Gwen Bristow

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Gwen Bristow (* 16. September 1903 in Marion, South Carolina; † 17. August 1980 in New Orleans, Louisiana) war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten]

Der Vater von Gwen Bristow war Pastor. Bristow besuchte die öffentliche Schule für Journalismus und begann schon als Schülerin für die örtliche Tageszeitung zu schreiben.[1] Nach ihrem Studium an der Columbia University arbeitete sie für mehrere literarische Magazine als Journalistin, Reporterin und Lektorin. Sie lebte mit ihrem Ehemann in Beverly Hills. Später übersiedelte sie nach New Orleans, und berichtete dort für die Tageszeitung The Times-Picayune.

Ihr Ehemann, der Drehbuchautor Bruce Manning, inspirierte sie zur Arbeit an literarischen Werken. 1929 erschien ihr erster Roman. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie 1950 mit der Wildwestromanze Kalifornische Sinfonie, die sich zu einem internationalen Bestseller entwickelte. Vier Jahre nach der Veröffentlichung wurde das Buch 1954 unter der Regie von Joseph Kane verfilmt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Alles Gold der Erde. Roman („Calico Palace“). Rowohlt, Reinbek 1979, ISBN 3-499-11590-5.
  • Celia Garth. Roman („Celia Garth“). Heyne, München 1991, ISBN 3-453-04563-7.
  • Kalifornische Sinfonie. Roman („Jubilee Trail“). Heyne, München 1990, ISBN 3-453-04166-6.
  • Louisiana-Trilogie.
  1. Tiefer Süden. Roman („Deep Summer“). Heyne, München 1987, ISBN 3-453-02098-7.
  2. Die noble Straße. Roman („The Handsome Road“). Knaur, München 1995, ISBN 3-426-03044-6.
  3. Am Ufer des Ruhmes. Roman („The Side of Glory“). Schneekluth, München 1979.
  • Melodie der Leidenschaft („Golden dreams“). Schneekluth, München 1990, ISBN 3-7951-1181-1.
  • Morgen ist die Ewigkeit. Roman („Tomorrow Is Forever“). Heyne, München 1990, ISBN 3-453-01981-4.
  • Der unsichtbare Gastgeber. Roman („The Invisible Host“). Heyne, München 1988, ISBN 3-453-03275-6 (zusammen mit Bruce Manning).

Literatur[Bearbeiten]

  • Billie J. Theriot: Gwen Bristow. A biography with criticism of her „Plantation Trilogy“. Dissertation, Louisiana State University, Baton Rouge, Lo. 1994.
  • Gero von Wilpert: Lexikon der Weltliteratur. Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch nach Autoren und anonymen Werken. Kröner, Stuttgart 1963, S. 208.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=8472

Weblinks[Bearbeiten]