beide Studenten an der Virginia Commonwealth Universität, welche die sogenannte „Slave Pit“ ins Leben riefen, um den Film Scumdogs of the universe zu produzieren. Bald erstellte Jackson Requisiten für Death Piggy, die diese auf der Bühne einsetzten. Manchmal trugen sie die Kostüme, die Jackson und Varga für ihren Film hergestellt haben, um für sich selbst unter dem Namen „GWAARGGGH!!!“ als Vorband zu spielen. Im Laufe der Zeit ersetzte GWAR Death Piggy dann komplett.

Zu Beginn bestand GWAR aus Ben Eubanks (Gesang), Dave Brockie (Gitarre), Steve Douglas (Gitarre), Chris Bopst (Bass), Sean Summer (Schlagzeug) und Hunter Jackson. Diese Aufstellung änderte sich in den folgenden Monaten mehrfach: Eubanks verließ die Band und wurde erst von Joe Annaruma und dieser später von Dave Brockie als Sänger ersetzt. Letztendlich bestand die Band über längere Zeit aus Hunter Jackson, Don Drakulich (alias Sleazy P. Martini), Chuck Varga, Mike Bonner, Scott Krahl, Dave Musel und Dave Brockie (alias Oderus Urungus, der von nun an nur noch sang). Kurze Zeit später kamen noch Heather Broome (alias The Temptress) und Colette Miller hinzu.

Heather Broome verließ die Band jedoch bald wieder, und Dewey Rowell (Flattus Maximus), Michael Bishop (Beefcake the Mighty) und Rob Mosby (Nippleus Erectus) stießen 1987 zusammen mit Steve Douglas (BalSac the Jaws of Death), der die Band zuvor für kurze Zeit verlassen hatte, hinzu. Lisa Harrelson wurde die neue „GWAR Woman“ und ersetzte damit Colette Miller im selben Jahr. Mit dieser Aufstellung wurde das Debütalbum Hell-O, eine Mischung aus Heavy Metal und Punkrock, unter dem Label Shimmy Disc Records im Jahre 1988 veröffentlicht. Es wird behauptet, dass diese Album an einem einzigen Wochenende aufgenommen wurde.

Nachdem die Band auf Tournee ging, verließ Steve Douglas die Band noch im selben Jahr und wurde vom momentanen Rhythmusgitarristen Mike Derks ersetzt. Dieser übernahm damit die Rolle von BalSac the Jaws of Death.

Weitere Veränderungen fanden bis zum Jahre 1990 statt: Rob Mosby verließ 1989 die Band und wurde von Pete Luchter ersetzt, der jedoch schnell für Jim Thompson Platz machte. Letztendlich wurde auch Jim Thompson ersetzt, diesmal von GWARs jetzigem Schlagzeuger Brad Roberts. Dieser übernahm damit die Rolle von Jizmak Da Gusha.

1990-1994[Bearbeiten]

Mit einigermaßen gefestigten Bandmitgliedern veröffentlichten sie ein Album, das für die weiteren Jahre als eines ihrer besten galt, „Scumdogs of the Universe“. Das Album hatte mäßigen Erfolg im Mainstream und startete GWARs Karriere unter dem Label „Metal Blade Records“. Die Band ging auf Tournee und veröffentlichten im Juli 1990 das Video „Live from Antarctica“, ein Mitschnitt eines GWAR-Konzerts, das unter anderem das erste Musikvideo enthält: „Sick of You“.

Daraufhin fanden weitere Veränderungen in der Aufstellung statt: So verließ Dewey Rowell 1991 die Band, um erst wieder 1992 von Pete Lee ersetzt zu werden, was erst nach der Aufnahme des Albums „America Must Be Destroyed“ geschah.

Ihr Erfolg sollte jedoch nicht ohne eine Kontroverse bleiben. Eine Zeitlang wurde GWAR aus North Carolina verbannt, da Dave Brockie seinen „Cuttlefish of Cthulu“, eine Penisattrappe, während der Konzerte trug, was zu seiner Verhaftung führte. Dieses Ereignis inspirierte GWAR dazu, „America Must Be Destroyed“ aufzunehmen. Das Album wurde von dem Film „Phallus in Wonderland“ begleitet, das 1993 sogar für einen Grammy Award nominiert wurde. In diesem Jahr verließ Mike Bishop die Band, nachdem „This Toilet Earth“ aufgenommen wurde, um von Casey Orr, der zuvor in der Band Rigor Mortis gespielt hatte, ersetzt zu werden.

„This Toilet Earth“ wurde 1994 veröffentlicht und erzielte mäßigen Erfolg durch die Ausstrahlung der Videos zu „Saddam a Go-Go“ und „Jack the World“ in der Sendung Beavis and Butthead. Zugleich begann mit diesem Album die Entfernung GWARs von ihrem originalen Sound, da es eine große Anzahl an experimentellen Liedern beinhaltete, statt sich auf Heavy Metal zu konzentrieren.

1995–2000[Bearbeiten]

Während der letzten Jahre schaffte es GWAR, eine Fangemeinde aufzubauen, jedoch sank zugleich ihr Erfolg im Mainstream, begleitet von einigen Änderungen bei den Bandmitgliedern. GWAR erreichte nun eine Phase, die von den Mitgliedern (speziell von Dave Brockie) als Tiefpunkt angesehen wird. Sie begannen noch mehr als zuvor, mit obskuren Genres zu experimentieren.

Unter diesen Umständen veröffentlichten sie 1995 „RagNaRok“, ein Album, das durch seinen einzigartigen Sound charakterisiert wird, indem unter anderem viel mehr mit Keyboards und vor allem Sampling gearbeitet wurde. Abgesehen davon nahm die Band zwei Videos für dieses Album auf, „Surf of Syn“ und „Meat Sandwich“, genau wie „Rendesvous with RagNaRok“, ein Film, der die Geschichte des Albums durch Live-Mitschnitte erzählt.

Nach der Tour wurde das erste Nebenprojekt, „X-Cops“, zum Leben erweckt, und sie veröffentlichten ein gesamtes Album namens „You Have the Right to Remain Silent...“ im selben Jahr.

Als Nächstes nahm GWAR im Jahre 1997 das Album „Carnival of Chaos“ auf, das als Inbegriff für die experimentelle Phase der Band gilt. Neben Heavy Metal hört man auf diesem Album Lieder aus den Genres Hard Rock, Country und sogar Jazz.

„Carnival of Chaos“ war zugleich das letzte Album mit Pete Lee als Flattus, der daraufhin von Tim Harries, der schon im Jahre 1986 kurze Zeit in der Band war und als Gastgitarrist auf „America Must Be Destroyed“ vertreten war, verkörpert wurde. Ebenso kam Michael Bishop für kurze Zeit in die Band zurück, um für Casey Orr bei der Aufnahme von „We Kill Everything“ einzuspringen. Dieses Album gefällt der Band selbst am wenigsten, und die Lieder darauf werden so gut wie nie live gespielt. Anschließend verließ Mitgründer Hunter Jackson die Gruppe im Jahre 2000, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Auch Danielle Stampe verließ die Band, um sich auf das Projekt „Girly Freakshow“ zu konzentrieren, jedoch kam sie zeitweise für die „Bitch is Back“-Tour im Jahre 2002 zurück.

2001–2005[Bearbeiten]

Oderus Orungus, 2004

Aufgrund der Abneigung der Band gegenüber ihrem letzten Album fanden erneut einige Veränderungen unter den Mitgliedern statt. Nachdem Tim Harris die Gruppe verließ, wurde Zach Blair angeworben, um die Rolle als Flattus Maximus zu übernehmen, außerdem kehrte Casey Orr zur Band zurück, um als Beefcake the Mighty für das nächste Album, das komplett aus Thrash Metal besteht, den Bass zu spielen: „Violence Has Arrived“ wurde im November 2001 veröffentlicht und wird als „Comeback“ zum originalen Sound GWARs angesehen. Dieses war zugleich ihr letztes Album unter „Metal Blade Records“.

Als die Band gerade damit begann, sich mehr auf härteren Sound zu konzentrieren, starteten Sänger Dave Brockie, Gitarrist Mike Derks und Schlagzeuger Brad Roberts das Nebenprojekt Dave Brockie Experience, um den eher komödiantischen Sound des vorangegangenen Albums fortzuführen, während sie mit GWAR auf ernsteren Schienen fuhren. DBX veröffentlichten im März 2001 ihr erstes Album „Diarrhea of a Madman“.

Dieses war nicht das Ende von GWARs neuem, alten Sound, aufgrund des außergewöhnlich erfolgreichen Albums „War Party“ unter dem neuen Label „DRT Entertainment“.

Das Album traf auf guten Anklang, da es den Weg von „Violence Has Arrived“ fortführte, diesmal jedoch noch ernster und noch technischer, teilweise dank des neuen Lead-Gitarristen Cory Smoot als Flattus Maximus und des Bassisten Todd Evans als Beefcake the Mighty. Musikvideos wurde für „Bring Back the Bomb“ und „War Party“ veröffentlicht. Ebenso wurde die Band eingeladen, auf der Sounds of the Underground-Tour 2005 zu spielen, dasselbe Jahr, in dem die Band „Live From Mt. Fuji“ unter „DRT Entertainment“ veröffentlichte, eines der wenigen Live-Alben von GWAR.

2006–2010[Bearbeiten]

Anfang 2006 begann GWAR an ihrem neuen Album (damals noch „Go to Hell“ genannt) zu arbeiten. Im Januar eröffnete GWAR außerdem die Galerie „The Art of GWAR“ in der Art Space Galerie in Richmond, um dort einige ihrer Requisiten, Kostüme, Cartoons und Bilder zu zeigen, die in der Slave Pit, GWARs Studio, produziert wurden.

Im Februar wurde auf GWARs offizieller amerikanischer, japanischer und Oderus Urungus Website das neuste Album „Beyond Hell“ bekannt gegeben, für das sie auf Drängen von „DRT Entertainment“ eine Coverversion des Liedes „School’s Out“ aufnahmen. Das dazugehörige Musikvideo wurde auf MTV2s „Headbanger’s Ball“ für „Best Video 2006“ nominiert.

Ebenso sind etwa 18 cm große Actionfiguren geplant, die vom Spielzeughersteller Shocker Toys LLP hergestellt werden.

Die DVD „Blood Bath and Beyond“ wurde im Juni 2006 veröffentlicht und enthält exklusive Backstageaufnahmen und Mitschnitte von Konzerten aus den Anfängen der Band.

Sänger Oderus Urungus ist auf dem neusten Album „The New Black“ von Strapping Young Lad zu hören. In dem Lied „Far Beyond Metal“ hört man Oderus genaue Zeilen aus dem Lied „Maggots“ (aus dem Album „Scumdogs of the Universe“) singen. Dazu ist zu sagen, das der Sänger der Band, Devin Townsend, GWARs Album „Beyond Hell“ produziert hat und zudem in dem Video zu „School's Out“ als Lehrerin zu sehen ist.

„Beyond Hell“ wurde im August 2006 veröffentlicht, mit dem GWAR in den USA und schließlich 2007 auch in Europa auf Tournee war. Im April veröffentlichten sich nach langer Zeit das Video zu „Eighth Lock“ (aus „Beyond Hell“) und verkündeten, dass sie auch 2007 wieder bei Sounds of the Underground zu sehen sind.

seit 2011[Bearbeiten]

Cory Smoot, der die Rolle des Flattus Maximus bereits seit über 10 Jahren spielte, wurde am Morgen des 3. November 2011 tot im Tourbus der Band aufgefunden.[2] Er starb an einer Koronararterienthrombose, die sich auf Grund einer behandelten Gefäßerkrankung gebildet hatte. Er wurde 34 Jahre alt.[3] Im September 2013 erschien das Flattus Maximus gewidmete Album Battle Maximus.[4]

Nur drei Jahre später, am 23. März 2014 starb Dave Brockie im Alter von 50 Jahren. Er starb im Schlaf. Die Band gründete daraufhin die Dave Brockie Foundation, die sich für den Erhalt von Kultur einsetzen will. Am 16. August wird das sogenannte Gwar-B-Q Konzert wie angekündigt stattfinden, nachdem es ein Tag vorher eine große Gedenkveranstaltung gibt. Über die weitere Zukunft der Band ist noch nichts bekannt. Es ist aktuell kein Gründungsmitglied in der Band.[5][6]

Im August wurde eine Heroin-Überdosis als Dave Brockie's Todesursache bekannt gegeben.[7]

Mitglieder[Bearbeiten]

GWAR-Zeitleiste
(1985)
(1985-1986)
  • Joey Slutman (Joe Annaruma) - Gesang
  • Stephen Sphincter (Ron Curry) - Gitarre
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gitarre
  • BalSac (Chris Bopst) - Bass
  • Hans Sphincter (Jim Thomson) - Schlagzeug
(1986)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Tim Harriss - Gitarre
  • BalSac (Chris Bopst) - Bass
  • Hans Sphincter (Jim Thomson) - Schlagzeug
(1986-1987)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Cornelius Carnage (Greg Ottinger) - Gitarre
  • BalSac (Chris Bopst) - Bass
  • Hans Orifice (Jim Thomson) - Schlagzeug
(1987-1988)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Dewey Rowell) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Steve Douglas) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Nippleus Erectus (Rob Mosby) - Schlagzeug
(1988)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Dewey Rowell) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Nippleus Erectus (Rob Mosby) - Schlagzeug
(1989)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Dewey Rowell) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Lee Beato (Pete Luchter) - Schlagzeug
(1989)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Dewey Rowell) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Hans Orifice (Jim Thomson) - Schlagzeug
(1990-1991)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Dewey Rowell) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(1991-1992)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(1992-1993)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Pete Lee) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(1994-1997)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Pete Lee) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Casey Orr) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(1998-1999)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Tim Harriss) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Michael Bishop) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(1999-2002)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Zach Blair) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Casey Orr) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug
(2002-2011)
  • Oderus Urungus (Dave Brockie) - Gesang
  • Flattus Maximus (Cory Smoot) - Gitarre
  • Balsac the Jaws of Death (Mike Derks) - Gitarre
  • Beefcake the Mighty (Casey Orr) - Bass
  • Jizmak Da Gusha (Brad Roberts) - Schlagzeug

Aktuell[Bearbeiten]

  • Balsac the Jaws of Death (Rhythmus-Gitarre - Mike Derks)
  • Beefcake the Mighty (Bass - Casey Orr)
  • Jizmak Da Gusha (Schlagzeug - Brad Roberts)

Nebenfiguren:
Dieses sind Mitglieder, die nicht musikalisch involviert sind, auf Konzerten jedoch immer noch mit der Band zusammenarbeiten.

  • Sexecutioner
  • Sleazy P. Martini

Slaves:

  • Matt Maguire ("Mattron"/"MX2")
  • Bob Gorman ("Muzzle Slave")
  • Scott Krahl ("Cock & Balls Slave")
  • Nate Krishna ("SlaveDizzle")
  • Joe Douglas ("Spewie")

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten]

Sänger

  • Oderus Urungus (Gesang - Dave Brockie) († 2014)
  • Joey Slutman (Joe Annaruma)
  • Johnny Slutman (Ben Eubanks)
  • Slymenstra Hymen (Danielle Stampe)

Hintergrundsänger

  • Techno Destructo and Scroda Moon (beide von Hunter Jackson)
  • Sluggo P. Martini (Michael D. Moore, 1985)
  • The Temptress (Heather Broome, 1986)
  • Amazina/GWAR Woman (Colette Miller)
  • GWAR-woman (Lisa Harrelson, 1988)
  • Mike Delaney (Als Sexecutioner, ersetzt durch Chuck Varga)

Gitarristen
Als Balsac the Jaws of Death:

  • Barry Ward
  • Steve Douglas

Als Flattus Maximus:

  • Dewey Rowell
  • Pete Lee
  • Tim Harriss
  • Zach Blair
  • Cory Smoot († 2011)

Andere:

  • Mr. Magico (Russ Bahorsky)
  • Stephen Sphincter (Ron Curry)
  • Cornelius Carnage (Greg Ottinger)
  • Brian Fechino (As a slave)
  • John Cobbett

Bassisten
Als Beefcake the Mighty:

  • Michael Bishop
  • Casey Orr

Andere:

  • Stephen Sphincter (Ron Curry)
  • BalSac (Chris Bopst. Ursprünglich nicht derselbe Charakter wie Balsac the Jaws of Death)

Schlagzeuger

  • Unbenannter Charakter (Sean Sumner) (verstorben)
  • Hans Sphincter/Hans Orifice (Jim Thompson)
  • Nippleus Erectus (Rob Mosby)
  • Lee Beato (Pete Luchter)

Keyboarder

  • Müsel (Dave Musel)

Slaves

  • Danny Black
  • Mike Bonner
  • Davis Bradley III
  • Hunter Jackson

Hinzu kommen Unmengen an Mitgliedern, die meistens unter dem Begriff „Slaves“ („Sklaven“, siehe oben) zusammengefasst werden. Diese entwerfen vor allem die Kostüme, mixen und schneiden die Lieder, betreiben die „Slave Pit Records“ und entwarfen das mittlerweile eingestellte Comicbuch „Slave Pit Funnies“.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
America Must Be Destroyed
  US 177 18.04.1992 (1 Wo.) [8]
Lust in Space
  US 96 05.09.2009 (1 Wo.) [8]
[8]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Studioalben und Singles[Bearbeiten]

  • 1985: Let There Be Gwar
  • 1988: Hell-O
  • 1990: Scumdogs of the Universe
  • 1992: America Must Be Destroyed
  • 1992: The Road Behind
  • 1994: This Toilet Earth
  • 1995: RagNaRok
  • 1997: Carnival of Chaos
  • 1999: We Kill Everything
  • 2000: Slaves Going Single
  • 2001: Violence Has Arrived
  • 2004: War Party
  • 2004: Let There Be GWAR
  • 2006: Beyond Hell
  • 2009: Lust in Space
  • 2010: Bloody Pit of Horror
  • 2013: Battle Maximus

Live-Alben[Bearbeiten]

  • 2000: You're All Worthless and Weak
  • 2005: Live from Mt. Fuji

Videos[Bearbeiten]

  • 1989: RAWGWAR
  • 1989: The Next Mutation
  • 1990: Live from Antarctica
  • 1991: Return of Techno-Destructo
  • 1992: Phallus in Wonderland
  • 1992: Tour De Scum
  • 1994: Skulhedface
  • 1997: Rendezvous with RagNaRok
  • 1998: Surprising Burst of Chocolaty Fudge
  • 1998: Dawn of the Day of the Night of the Penguins
  • 2000: It's Sleazy
  • 2002: The Gwarnage Campaign
  • 2002: The Ultimate Video Gwarchive
  • 2004: GWAR War Party Tour 2004
  • 2006: Blood Bath and Beyond
  • 2010: Lust in Space - Live at the National

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: GWAR – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Crefradio.com Dave Brockie Interview (Version vom 30. Mai 2006 im Internet Archive)
  2. http://newssquared.de/gwar-gitarrist-cory-smoot-aka-flattus-maximus-ist-tot/
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGWAR Frontman Talks About Passing Of CORY SMOOT In New Audio Interview. Blabbermouth, 12. Dezember 2011, abgerufen am 20. Dezember 2011.
  4. GWAR: New Album Details Revealed In: Blabbermouth.net vom 22. Juli 2013 (englisch, abgerufen am 24. März 2014).
  5. Gwar-Sänger Dave Brockie mit 50 tot aufgefunden. In: Süddeutsche Zeitung vom 24. März 2014 (abgerufen am 25. März 2014).
  6. http://www.blabbermouth.net/news/surviving-members-of-gwar-release-video-statement-launch-dave-brockie-foundation/
  7. http://www.blabbermouth.net/news/gwars-dave-brockies-a-k-a-oderus-urungus-died-of-accidental-heroin-overdose/
  8. a b c US-Charthistorie